Der Jackson-Family-Thread

    • Soul Train Music Awards 2017

      6.November 2017



      Michael Jackson's father Joe Jackson and Jasmine Jones walk the carpet at the Soul Train Music Awards held at the Orleans Arena in Las Vegas, Nevada, USA on November 5, 2017

      Attended the Soul Train Music Awards in Las Vegas yesterday. As I walk, meet and mingle with the crowds I cant help but wonder how many of them remember who started all of this. I go to these events mainly to silently pay tribute and remember good friends. In this case my friend Don Cornelius, the original founder. He helped me a lot in getting our music to reach a larger audience. Watch my interview with him from back in November 1974. I have been in this business too long, there is really nothing new.

      Joe Jackson Interview Soul Train November 3, 1974


      jwjackson.com/soul-train-music-awards-2017/
    • Michael Jackson's father posts cryptic message for grandson Blanket: 'You're like your father'

      The late pop legend's media-shy teen son has changed his name to B.G. or Bigi
      November 14, 2017

      Katherine Jackson recently surrendered her legal guardianship of Michael Jackson's youngest son and her grandson Blanket, creating quite a few headlines in the process. And, the famous family is in the news again after the pop legend's father Joe posted a rare photo of Blanket on social media along with a cryptic video message.

      On Tuesday, 14 November, the Jackson family patriarch shared the snap of the Dangerous singer's media-shy teen son and announced that Blanket had changed his name to B.G. or Bigi. The 15-year-old is the youngest son of the late singer and was seen sitting next to his 89-year-old grandfather in the photo.

      "Hello, Blanket! This is Joe Jackson," the former talent manager said in the video and then went on to compare his grandson with Michael. "Your health is... I don't know what. You're like your father. Now I understand why your father had you wear masks all the time 'cause news people were bothering him so much and he tried to disguise you as much as possible," he said.

      The Heal The World singer, who died in 2009, had protected his three children from the media glare till his death to ensure their privacy.

      However, fans were both impressed and confused by his heartfelt message to the teen as he asks him to "stay healthy and off those bikes".

      On 2 November, Michael Jackson's oldest son Prince met with a major accident while riding his Harley Davidson motorbike in Los Angeles. Luckily, he escaped with a minor gash on his knee and no broken bones.

      But with the video message, it appears Joe aka Joseph seems a bit confused as he constantly refers to his grandson with his old name "Blanket" and asks him to say his hello to his "brothers".



      "Don't ride, now. But anyway, tell your brothers I said hello and stay clean and healthy. And see a lot of movies if you can, good movies, of course. And be like me, be tough, be tough in a good way. You'll live a long time. Above all, I love you all. Take care, man, you be good. I'll see you next time I come to LA. Okay? Adios," Joe concluded.

      ibtimes.co.uk/michael-jacksons…-like-your-father-1647201
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      Jackson 5:"Wir vermissen ihn wahnsinnig"
      Tito, Marlon und Jackie Jackson sprechen über ihre alte Band Jackson 5, ein Leben im Rampenlicht und den Tod ihres Bruders Michael.
      Interview: Christoph Dallach

      22.November 2017

      Die Brüder Toriano "Tito" Jackson, Marlon Jackson und Sigmund "Jackie" Jackson (v. l. n. r.)

      Inhalt
      1. Seite 1 — "Wir vermissen ihn wahnsinnig"
      2. Seite 2 — "Uns bleibt immerhin seine Musik"
      Gemächlich schlendern sie in die Londoner Hotelsuite: Tito, 64 Jahre alt, Marlon, 60, und Jackie, 66. Drei müde Routiniers, die sich demonstrativ gelangweilt geben, sich matt in Sessel fallen lassen und ihre großen Sonnenbrillen behutsam vor sich auf den Tisch legen. Ihre Gesichter sagen: Wir wären am liebsten ganz weit weg. Aber sie müssen die neue offizielle Biografie "The Jacksons" bewerben, in der noch mal die Geschichte der legendären Brüder-Band Jackson 5 erzählt wird. Jermaine Jackson, der andere Bruder, ist aus vertraglichen Gründen nicht gekommen – er macht lieber Werbung für sein eigenes Buch. In England sind sie aber gemeinsam auf Tournee.


      DIE ZEIT: Wie viele Leute gehören eigentlich zum Jackson-Clan?
      Tito Jackson: Mit Kindern, Enkeln und Urenkeln kommen wir sicher auf gut zweitausend Jacksons.

      ZEIT: Zweitausend?
      Tito: Wir sind eben eine große Familie. Gut, zweitausend war ein Scherz. Aber es sind wohl um die hundert Jacksons, die tatsächlich regelmäßig zusammenkommen, wenn es etwas zu feiern gibt. Und das ist wirklich nur der enge Kreis, Cousins und Cousinen werden da nicht mitgezählt.

      ZEIT: Wann waren Sie zum letzten Mal in Gary, Indiana, 2.300 Jackson Street, an Ihrem alten, legendären Familienwohnsitz?
      Marlon Jackson: Unsere Mutter veranstaltet dort jedes Jahr eine große Charity-Show an Michaels Geburtstag. Wenn es passt, kommen wir auch.
      Jackie Jackson: An diesen Ort unserer Kindheit zu kommen ist jedes Mal eine emotionale Zeitreise: Wie wenig sich die Umgebung in den vergangenen Jahrzehnten verändert hat! Die alten Häuser, die alten Freunde – wir mögen es dort. Es ist alles genauso wie früher.

      ZEIT: In Gary, Indiana, hat sich nichts verändert in den letzten 50 Jahren?
      Jackie: Nein, weil unsere Mutter die ganze Gegend gekauft hat. Sie mag keine Veränderungen, und deshalb lässt sie da alles so wie in unserer Kindheit. Mutter hat dafür gesorgt, dass dort die Zeit stehen geblieben.

      ZEIT: Aber Sie haben sich verändert.
      Tito: Stimmt, deshalb kommt mir unser Elternhaus jetzt auch winzig vor. Als wir klein waren, schien es ein Palast zu sein. Aber jetzt, wo wir alle in recht geräumigen Häusern leben, merkt man, dass unser Elternhaus bescheiden war. Ehrlich gesagt, ist es kleiner als meine Garage.
      Jackie: Als ich dort zuletzt war, saß Mutter auf dem einen großen Sofa im Wohnzimmer, das dort schon immer stand. Als wir uns unterhielten, dachte ich wirklich, die Zeit sei stehen geblieben.

      ZEIT: Was sind Ihre frühesten Erinnerungen?
      Tito: Da war immer nur Musik. Musik war das Wichtigste in unserer Familie und unserem Leben, solange ich mich erinnern kann. Und wenn wir nicht gerade Musik gemacht haben, spielten wir Baseball. Wir waren alle baseballverrückt!
      Marlon: Und Kricket!
      Jackie: Kricket? Wohl eher Ghetto-Kricket!

      ZEIT: Was ist Ghetto-Kricket?
      Jackie: Wir hatten keine Bälle wie die, mit denen die reichen Weißen Kricket spielten, und nahmen deswegen alte Bier- oder Coladosen. Aber das Spiel war das gleiche. Nur eben für arme Ghetto-Kinder.

      ZEIT: Angeblich begann Ihre Karriere mit einem Wutanfall Ihres Vaters Joe.
      Tito: Stimmt. Mein Vater und mein Onkel sangen an den Wochenenden, wenn sie nicht arbeiten mussten, alte Bluessongs bei uns zu Hause. Mein Vater hasste es, wenn wir auf seiner Gitarre spielten. Natürlich taten wir es trotzdem, was unsere Mutter duldete, und einmal riss mir dabei eine Saite. Vater flippte aus, verprügelte mich heftig mit seinem Gürtel und forderte mich dann auf: Zeig, was du auf der Gitarre draufhast! Ich weinte vor Schmerzen, aber spielte. Was er hörte, gefiel ihm dann so gut, dass er mir von da an erlaubte, die Gitarre zu benutzen. Er forderte mich sogar auf, Songs aus dem Radio zu lernen. Also spielte ich die Hits der Temptations und ähnlicher Musiker nach. Ich war neun Jahre alt.
      Jackie: Er hat sich das alles selber beigebracht – jeden Tag einen neuen Song. Damit fing alles an.

      ZEIT: Was sind die Vorteile, wenn man mit seinen Brüdern in einer Band ist? Und was die Nachteile?
      Tito: Es ist ein großer Vorteil, wenn man Menschen so gut kennt wie seine eigenen Brüder. Das macht die Kommunikation einfacher. Wir hatten immer die gleichen Ziele und Träume. Der Nachteil ist ...
      Jackie: ... dass wir eben Brüder sind. Man kann einen Bruder nicht einfach so vor die Tür setzen wie einen Fremden. Auch wenn man das gerne getan hätte. Oft sogar. Man kann sich von seiner Frau scheiden lassen, aber nicht von seinen Brüdern.

      ZEIT: Ich kenne viele Geschwister, die kein Wort mehr miteinander wechseln!
      Tito: Tja, das stimmt natürlich. Aber wenn ein Bruder oder eine Schwester wirklich in Not ist, ist jeder Streit vergessen. Man verträgt sich eher wieder mit seinen Brüdern als mit Fremden. Bei uns zumindest war das so.
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      :guckstu .....fortsetzung

      "Uns bleibt immerhin seine Musik"

      Seite 1 — "Wir vermissen ihn wahnsinnig"
      Seite 2 — "Uns bleibt immerhin seine Musik"

      Jackie: Wir haben meistens miteinander gearbeitet und nicht gegeneinander. Entscheidungen wurden demokratisch getroffen. Und wenn wir uns gar nicht einigen konnten, riefen wir immer unsere Mutter an. Die hat viel Ahnung von Musik, ist eine schlaue Frau und hat ein gutes Gespür für Dinge. Mutter erkennt Probleme, bevor andere sie begreifen. Ihrem Urteil unterwerfen wir uns immer.

      ZEIT: Ihr erstes größeres Engagement war in einem Laden namens Mister Lucky’s Lounge, wo Sie an sieben Abenden die Woche für je fünf Cent Gage auftraten. War das nicht furchtbar anstrengend?
      Marlon: Klar, aber wir waren jung, und mir hat es tatsächlich Spaß gemacht, denn ich hatte deswegen mehr Taschengeld als alle anderen Kinder in der Nachbarschaft. Und es war natürlich höllisch aufregend!
      Tito: Es gibt Schlimmeres, als sein Geld mit Musik zu verdienen. Und tagsüber kaufte ich mir oft so viele Süßigkeiten, dass ich Bauchschmerzen bekam. Wenn Sie sich heute die armen Gestalten anschauen, die in diesen TV-Talentshows ranmüssen, waren wir im Vergleich sehr viel besser dran, weil unser Geld komplett in der Familie blieb. Heute muss man mit Managern und Produktionsfirmen teilen, und es bleibt nicht viel übrig.

      ZEIT: Erinnern Sie sich, wo Sie waren, als Sie das erste Mal Ihre Musik im Radio gehört haben?
      Marlon: Jackie, du warst bei deiner Freundin, oder?
      Jackie: Ach, Kathy. Die hat dann später diesen Hotelerben geheiratet.

      ZEIT: Sie meinen Kathy Hilton?
      Jackie: Ja, die Mutter von Paris Hilton! Mit der war ich im Auto unterwegs, als plötzlich I Want You Back, unsere erste Single, im Radio lief. Damals war ich eigentlich genervt von dem Song. Wir hatten ihn wieder und wieder und wieder im Studio einspielen müssen, bis die Produzenten endlich grünes Licht gaben. Ich wollte ihn nie wieder hören! Aber als er dann plötzlich im Radio lief, war das doch ein unerwartet erhabenes Gefühl. Denn ob man Musik im Studio oder im Radio hört, ist wirklich ein Riesenunterschied. Im Studio hört man nur die Fehler, aber im Radio spürt man die Wucht, die ein guter Popsong entfalten kann. Als ich damals mit Kathy im Auto saß, bin ich rechts rangefahren, um staunend zu lauschen.
      Tito: Es folgten drei weitere Nummer-eins-Hits, und danach waren wir in der ganzen Welt bekannt, und unser Alltag wurde surreal. Kurz vorher hatten wir in der Schule noch gelernt, dass es in England eine Königin gibt – und ein Jahr später durften wir ihr die Hand schütteln.
      Marlon: Und die Queen erzählte uns noch, dass ihr Mann zu Hause so gerne unsere Musik hört!

      ZEIT: Wie streng waren Ihre Eltern?
      Marlon: Sehr streng. Sie machten uns klar, dass unsere Band vor allem ein Beruf ist, dem wir mit vollem Einsatz nachzugehen hätten. Das hat uns letztlich gutgetan.

      ZEIT: 1972 kamen Sie nach Deutschland. An was erinnern Sie sich?
      Jackie: Ihr Bundeskanzler damals, wie hieß er noch?

      ZEIT: Willy Brandt.
      Jackie: Stimmt, der wollte uns jedenfalls treffen, also haben wir ihn besucht und Hallo gesagt.
      Marlon: Alles in Deutschland war so sauber und aufgeräumt im Vergleich zu unserer Heimatstadt Detroit.
      Tito: Und da waren viele Polizisten mit Maschinenpistolen, die auf uns aufpassten.
      Jackie: Wir wollten vor allem in die Stadt, wo sie die Mercedes-Benz-Autos bauten, nach Stuttgart. Ein Deutscher war damals der größte Autohändler von Los Angeles, bei dem kauften alle Hollywood-Stars ihre deutschen Autos, zum Beispiel Clark Gable. Wir auch.

      ZEIT: Seit Jahrzehnten wird viel über Sie und insbesondere Ihren Bruder Michael geschrieben. Wie viele der Geschichten sind wahr?
      Jackie: Erstaunlich viele sind frei erfunden, aber daran gewöhnt man sich mit der Zeit. Wir gehen nicht mehr dagegen vor und versuchen alles zu ignorieren, so gut es geht. Es ist ein Fass ohne Boden.
      Marlon: Das ist eben der Preis, den man im Showgeschäft zahlt.

      Jackson 5
      Sie waren eine der ersten afroamerikanischen Pop-Gruppen, die das junge weiße Massenpublikum begeistern konnten: Unter der Regie des strengen Vaters Joe Jackson traten Jackie, Tito und Jermaine schon seit 1964 auf. Der Erfolg kam mit dem Einstieg der jüngsten Brüder Marlon und Michael und einem Vertrag bei der Plattenfirma Motown. Mit Songs aus deren Hitfabrik – wie I’ll Be There, ABC und I Want You Back – kamen die Jackson 5 1970 weltweit groß raus, wobei Michael Jackson die größte Aufmerksamkeit genoss. Mitte der Siebziger kam er in den Stimmbruch, und die Band trennte sich nach Streitereien von Motown. Michael verließ die Gruppe schließlich und konzentrierte sich auf eine Solokarriere. Ohne ihn konnten die Jacksons ihre früheren Erfolge nicht wiederholen.

      ZEIT: Wie sehr hat Michaels Tod Ihren Blick auf die Branche verändert?
      Marlon: Er hat diese unwirkliche Branche noch unwirklicher erscheinen lassen.
      Jackie: Sofort wenn ich beginne, darüber nachzudenken, überkommt mich eine große Trauer. An dem Tag, an dem er starb, blieb ich zu Hause und hörte mir nur seine Musik an. Wir vermissen ihn wahnsinnig, aber immer wenn wir auf einer Bühne stehen, kann ich seine Gegenwart spüren.
      Tito: Uns bleibt immerhin seine Musik, und die ist unantastbar. Sonst würden wir durchdrehen.
      Marlon: Neulich hielt ich mit dem Auto an einer Ampel in Las Vegas, schaute aus dem Fenster und sah ein riesiges Plakat mit dem Bild von Michael direkt vor mir. Da kamen mir die Tränen. Wir hatten alle zusammen eine tolle Zeit. Wir waren eine starke Familie, und wir sind immer noch eine.

      Neben der Biografie "The Jacksons: Eine Familie, ein Traum, eine Legende" (Edel) erscheint auch das "Christmas Album" (Universal) der Jackson 5 in einer Neuauflage als CD und auf Vinyl.

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