Urteil ist gefallen im Prozess K.Jackson ./ AEG

  • ..aus dem MJJC..


    Quote

    Originally Posted by Vici
    You called it.




    4:34PM PDT: The jury foreman just explained the logic behind the verdict. They felt Murray was competent to do the job for which he was hired -- to be a good general practitioner. Jurors felt Murray had gone to a good school and was qualified. The juror added, "That doesn't mean we felt he was ethical. Had that question been in there, it could have been a different outcome"


    Exactly^^. I think everyone should read this, because some are forgetting or do not understand what the questions are asking. Panish connected that question to being hired for what Muarry did in that bedroom and Putnam connected it to what was written in the agreement. Once the jury asked for those documents people should know they were going for facts to answer those questions. That is why you cannot just take little pieces of the contact and run with it, but read the whole thing!



    It seems they used the oral contract for question 1.


    Now the bad news: AEG is going to ask Katherine to pay for some of their costs. Guess who is going to be paying here? Yes Michael. Expect to see some interesting payments in the estate accounting. Expect information about Michael to be leaked like how the e-mails were leaked.



    ...joa..so isses..und Michael zahlt noch einmal :würg


  • An der Stelle "Diane Dimond" habe ich aufgehört zu lesen :kotz


    Unabhängig davon: ihr wolltet es ja nicht anders, geldgeiles Pack :D
    Trotzdem schlecht, dass AEG jetzt "fein raus" ist. Schlussendlich hat das ganze nur viel Dreck aufgewirbelt und Michael in einem schlechten Licht dastehen lassen, ganz zu Schweigen von dem erneuten Trauma der Kinder :sad

  • More detail


    Jury Foreman explains their reasoning behind Katherine Jackson vs. AEG verdict:


    The jury foreman, juror number six Greg Barden, said outside the courtroom he felt the appropriate verdict was reached. “We reached a verdict that we understand not everybody is going to agree with,” he said.


    Barden also revealed that the wording of the second question on the jury form – asking if Murray was “unfit or incompetent to perform the work for which he was hired” – narrowed the jurors’ decision. Barden said jurors thought the second question -- which said, "Was Dr. Conrad Murray unfit or incompetent to perform the work for which he was hired?" -- was confusing and took some time, and several votes, to work out. In the end, they voted 10-2 to answer "No." He said one of the key pieces of evidence was the contract between Murray and AEG.


    “Conrad Murray was hired to be a general practitioner. Conrad Murray had a license. He graduated from an accredited college… "We felt he was competent," Darden said. “That doesn’t mean we felt he was ethical, and maybe if the word ‘ethical’ was in the question, it might have been a different outcome,” he said. “In the end, he was very unethical. He did something he shouldn’t have done. "


    "There are really no winners in this," jury foreman Gregg Darden said. "Somebody had to die for us to be here. ... It was really a tragic situation."



  • naja, das ist auch hierzulande nicht ganz selten.
    gibt durchaus prozesse, bei denen die kosten (teilweise)
    der partei auferlegt werden, die (quasi) 'schuld' an den kosten ist.
    und das wäre nunmal kitkat.
    und leider - deswegen traut sich die alte ja auch überhaupt -
    ist der estate für anwalts/prozesskosten von kitkat der zahlmeister.
    mit eigenem erspartem hätte sie wohl eher die klappe gehalten.
    es ist wie es immer ist - der clan schaffts auf jedenfall, dass es MICHAEL geld kostet, egal was sie machen.

  • Egal wie man es dreht, AEG trägt eine Mitschuld an Michaels Tod für mich. Deshalb bin sehr enttäuscht vom Urteil. Hätten die Jackson-Geschwister dann am Geld ersticken sollen - mir egal. Aber wenigstens hätte jemand für seine Verantwortung bezahlt. Und man hätte ein Zeichen gesetzt, dass man als Promoter nicht so einen unmenschlichen Druck auf seine Künstler ausüben darf.


    Übrigens war ich von Anfang an überrascht, dass T-Mez den Jacksons so hohe Chancen zusprach bei diesem Prozess. Ich sah das anders. Ich frage mich, was er da sah...

  • Egal wie man es dreht, AEG trägt eine Mitschuld an Michaels Tod für mich. Deshalb bin sehr enttäuscht vom Urteil. Hätten die Jackson-Geschwister dann am Geld ersticken sollen - mir egal. Aber wenigstens hätte jemand für seine Verantwortung bezahlt. Und man hätte ein Zeichen gesetzt, dass man als Promoter nicht so einen unmenschlichen Druck auf seine Künstler ausüben darf.


    Übrigens war ich von Anfang an überrascht, dass T-Mez den Jacksons so hohe Chancen zusprach bei diesem Prozess. Ich sah das anders. Ich frage mich, was er da sah...


    Sehe ich auch so. Bin sehr enttäuscht über das Urteil, das ist wie eine Ohrfeige ins Gesicht. Der monetäre Schadensersatz für die Familie wäre mir egal gewesen. AEG zieht sich hier fein aus der Verantwortung, obwohl sie ethisch und moralisch absolut schädlich für Michael gehandelt haben.
    Wie ekelhaft!!!

    [CENTER][SIGPIC][/SIGPIC][/CENTER][CENTER]"Mein Herz...mein Verstand...sind gebrochen. Ich liebte Michael mit meiner ganzen Seele und ich kann mir kein Leben ohne ihn vorstellen. Ich glaube nicht, dass jemand wusste, wie sehr wir einander liebten. Oh Gott, ich werde ihn so vermissen!" Elizabeth Taylor[/CENTER]

  • Urteil: Konzertagentur nicht schuld an Michael Jacksons Tod


    Michael Jackson ist tot - aber wer hat Schuld? Die Familie beschuldigt den Konzertveranstalter, den Popstar auf Kosten der Gesundheit zu einer Tournee - und damit in den Tod - getrieben zu haben. Doch die Geschworenen wollten davon nichts wissen.


    In den 1980er-Jahren war Michael Jackson ein Sänger. Doch das trat bald in den Hintergrund und Jackson wurde etwas, was er auch heute vier Jahre nach seinem Tod noch ist: Ein Markenartikel. Um die Frage nach der Schuld an seinem Tod, vor allem aber um viel Geld stritten in den vergangenen Monaten Jacksons Familie und Jacksons Konzertveranstalter. Nun hat ein Schwurgericht in Los Angeles sein Urteil gefällt: Der Konzertveranstalter ist nicht verantwortlich am frühen Tod des "King of Pop".


    Persönlicher Arzt für den "King of Pop"
    Jackson war Ende Juni 2009 in Los Angeles gestorben. Nur Tage später hatte seine Konzertserie mit 50 ausverkauften Shows beginnen sollen. Der Popstar brauchte Geld und Erfolg, der Markt brauchte Jackson. Deshalb hatte der Konzertveranstalter AEG Live dem 50-Jährigen einen persönlichen Arzt an die Seite gestellt, der für 150 000 Dollar im Monat den Star rund um die Uhr betreuen und arbeitsfähig machen sollte.




    Doch dieser Dr. Conrad Murray erwies sich als nicht so selbstlos, wie man sich einen Arzt wünscht. Statt seinen Patienten umfassend, aber angemessen zu umsorgen, soll er ihm Propofol zum abendlichen Einschlafen gespritzt haben - ein starkes Betäubungsmittel, das sonst bei Operationen benutzt wird. Auch als Jacksons Körper kollabierte, schien Murray erst einmal eigene Interessen und nicht die seines Patienten zu verfolgen. Jackson starb, Murray musste wegen fahrlässiger Tötung für zwei Jahre in Haft und soll in diesem Monat wieder freikommen.


    Für Jacksons Familie gab es so einen klaren Mitschuldigen am Tod des erfolgreichsten Familienmitglieds: AEG Live habe Murray angestellt, um Jackson gesund zuspritzen, koste es, was es wolle. Der Konzertveranstalter habe einen inkompetenten Arzt angeheuert, nur um Jackson für die Konzerte fit zu machen. Spätfolgen? Nebensache.


    Auf bis zu 1,5 Milliarden Dollar hätten sich die Einnahmeausfälle von Jacksons Tod belaufen, rechneten die Anwälte der Familie vor. Sie forderten für jedes der drei Kinder 85 Millionen Dollar und noch einmal 35 Millionen für seine Mutter Katherine. Dafür hätten sie aber auch nachweisen müssen, dass AEG Murray angeheuert hatte, obwohl sie ihn selbst für ungeeignet gehalten hätten.



    Unschuldig ja, aber moralisch fragwürdig
    Vier Tage berieten die sechs Frauen und sechs Männer, dann kam ihr «nicht schuldig». Ohne Frage sei es AEG gewesen, der Murray anheuerte. Aber: "Wir hatten den Eindruck, dass er kompetent war", sagte der Geschworene Gregg Darden der "Los Angeles Times". "Das heißt nicht, dass wir ihn für moralisch sauber halten. Wäre das die Frage gewesen, hätten wir vielleicht anders entschieden. Er war letztlich moralisch nicht sauber." Aber: Das habe AEG nicht wissen können, der Veranstalter habe den teuren Arzt im guten Glauben engagiert.



    "Nicht glücklich" zeigte sich erwartungsgemäß der Anwalt von Katherine Jackson Die 83-Jährige hatte den Urteilsspruch reglos verfolgt und war bald durch einen Hinterausgang verschwunden.


    Erleichterung gab es hingegen bei AEG: "Wir haben eines der größten Genies der Musikwelt verloren", sagte AEG-Manager Randy Phillips der "LA Times". "Aber ich bin erleichtert und sehr dankbar, dass die Geschworenen klargestellt haben, dass weder ich noch sonst irgendwer bei AEG irgendetwas mit Michaels Tod zu tun haben." AEG-Anwalt Shawn Trell drückte die Erleichterung mit einem Satz aus: "Es ist schön, die ganze Sache im Rückspiegel zu haben."


    http://web.de/magazine/unterha…C3%A4llt%20Urteil.256.675





  • Interview Beth Karrass mit Tom Meserau - nach dem AEG Urteil


    http://wildabouttrial.com/videos/court-d…th-karas-4.html




    Beth Karras: Waren sie überrascht, dass AEG für nicht schuldig befunden wurde?


    Tom: Ich bin sehr überrascht, sehr, sehr überrascht. Ich dachte, der eigentliche Streitpunkt wäre, ob AEG Conrad Murray einstellte, oder nicht. AEG behauptete, sie stellten ihn nicht ein. Die Kläger behaupteten, sie hätten ihn eingestellt. Es gab ein paar sehr triftige Hinweise, dass sie ihn angestellt hatten, inclusive dem Statement eines ihrer Chef-Angestellten, dass sie ihn eingestellt haben – er benutzte das Wort „eingestellt“ (hired). Es gab E-mails, die sehr deutlich machten, dass AEG das Risiko Conrad Murray übernommen hatten, und ich dachte, dass wäre der Punkt, über den hier gekämpft werden würde. Ich habe nicht im Traum daran gedacht, dass sie finden könnten, dass Conrad Murray Kompetent oder fit gewesen sein könnte, das zu tun, was er getan hat.
    Und natürlich habe ich dieses Urteils-Formblatt vor mir, in der die Jury angewiesen wurde, Frage nach Frage vorzugehen. Und die erste Frage: „Hat AEG Conrad Murray eingestellt?“ - dazu sagten sie natürlich Ja. Das bedeutet, sie kamen zur zweiten Frage: „War Dr. Conrad Murray unfit oder inkompetent, die Arbeit auszuführen, für die er eingestellt wurdeß“ - und das beantworteten sie anscheinend mit Nein. Und dass sie das mit Nein beantworteten, war dann das Ende der Geschichte.
    Ich bin sehr überrascht. Du weißt nie, was eine Jury tun wird, besonders nicht in einem Zivilprozess, wo es um Geld geht, um Besitz – es ist nicht wie in einem Straffall, wo es darum geht, ob jemand seine Freiheit oder seine Reputation verlieren soll. Aber ich dachte nie daran, dass sie finden könnten, dass Dr. Murray nicht inkompetent gewesen sei – aber anscheinend haben sie das.


    Beth Karras: Ich war auch überrascht, weil ich auch dachte, AEG sei sehr unvorsichtig. Besonders auch Paul Gongaware, den sie gerade zitierten, als er sagte „erinnert Conrad Murry daran, wer ihn zahlt, nicht Michael Jackson, wir sind es“. Was sicher einen Interessenkonflikt verursachte „Stell sicher, dass Michael in der Lage ist, zu performen, egal was dazu nötig ist“, oder du bekommst nicht deine 150.000 $ pro Monat. Ich dachte, AEG sollte verantwortlich sein, wenigstens zu einem kleinen Teil. Und bei Frage 2: „War CM kompetent, die Arbeit auszuführen, für die er eingestellt wurde?“, sicher wurde er nicht eingestellt, um Propfol zu geben – und ich schätze, dass es das ist, was sie (die Jury) gedacht haben könnten. Oder? Das war ein Geheimnis, zwischen Michael und Murray.


    Tom: Ich weiß nicht, was die Jury gedacht hat, das wissen nur sie. Und vorraussichtlich werden einige von ihnen schon ein paar Statements dazu abgegeben. Aber vielleicht haben sie es in der Bedeutung gelesen, „War er diszipliniert?“ die Antwort war offensichtlich „nein“. „War er dazu lizensiert“? Die Antwort war offensichtlich „nein“. Sie könnten vorausgesetzt haben, dass er der Hausarzt der Familie war, für allgemeine Dinge. Ich muss davon ausgehen, dass das ihr Gedankengang war. Aus meiner Sicht war dieser Mann komplett inkompetent, eine Schlafstörung zu behandeln, die Michael Jackson ganz klar hatte, und durch diese Inkompetenz und wegen den inkompetenten Handlungsweisen, ist Michael Jackson gestorben. Mein Gedankengang war, dass AEG ihn eingestellt hatten und dieVerantwortung für ihn übernommen hatten, als Angestellter, und er war offensichtlich sehr inkompetent in der Art, wie er medizinische Behandlungen an Michael Jackson vornahm, und ich dachte, sie würden AEG dafür verantworten. Ich bin nur sehr überrascht.


    Beth Karras: Michael Jacksons Fans, die sicher die loyalsten Fans der Welt sind, waren sich nicht einig darin. Einige von ihnen – ich sprach mit einem davon – sagten, dass sie glauben, AEG sollte nicht dafür verantwortlich gemacht werden, aber nicht alle Fans glauben das. Ist es dann falsch von Michael Jacksons loyalen Fans, AEG mit der Sache durchkommen zu lassen?


    Tom: Nein. Das ist ein freies Land und die Leute haben ein Recht, auf ihre Meinung, und die Gründe unterschiedlicher Meinung zu sein, hängt von vielen Dingen ab. Vielleicht denken diese Fans, dass es andere Ärzte gibt, die auch Verantwortlich sind – und so wie ich die Beweise verstehe, ist es so, dass andere Ärzte gab, in Deutschland, die ihm Propofol gaben, dass andere Ärzte ihn in Abhängigkeiten von unterschiedlichen Schmerzmitteln brachten, vielleicht denken diese Personen ganz aufrichtig und begründet, dass... (versteh ich leider nicht..) Ich weiß die Antwort darauf nicht, aber von meinem Standpunkt aus, übernahmen AEG das Risiko Dr. Murrays, sie stellten ihn ein, weil sie hofften, große Profite zu machen, und sie sollten dafür verantwortlich gemacht werden. Aber das ist nur meine Meinung. Anscheinend ist die Jury nicht meiner Meinung.


    Beth Karras: (zusammengefasst) Es scheint, dass AEG nicht viel über Murrays Hintergründe scheckten, dass sie nicht wirklich viel über ihn wußten, aber sie hätten es tun sollen, oder?


    Tom Mesereau: Sie schickten eine Email, mit Worten, die besagten, dass sie ihn überprüft hätten. Und ich verstehe es so, dass sie in eidesstattlichen Aussagen sagten, ihn nicht überprüft zu haben. Ich dachte, dadurch entsteht.. (ich würde sagen "ein Widerspruch" - aber ich verstehe das entspr. Wort nicht genau..)
    Die Juroren waren angewiesen, nach den Fragen vorzugehen, eine Frage nach der anderen zu beantworten, und je nachdem was ihr Beschluss war, machten sie weiter, oder es war vorbei.
    Und anscheinend war es vorbei, als sie zu zweiten Frage kamen, und deshalb hatten wir auch nur eine sehr kurze Deliberation. Ich möchte noch etwas hinzufügen. Mir wurde gesagt, dass in der Jury ein Arzt sei. Und ich vermute, dass die Meinung dieses Arztes sicher bei der Jury sehr beachtet wurde. Und vielleicht sagte dieser Arzt. 'Seht, als sie ihn einstellten, war er nicht vorbestraft, er war in 3 Staaten lizensiert, er war fit dafür, die Dinge zu tun, die Michael Jackson von ihm wollte, er handelte dann inkompetent und verantwortungslos, aber er war nicht zu der Zeit (wo er eingestellt wurde) unfit.' Ich muss wohl davon ausgehen, dass vielleicht dieser Dr. - wenn er denn Teil der Jury war - mir wurde das von einer sehr verlässlichen Quelle gesagt - vielleicht hatte dieser Dr. einen großen Einfluss. Ich weiß es aber nicht.


    Beth Karras: Ich bekam viele Kommentare auf FB und Twitter zu einer Frage, die ich vor ein paar Tagen stellte: 'Sollte AEG wenigstens teilweise verantwortlich gemacht werden?' Und viele Antworten lauteten: 'Nein, das ist eine geldgierige Familie, und Michael ist einfach nur ein Abhängiger, und AEG hat mit all dem nichts zutun'. Was sagen sie dazu?


    Tom: Ich glaube nicht, dass das ein fairer Schluss daraus ist. Ich glaube, Michael setzte sein Vertrauen in Ärzte, er setzte immer voraus, dass sie mehr über Gesundheit und Medizin und richtiges Praktizieren verstanden, als er. Er legte sein Vertrauen und sein Leben in ihre Hände. Und so wie es scheint, haben viele Ärzte ihn betrogen. Der letzte davon war C. Murray, dessen inkompetente Handlung ihm das Leben nahm. Es ist keine Frage, dass das, was C. Murray in seinem Schlafzimmer tat, völlig inkompetent, rücksichtslos – es war einfach völlig inakzeptabel. Er hatte dieses gefährliche Anästhetikum Propofol, welches sicher ist, wenn es angemessen angewendet wird, - es wird täglich in jeder Minute in OP-Sälen benutzt, wenn du einen Anästhesisten hast, der weiß, was er tut, dann ist es wirklich sicher – wenn du Überwachungsausrüstung hast, das ganze zusätzliche Equipment, falls etwas schief geht, dann ist es wirklich sicher.
    Er hatte keine Übung im Umgang mit Propofol, er hatte nicht das nötige Equipment, er hatte kein Personal, was ihn unterstützte und was er tat war so ausgesprochen inkompetent, dass das nicht einmal zur Debatte steht.
    Aber Michael, wie Debbie Rowe aussagte, hatte Vertrauen in seine Ärzte, für ihn waren sie gut ausgebildet, erfahren und sollten wissen, was sie tun. Ich glaube nicht, dass er sich je erträumt hätte, dass er in der Art, wie es passierte, behandelt werden würde. Aber wie es aussieht, haben Celebrities immer dieses Problem. (Er zählt die Fälle von Elvis, Marilin Monroe auf) Aber ich denke, es besteht immer das Risiko, dass Ärzte – wie auch andere Personen, wie auch Anwälte, evt. alles tun, nur um in deiner Nähe zu sein – und es kann einem Celebritiy das Leben kosten, wenn ein Arzt die Gesetzte verbiegt, nur um mit diesem Prominenten zusammen zu sein. Und das ist, was bei Michael Jackson passierte.


    Beth Karras: Viele Leute missverstehen Michael Jackson...“er hatte jede Menge plastische OPs, ...etc“.. es gibt viele Beurteilungen über ihn - sogar AEG nannte ihn einen Freak...“er ist nur ein Abhängiger und er bekam einfach das, was ihm zustand“ und „die Familie hätte mehr tun sollen, hätten intervenieren sollen..“ aber stimmt das?


    Tom: Es gab ein paar Familienmitglieder, die ihre Bedenken ausdrückten, und wie Michael genau auf diese Bedenken reagierte,... ich war aber nicht in diese Dingen einbezogen. Was ich weiß ist nur, dass ich wirklich erschaudere bei solchen negativen Kommentaren über Michael. Er war der Welt größtes Genie in der Entertainment Arena, er war Sänger, Choreograf, Tänzer – unvergleichlich. Fred Astaire sagte, er war der großartigste Tänzer, den er je sah, und Michael nahm nichtmal eine Tanzstunde. Du kannst seine Choreografien mit nichts vergleichen, die Risiken, die ereinging, die Vorstellungskraft, die er hatte, die Dinge, die er umsetzte – alles was er in den kreative Dingen tat, war gigantisch und unvergleichlich. Und wenn die Leute ein Genie vor sich haben, das Dinge sieht, die wir nicht erkennen, Dinge hört, die wir nicht hören, und Dinge tut, die wir nicht tun können, - und dieses Genie dann dafür kritisieren, exzentrisch zu sein, oder anders, finde ich nicht sonderlich akzeptabel. Natürlich leben wir in einer freien Gesellschaft, man kann seine Meinung sagen, aber ich mag nicht diese kleinliche Art, auf die er über Jahre behandelt wurde, weil er exzentrisch und anders war. Er war anders, er war exzentrisch, er war eines der größten Genies der Geschichte und er hatte jedes Recht, exzentrisch und anders zu sein.
    Er war kein Freak, er war ein Mensch, der eine sehr ungewöhnliche Kindheit hatte, und in vieler Hinsicht eine schwierige. Er war ein 5-Jähriges Genie, er ging als 5-Jähriger Verträge ein, probte morgens um 3.00Uhr, wenn andere Kinder schlafen, er unterstütze als 5-Jähriger eine Familie, und wer weiß, welcher Druck auf ihm lag, den dieses kleine Kind nicht einmal verstehen konnte. Er wurde immer von dem Umstand verfolgt, dass diese besondere Kindheit, ihm die Spontanität und die Dinge raubte, die Kinder erleben sollten, aber sein Genie mitentwickelte.
    Was die plastische Chirurgie betrifft: Er hatte weit weniger OPs als Hunderte, Tausende Leute in Beverly Hills. Ich kenne Leute, die eine Vielzahl plastischer Ops haben, über die niemand spricht. Michael hatte ein paar OPs, und jeder reitet darauf herum. Er zahlte einen furchtbaren Preis für seinen Ruhm und seine Genialität, er wurde überall kritisiert, weil er anders war und die Leute neidisch sind, und etwas von ihm wollten. Er war definitiv einer der freundlichsten und nettesten Menschen, den ich je begegnete und ich werde immer sehr liebevoll an Michael Jackson denken. Er war einer der angenehmsten Klienten, die ich je hatte, ein bescheidener, respektvoller Mensch, der immer zuhörte – ich hatte nie einen netteren Klienten. Und man könnte denken, jemand in seiner Position, wäre der schwierigste gewesen. Ich hatte weniger berühmte Leute, die in meine Kanzlei kamen, und versuchten grob, fordernd und schwierig zu sein. Und dieser Mann war der größte Entertainer der Welt, der berühmteste Mensch, und er war einer der freundlichsten und nettesten Menschen, die ich je traf. Ich mag diese negativen Kommentare wirklich überhaupt nicht – aber leider wurde sein Leben von diesen Kommentaren begleitet, und im Tod wird er immer noch auf diese Art attackiert. Das ist sehr traurig.
    .....


    Übersetzung ..maja. mj.forever :blumen

  • Barden also revealed that the wording of the second question on the jury form – asking if Murray was “unfit or incompetent to perform the work for which he was hired” – narrowed the jurors’ decision. Barden said jurors thought the second question -- which said, "Was Dr. Conrad Murray unfit or incompetent to perform the work for which he was hired?" -- was confusing and took some time, and several votes, to work out. In the end, they voted 10-2 to answer "No." He said one of the key pieces of evidence was the contract between Murray and AEG.


    Da kann ich dem Mann nur zustimmen. Total bescheuerte Fragestellung in meinen Augen. Ich denke schon, daß es einen Unterschied zwischen Inkompetenz und Unfähigkeit gibt und wenn nicht bei dieser Frage, wären sie wahrscheinlich bei der nächsten ins Schleudern geraten.

  • Jacksons Familie geht leer aus




    Fans des "King of Pop" warten vor dem Gerichtsgebäude auf die Verkündung des Urteils: "Wir wollen die Wahrheit
    wissen."(Foto: AFP)


    Die Geschworenen im Prozess um Michael Jackson haben entschieden, dass Konzertveranstalter AEG Live nicht verantwortlich für den Tod des Musikers ist. Jacksons Mutter Katherine und seine Kinder Prince, Paris und Blanket werden also kein Geld bekommen - sie hatten auf Millionen-Entschädigungen gehofft.
    Von Jürgen Schmieder, Los Angeles


    Es haben sich einige Fans von Michael Jackson versammelt vor dem Gericht in Downtown Los Angeles, einige tragen T-Shirts mit dem Gesicht
    des Sängers darauf, auf anderen ist das Bild seiner Mutter Katherine abgebildet. Sie wollen das Urteil in diesem Prozess hören, der nun mehr
    als fünf Monate gedauert hat und von dem es heißt, dass er die Unterhaltungsindustrie grundlegend verändern könnte. "Wir wollen die Wahrheit wissen", sagt eine Frau.


    Diese Wahrheit lautet nach Ansicht der zwölf Geschworenen: Der Konzertveranstalter AEG Live ist nicht verantwortlich für den Tod des
    Musikers. Das Unternehmen habe den Arzt Conrad Murray engagiert, dieser sei aber qualifiziert gewesen, Jackson zu behandeln. Jacksons Mutter
    Katherine und seine drei Kinder Prince, Paris und Blanket werden kein Geld bekommen.


    Die Angehörigen von Jackson hatten gefordert, dass AEG Live jedem Kind 85 Millionen US-Dollar und der Mutter mindestens 35 Millionen Dollar bezahlen müsse
    - und außerdem für einen ökonomischen Schaden von etwa 1,2 Milliarden Dollar aufkommen müsse. Insgesamt ging es bei dem Prozess um etwa 1,5
    Milliarden Dollar - dazu hieß es, dass dieses Urteil womöglich die komplette Unterhaltungsindustrie verändern könne, wenn künftig Veranstalter wegen der Beschäftigung womöglich inkompetenter Ärzte
    haftbar gemacht werden können.


    Vier Tage lang hatten sich die Geschworenen beraten, es ging dabei um fünf Fragen. Die erste lautete: Wer hat Murray angestellt - Jackson selbst oder der Konzertveranstalter? Murray hatte Jackson schon vor dem Vertragsabschluss mit AEG Live behandelt. Doch die Geschworenen kamen zu dem Entschluss, dass AEG Live der Arbeitgeber des Arztes war. Eine Email von AEG-Geschäftsführer Paul Gongaware habe darauf
    hingedeutet. In dieser Mail gibt Gongaware an, das Gehalt von Murray zu bezahlen - auch wenn Jackson sich seinen Arzt wohl ausgesucht habe.Die Geschworenen entschieden, dass Murray zur Behandlung befähigt war. Bei der zweiten Frage ging es darum, ob Murray dazu befähigt war,seinen Beruf auszuüben und Jackson zu behandeln. Murray war in einem
    anderen Prozess um den Tod von Jackson im November 2011 wegen fahrlässiger Tötung schuldig gesprochen worden, er sitzt seitdem im Gefängnis und soll im Oktober entlassen werden. Die Anwälte von Jacksons
    Familie hatten während des Prozesses behauptet, dass AEG den Arzt kontrolliert habe, um Jackson für seine Abschiedstournee fit zu bekommen.


    "Wir hatten den Eindruck, dass er kompetent war", sagte Gregg Barden, der Sprecher der Geschworenen: "Das bedeutet nicht, dass er
    ethisch gehandelt hat. Wenn das die Frage gewesen wäre, wäre das Urteil womöglich anders ausgefallen. Er hat sich am Ende unmoralisch verhalten:
    Er hat etwas gemacht, das er nicht hätte tun sollen." Murray hatte Jackson mit dem Narkotikum Propofol versorgt und ihm letztlich die tödliche Dosis injiziert.


    Weil die Geschworenen bei der zweiten Frage den Konzertveranstalter freisprachen, wurden die restlichen Fragen irrelevant für den Prozess.


    "Die Entscheidung der Geschworenen gibt AEG Live vollkommen Recht und bestätigt, was wir von Anfang an wussten: Dass der Tod von Michael
    Jackson eine schreckliche Tragödie war - aber keine Tragödie, für die AEG Live verantwortlich ist", heißt es in einem Statement von AEG-Anwalt
    Marvin Putnam. AEG-Manager Randy Philips ergänzte: "Wir haben eines der größten musikalischen Genies verloren - aber ich bin erleichtert, dass
    die Geschworenen anerkannt haben, dass weder ich noch irgendjemand sonst bei AEG Live eine Rolle bei seinem tragischen Tod gespielt haben."


    "Es gibt keine wirklichen Gewinner in diesem Fall"


    Katherine Jackson, die bei ihrer Ankunft noch gelächelt und die Hände der Fans geschüttelt hatte, verließ der Gerichtssaal, ohne mit
    Journalisten sprechen zu wollen. Der Anwalt der Familie, Kevin Boyle, sagte: "Wir sind natürlich nicht glücklich mit diesem Urteil. Wir haben
    jedoch einige Dinge angesprochen, die wichtig sind für die Jacksons und die gesamte Unterhaltungs- und Sportindustrie." Er werde sich nun
    gemeinsam mit der Familie die nächsten Schritte überlegen.


    Jury-Sprecher Barden gab an, dass der fünf Monate dauernde Prozess "strapaziös" gewesen sei, die Beratungen äußerst stressig: "Wir sind zu einem Urteil gekommen, von dem uns klar ist, dass nicht jeder der gleichen Meinung sein wird. Es gibt keine wirklichen Gewinner in diesem Fall."


    Während des Prozesses wurden zahlreiche Details aus dem Privatleben von Michael Jackson öffentlich. Es stellte sich heraus, dass
    der Sänger seit 1984 an chronischen Schmerzen litt, nachdem er sich bei Dreharbeiten für einen Werbespot verbrannt hatte - das führte
    offensichtlich zu seiner Abhängigkeit von Schmerzmitteln. Seit 1997 habe er Propofol genommen. Der Geschworene Kevin Smith sagte deshalb nach
    der Urteilsverkündung, dass er der Meinung sei, dass der Konzertveranstalter nichts gegen die Probleme Jackson habe tun können.



    http://www.sueddeutsche.de/panorama/proz…milie-1.1785860


  • Die Jacksons haben einen moralischen Sieg erzielt. Sie bewiesen, dass ihr Vater/Sohn geschlagen, angeschrieen, ausgetrickst & verspottet wurde-aus reiner Profitgier.


    Das Statement wurde von Debbie und Taj retweeted.


    Joe Vogel‏@JoeVogel15h
    Regardless of today's verdict, AEG's exploitative treatment of @MichaelJackson was morally and ethically wrong.
    Retweetet von Taj Jackson


    Unabhängig vom Urteil war AEG's ausbeuterische Behandlung von MJ ethisch & moralisch falsch.


    Taj Jackson ✔@tajjackson3Thank you guys for all your support.
    Unfortunately there will be no closure for my family #bigmoneywinsagain AEG 12:46 AM - 3 Oct 2013


    Danke für Eure Unterstützung. Leider war dies kein Abschluss für meine Familie.(Wieder siegt nur das Geld)

  • Let me correct some misinformation:


    Quote from Charles Thomson

    According to the AEG jury foreperson's logic, outlined outside the court yesterday, Harold Shipman was also 'fit and competent'. [Thomson is making that analogy]


    They said [Murray] was 'fit and competent' because he had a license and went to medical school. That's what the foreman said yesterday.


    By that logic, no qualified doctor can ever be unfit or incompetent.


    Harold Shipman was a serial killer. Thomson's analogy doesn't work for various reasons:

    • A serial killer is mentally ill, thus not being "competent" to work as a doctor.
    • The fact that a serial killer might still have a license is irrelevant, it does not reverse his dangerousness.
    • A serial killer would not lose his technical knowledge but any legal prerequisites like a license are no longer of any relevance to determine "competence", a serial killer is shut off from society for obvious reasons.


    Thomson claims that it would be totally impossible to consider a qualified doctor to be unfit or incompetent. That's utterly wrong:

    • qualification is relevant to determine "competence" - as I explained earlier.
    • fitness has nothing to do with qualification, fitness is all about having (and being able to conduct) the technical knowledge, eg there are doctors that managed to obtain a certain license but who are lacking the required skill(s) for the work they have been hired for, these doctors are "unfit"
    • see above example with Shipman that would still lead to "incompetent"



    Thomson isn't understanding the jury's verdict at all:

    Quote from Charles Thomson

    The juror currently ranting on TV has just proved that the panel had absolutely no idea what this case was even about.


    He is ranting that AEG couldn't have known about propofol. That is utterly irrelevant - and jurors were instructed that it was irrelevant.


    It was the Jacksons' lawyer who specifically instructed the jurors that the issue this man is ranting about was irrelevant.


    No comment.

  • Jury foreman speech outside court.
    video link : http://abclocal.go.com/kabc/video?id=9271553&pid=9271439



    Foreman: As for the case this was a difficult decision for us to make, it wasn't easy for anyone. After all it took the tragic passing of tremendous father, son and brother for us to be even here. Of course nobody won at that.


    We reached to a verdict that we understand that not everyone is going to agree with but the decision was reached after a very careful consideration of five months of testimony, thousands of documents and of course the guidance of the court. It's been an exhausting 5 months and it's been extremely stressful last 3 or 4 days so we would field a few questions.


    Question: What made you think that Conrad Murray was competent?


    Foreman: You have to read the question, the full question. The court gave us a series of questions to answer and in each question it did not just stop with "is Conrad Murray competent" , it went, it asked "was Conrad Murray competent for the job he was hired to do?". Okay? Conrad Murray was hired to be a general practitioner. Conrad Murray had a license, he graduated from an accredited college and we felt he was competent to do the job of being a general practitioner. Now that does not mean we felt he was ethical. And maybe the word ethical been in the question, it could have been a different outcome but because it was "for the job he was hired to do" that's what we had to focus on.


    Question: How many votes have you taken on question 1 and 2?Tell us a little about the process, how it worked?


    Foreman: when we first entered the jury room after 5 months of being around each other and not being able to talk about it at all, we just felt like we had to let out some steam so we spent the first several hours letting out steam just talking about things and I think that was important for us to do. We took a vote on question 1 then we started discussing it and question 1 took us a long time and we did not reach that easily, there were several votes taken, mine was changed more than once, in the end we did agree 12 to 0 , that one was unanimous that we felt like Conrad Murray was hired by AEG, some people thought by both but the instructions were if he was hired by both then we had to say yes. So I would say overall on question 1 maybe we took 3 or 4 votes (jurors reply yes).


    Question number 2 , you have to look to the wording of question number 2. we took a vote on that and right away we came out 12 to 0 with a no but we started looking at wording of it and realized everyone was not comfortable with that and it was end of yesterday we felt like we needed to come back this morning and discuss it more and that's what we did. We spent the morning clarifying the question in our minds and to each other and again votes changed, I would say at least 3 or 4 times before we were able to come to the final tally and the tally on that vote was 10 to 2 and it takes 9 to 3 to carry.


    Question: Did the amount of attention this case has gotten put any pressure ... on your decision at all?


    foreman : I will say no but some of my fellow jurors might want to answer that too.


    (jurors agreeing that pressure did not influence them, no , absolutely not etc heard).


    Question: (asking about question 2) you said it was 12 - 0 to start, which way?


    Foreman: for a no answer


    Question: Did the full jury understand not only the full question in number 2 and but also it's full effect on the bearing of this case?


    Foreman: One of the jurors here, juror 11, after the vote she was very , she said do we understand the ramifications of this answer and we were very through in that respect. Everyone I believe understood the ramifications, and again that's why we went back and revisited it this morning.


    Question: Your opinion not about this case but in general about the job Conrad Murray eventually come to do?


    Foreman: In the end he was very unethical. He did something he should not have done but again if you read the question it did not refer to... it refer to the job he had to do- what he was hired for.


    Juror 9 : If AEG had known what was going on behind closed doors , it would probably made a world of difference but they didn't. Michael Jackson was pretty used to getting his own way, he was a big star, he had all these doctors who wanted to be his doctor and he could pretty much get what he wanted and if anybody said "no", well they were out of the mix, he'd find somebody else. And all along we saw the same pattern going on, nobody could go up the stairs and see what was going on up there. and this was after Murray became his doctor and was hired by AEG concurrently. And how AEG could have done anything about it when they were kept in the dark?


    Question: Was there any fights during deliberations?


    Foreman: There were differing opinions but the conversation never got heated or loud but in case of arguments and getting personal nothing like that ever happened, no


    Question: Murray's lawyer was in the courtroom and she let out a gasp when she heard no he wasn't unfit and incompetent. She then told me this was vindication of Conrad Murray. Do you see your verdict as a vindication of Conrad Murray and would you ever hire him as your doctor?


    Foreman: Absolutely not. I don't see it as a vindication of Murray and no I would not hire him as my doctor. It's not a vindication again it was the way the question was worded , if the wording of that question was different the outcome could have been different but we had to focus on the wording of the question and go with the jury instructions.


    Question: So do you say this was not a vindication of AEG Live either?


    Foreman: We went by the jury instructions and the questions we were asked to answer and that's the verdict we came up with.


    Question: What were the issues that you struggled with?


    Foreman: Well the issue in the first question was obvious, who hired him. there were so many things said that Michael hired him, there were so many things said AEG hired him and that was a battle back and forth.


    Question: Do you think the jury instructions put the jury in an awkward position?


    Foreman: Not at all


    Question: What kind of materials you have reviewed during deliberations? We know you asked for a ruler


    Foreman: Those were things for individual jurors to use. But the things we reviewed were, we watched videos, sky news video we watched a couple times, we did see the "This is it", we reviewed a lot of emails, and the other exhibits. The contract. The contract was a biggie.


    Question: What was the most difficult thing about this whole process?


    Foreman: Each and every person had to answer that. For me it was stressful at the end trying to come up with a decision. I said this inside and I'll say it here, there are really no winners in this. As I said in the opening statement somebody had to die for us to be here. So there's really no winners. So we don't walk away thinking it was a victory for one side or another. It was really a tragic situation so that's probably the most difficult thing. I feel we made the correct decision.

  • ..aus dem MJJC..Ivy:


    jury foreman on nancy grace


    GRACE: With me right now is the jury foreperson, Gregg Bater (ph). Thank you for being with us.


    GREGG BARDEN, JURY FOREMAN: Hi.


    GRACE: Excuse me, Greg Barden. Thank you, Mr. Barden, for being with us.


    BARDEN: Hi, thank you.


    GRACE: Well, Mr. Barden, you knew you were on a high profile trial. And you knew whatever the verdict was going to be would be controversial one way or the other.


    I agree with the verdict. But I`m very surprised that it was actually rendered. Tell me the jury`s thinking. I mean, to say that Dr. Conrad Murray was fit when you know he`s in jail for a homicide charge for letting Michael Jackson die and pumping him full of propofol? Was the jury at all concerned that Michael Jackson`s family, particularly his father and the others, were sucking Jackson dry, and this was their last chance at money?


    BARDEN: You know, that never came into our thought process at all. We really didn`t say that Conrad Murray was fit.


    I guess you have to understand they didn`t just throw us in the room and say tell us was AEG liable or not. They gave us a series of guiding questions, and the first five questions we had to answer, which really broke it down for us.


    And question two, it doesn`t stop at just saying was Dr. Conrad Murray unfit or incompetent. It goes on to say, was he unfit or incompetent for the work which he was hired to do? He was hired to be a general practitioner for Michael Jackson. And to look at the definition of fit and competent, he -- all his licenses were intact. He had gone to a legitimate school. He had passed all of his doctor board exams. So he was fit and competent to be a general practitioner was the way we felt.


    Now, was he unethical? You bet you, because he went beyond what he was supposed to be. So maybe had the word unethical been in there as opposed to unfit, I think the decision could`ve gone the other way.


    GRACE: So you believe -- the jury believed that Dr. Conrad Murray, who is sitting behind bars right now for pumping Michael Jackson full of propofol until he died, you believe that doctor is fit to practice medicine?


    BARDEN: No. He was fit at the time that he was hired as a general practitioner.


    What we know now in hindsight, absolutely not. He was unethical. I certainly wouldn`t hire him as my doctor. But at the time, he was fit. Nobody knew that he was unethical and would pump Michael Jackson full of propofol.


    GRACE: One of his doctors. We`re getting a flood of e-mails and twitters about Conrad Murray, how long had he known Michael Jackson? So the bottom line is, he had been Michael Jackson and the Jackson family doctor for over three years.


    Out to jury foreperson Greg Barden. Again, thank you for being with us.


    You were saying earlier that the jury found Conrad Murray fit to be a doctor. That no one knew he was pumping Jackson full of propofol. Is that the standard in your mind whether people believed he was fit, because they didn`t know what he was doing?


    BARDEN: Well, at the time that he was hired, he was fit. He had, like I said, he had the licenses. He was -- had no complaints against him. He certainly had no malpractice lawsuits. You could have checked him out six ways to Sunday and there were no complaints there. So at the time, you know, looking backwards now, of course you realize that when you know he was pumping him full of propofol, you know now that he wasn`t. But at the time, all signs pointed to the fact that --


    (CROSSTALK)


    GRACE: Oh, you`re saying -- wait a minute. I think I get it, Greg. Are you saying that AEG at the time they hired him had no reason to know he was unfit?


    BARDEN: Right. And there was -- you know, Nancy, there was not one shred of evidence presented over five months to back up the fact that AEG could have known Conrad Murray was doing that.