Posts by Screamlouder


    Michael war immer Mainstream. Das war sein Ziel. Zu Michaels Magie gehörte immer die Faszination der Masse. Du hast ihn glaube ich nicht so richtig geblickt. Ich meine, wen außer ein paar Fans interessieren denn in die Jahre gekommene Demos? Damit verkaufst du keine Platten und die auf Album hätte Michael ganz sicher nicht gewollt. Deswegen ist es in seinem Sinne, WENN man das veröffentlicht, dass man es vollwertig in seiner Tradition macht. Alleine schon, dass du ernsthaft das "Michael" Album als gelungener empfindest als "Xscape" lässt dich vorsichtig gesagt in die hinterste Reihe der Online-Musik-Genies wandern. :D :D :D Sorry.

    Jetzt bräucht ich wen a la Korgnex (jemand der sich damit wirklich auskennt):


    Eine Frage:
    Chicago (demo)... Kann es sein dass Michaels Stimme (nur bei der Demo) lediglich in Mono zu hören ist? Und wenn ja, warum?


    ....Du bist wahrlich ein Genie!hahahaha



    Stimmt, "Chicago" hat genau zu viel Timbaland wie "Thriller" zu viel Rod Temperton. :D Das ist einfach nicht Michael pur. Deine Argumentation ist irgendwie....nicht schlüssig?! "Chicago" als Demo hat vorallem starke Vocals. Das wars im Prinzip. Dieses 90er Jahre Hintergrundsklimbim macht doch keinen fertigen Song. Erst Recht nicht im Jahr 2014. Du verkennst völlig die Leistung der Produzenten. Die haben ein neues Michael Jackson-Werk erschaffen ohne Michael. Das ist wie ein Drahtseil-Akt ohne...ja, ohne Drahtseil. "Xscape" mit den fertigen Versionen klingt wie ein Album aus einem Guss in bester MJ-Tradition. OBWOHL die Demos aus völlig unterschiedlichen Phasen stammen. Das ist einfach mal grandios und darf man auch so anerkennen. Du tust den Demos gar keinen Gefallen, wenn du sie mit fertigen Versionen vergleichst. Im übrigen bist du der einzige hier, der das irgendwie nicht recht verstehen will. Die einzigen beiden fast-fertigen Songs unter den Demos sind "A Place with no name" und "Xscape". Bei "Xscape" ist es natürlich streitbar, aber selbst da muss man ja sagen passt es in der neuen Version ins Album, auch wenn man, wie Simon das glaube ich auch schon schrieb, im Grunde genommen wie bei den 95er Scream-Single-Remixen (listen to naughty by nature-mix hehe* ) den Charakter wider den Vocals verändert hat. Bei "Place" hat Stargate das aber so sensationell gemacht, da kann man das nur abnicken und sagen Groß! Beamt Michael ins hier und jetzt. Im Grunde hat Timbaland meines Erachtens nichts anderes gemacht als Riley fürs Dangerous-Album mit den ersten 6 Tracks. Den Sound "fresh" gemacht und dabei trotzdem Michael erhalten und glänzen lassen. Auf einem "normalen" Mj-Album hättest du jetzt noch Platz für 5-6 weitere MJ-Titel. Bin mir aber recht sicher, dass er die nicht mehr liefern wird. Im übrigen: Wenn du wissen willst, wie es klingt wenn man die unfertigen Songs so veröffentlicht oder mehr schlecht als recht finalisiert, kauf dir "Michael". ;)

    Gerade mit nem Kumpel, der Filmfachmann ist zufällig aufs Hologramthema gekommen. Das schrieb er mir zur Technik:


    "Holo ist nur der Vorreiter für Hollywood. Man arbeitet im Moment daran,
    Schauspieler einzuscannen, also nicht nur der schwarze Ganzkörperanzug
    mit den Punkten an den Gelenken, sondern jede einzelne Pore+die
    Mechanik, wie sie sich mimisch und gestisch verändert.
    Noch ist das teurer als echte Schauspieler, aber man geht davon aus,
    dass es sich bald rechnet. Die Technik ist da. In 20 Jahren (oder weniger) werden in den
    meisten Filmen nur noch die Hauptakteure von Menschen gespielt werden.
    Komparserie entfällt. Und die Stars spielen nur wegen der Vermarktung
    mit. Harrison Ford kann also auch in 50 Jahren noch in Episode XXIV
    mitspielen, er muss nur die Rechte an seinem Gesicht verkaufen, den Rest
    macht der Computer. Ich halte es für wahrscheinlich, dass die das heut Nacht
    der Welt präsentieren. Welch bessere Chance als die Marke Michael Jackson
    könnte es dafür geben? Jeder wird dafür sein."

    Nach Dauereinsatz : Finde weiterhin das die fertig produzierten Songs logischerweise die Demos schlagen. In 6 von 8 Fällen ziemlich klar sogar. Am stärksten bei Chicago hörbar, da hat Timbaland wirklich viel rausgeholt. Bei Slave hatte er auch nen guten Tag. Es ist natürlich eigentlich auch Quatsch das zu vergleichen...wenn man ehrlich ist. Die Verkäufe der Platte sprechen ja für das Konzept. Das wird hoffentlich auch in Zukunft der Dreh sein damit umzugehen. Jetzt packen sie heut Abend noch das Hologram druff und die Verkäufe laufen wahrscheinlich wie früher....crazy.

    Bei "Xscape" bin ich mittlerweile der Meinung, dass man das "Original" einfach mit auf die Platte hätte nehmen können. Habs gerade mal probiert beim durchhören, fällt nicht auf, passt sogar bestens und ist nochmal ein anderes Tempo auf dem Album. Schade, dass ärgert mich ja echt Xtrem. :D

    Wer nicht mehr übers Album erfahren möchte, der liest jetzt nicht weiter....






    für alle andern hab ich heute eigentlich nix anderes gemacht als Michael hören. Und zwar: Xscape! Der Tradition wegen, hier mein persönliches Review:



    Screamlouder – Xscape-Review


    Love never felt so good


    Erste Single, erster Eindruck – heißt extrem wichtig und ich wiederhol mich da gerne: Das Off the wall-Feeling ziemlich perfekt eingefangen. Infizierender Groove, Michaels Stimme so gut es eben bei der vorliegenden Quali geht ins Center und alles drumherum so arrangiert, als wäre es schon immer so gedacht gewesen. In seiner Einfachheit ein Meisterstück und ziemlich vielversprechend… funky, groovy, ab auf die Tanzfläche mit der ganzen Welt. Hätte ich definitiv nicht für möglich gehalten, bei der mir bekannten Demo des Songs. In der JT-Version gefällts mir sogar noch einen Tick besser. Fazit: Groß! Easy listening aber nicht belanglos. So darf das gemacht werden. Treffer!


    Chicago


    Mein erste Reaktion nach 10Sekunden auf dem Laptop: Ai, wasn das für ne seltsame Produktion? Durchgehört, Michaels Vocals mit Gänsehaut bestaunt und dann aber laut aufm Kopf damit! Und siehe da Timbaland weiß wie man den Ohrenschmalz in Vibrato setzt. Dieser „untertourige Bass“ ist genau richtig, verpufft allerdings bei Radios oder Billigboxen. Aber in voller Quali isses ein Brett und dann hält sich die Produktion zurück, bietet aber trotzdem genug Spieli Spieli um Spass zu haben. Aber der Star ist ganz klar Michaels Stimme! Sie tritt quasi gegen sich selber an. Ich habs ja schon gepostet: Es braucht keine handvoll Experten die Original-MJ-Stimme zu erkennen und zu hören, dass da auf Michael jede Menge Nicht-MJ ist. Wird hier am besten deutlich. Insgesamt ist diese Midtempo-Nummer mit ihrem schleichenden Groove und Michaels Performance mein heimlicher Xscape-Star! Fazit: Klebriger als der Opener, bessere Vocalperformance, mutigere Produktion! Volltreffer!


    Loving You


    Der zweite mir völlig unbekannte Song. In der Produktion etwas wirr wie ich finde und klingt Pharrell-willig ohne ihn zu erreichen. Michael Stimme ist auch hier sensationell präsent, geht aber irgendwie an mir vorbei. Ich vergess den Song auch sofort nachdem er durch ist. Trotz allem ist er irgendwie nett erfrischend und positiv. Wenig grummel-MJ-Feeling. Bis jetzt generell nicht vorhanden. Loving you ist ne Dreingabe, die es sicher auf keins von Michaels Alben geschafft hätte. Was angesichts der Standards nicht heißt, dass es sich hier um einen Totalausfall handelt. Ich hab schon schlimmeres gehört. Sogar von Michael. :D Nehmen wir den mal mit, so zum durchatmen, denk ich mir…


    A Place with no Name


    …und behalte Recht! Denn was dann kommt ist so ziemlich das Herzstück dieses ganzen „wir beamen Michael mal ins jetzt ohne seine musikalische Seele kaputt zu machen“-Projekts. Die Platte läuft bis hier übrigens wie aus einem Guss mit allen Stärken und Schwächen… hat man nie den Eindruck, hier ist irgendwas zusammengewürfelt. Aber was die Stargate-Jungs hier gebastelt haben übertrifft eigentlich alle andere Tracks um eine Liga! Ich möchte da nicht zu viel Spoilern, aber mit dem Ding kannste die Charts auf der ganzen Welt aktuell sprengen. Von der „Leave me Alone“-Hommage, zu den Synthie-Rolls (Klingt wie Sushi wa?) ist das ein perfekter Bums! Michaels überragende Vocals dazu und wir haben einen der besten MJ-Songs der letzten 20Jahre. Ich war von der Demo-Version von „Horse“ im übrigens auch sehr angetan und mochte die Einfachheit. Ich dachte eigentlich es geht i diese Richtung. Aber in diesem Fall muss i sagen, haben die Stargate-Jungs mich total überzeugt. Bestes MJ-Feeling plus New Generation-Groove! Fulltreffa!


    Slave to Rhythm


    Es ist schwer jetzt den Rest fair zu bewerten. „Slave“ ist beste Timbaland-Mucke mit MJ-Vocals. Eigentlich mit das Beste, was Timba in den letzten 5 Jahren zusammengeschustert hat für meinen Geschmack. Auch hier achtet er drauf, dass das Herzstück auch Herz bleibt: Michaels sensationelle Stimme mit jeder Menge Add-Lips, Grunzi und Grummel-Hicks. :D I love it! Auch das hier schreit nach: Mach ma lauter!!! Ein echtes Brett! Funktioniert alleine bestens. Hat nur ein Problem: „Horse“ kam vorher. J Im Vergleich zur „Slave“-Demo allerdings Welten! Hatte Michael anscheinend keinen richtigen Plan für die Strophen, weiß Timbaland genau wie er das Ganze so inszeniert, dass du Gänsehaut bekommst. Volltreffer!


    Do you know where your Children are


    Weiter fließt “Xscape” als Album übrigens Weltklasse! Wir bewegen uns auf bestem Durchhörbarkeitsniveau. Auch wenn „Children“ mich nicht so richtig kickt. Ich konnte mit der Demo schon wenig anfangen und der Refrain hat mich auch nicht geknackt. Die Produktion ist in diesem Fall wesentlich zugespitzter als in der Demo. Macht aber so mehr Dampf und wirkt futuristischer, was dem Song gut tut. Mein Highlight ist es nicht. Nimmt man mit, passt gut ins Gesamtbild. Alleine aber hinter „Horse“,„Slave“, „Chicago“ und „Love“!


    Blue Gangsta


    Nun Freunde, ich hätte es selber nicht für möglich gehalten, geht’s leider Abwärts. L Einer meiner Lieblings-Unveröffentlichten „Blue Gangsta“ beginnt noch vielversprechend und ich erwisch mich noch wie ich denke: „Wenn Timba das Ding episch macht, poste ich ihm Herzchen auf seine Facebook-Wall“ und dann…tja…dann..äh…fliegt akustisch irgendwie die Kuh…oder doch nicht…oder doch…Bremsbeats are back! Das haben Rodney und Michael 2001 aber schon heißer hingekriegt siehe „Hearbreaker“. Wie man die grandiosen Bläsersätze aus der Demo so verschütten kann für ein paar Effekte und auch noch den Refrain hinter den Elektrobeats versalzen, tja, da gehört schon bissel was dazu: Kacke im Ohr zum Bsp.! Also da hat Michaels Ghost wohl doch keine Runden im Studio gedreht. Nicht falsch verstehen: „Blue“ geht gut nach vorne. Das Potential, dass man in der Demo erahnt wird aber meiner Meinung nach nicht genutzt. Vielleicht wollten sie hier auch einfach zu viel. Da hätte man es mit „Keep it Simple, cause MJ´s Genius“ belassen sollen. Gut aber sagen wir mal vorsichtig, erfüllt nicht die Erwartungen.


    Xscape


    Soll ich den „Blue Gangsta“ Text nochmal kopieren? Ich bin wirklich ein bissel verstört, wie Rodney einen Track, den er mit Michael quasi fertig hatte SO zerflücken kann. Wie kann man das grandiose Opening killen? Wie kann man den grandiosen ersten Kinderstimmen-Break killen? Wie kann man den ganzen „Come and get me“inklusive Quincy-Dingel-Dängel-Gedächnis-Guitarre killen? Dafür ersetzt er den Militär-Marsch-Beat mit einer warmen Soul-RnB-Sülze, packt ein paar Streicher auf freie Stellen und nimmt die komplette Dramatik des Songs raus. Ich meine, er versteht doch den Text? Er hat doch mit Michael an dem Ding gesessen? Was hat ihn geritten? Olle Jerkins hat jedenfalls keinen Magic-Takt und versenkt „Xscape“ in der musikalischen Bedeutungslosigkeit. Kein Kunst für ihn eigentlich. Da sitzt er ja selber schon ein paar Jahre. Die erste und auch einzige Enttäuschung!


    Insgesamt: Trotz allem ein dickes fettes WOW! Das gesamte Projekt als neues Album konzipieren war mutig, die Umsetzung ist toll und gelungen. Michael ins „Jetzt“ zu beamen geht auf, gerade weil er zeitlos ist, gerade weil auch der schwächste Song durch seine Vocals überleben kann. In den besten Momenten treffen sich neue ambitionierte Produzenten und MJ at its best und machen „Mägic“. Diese wenigen Momente reichen mir ehrlich gesagt, weil es mehr ist als ich mir nach Michaels traurigem Ende je versprochen habe. Nochmal das Gefühl echter neuer Musik zu haben, die ganze Aufregung, das Mitfiebern mit neuen Songs und Texten, das studieren der Musik…das hat mich alles sehr zurückgebeamt nach 91 und 95 und dafür kann ich gar nicht oft genug „Danke“ sagen an alle Beteiligten! Enjoy the Music! Screamlouder

    Also über die Produktion der Tracks kann man meiner Meinung nach erst ernsthaft diskutieren, wenn man sie in bester Quali auf Na echten Anlage gehört hat. Ich hab mir jetzt "Love never felt so Good" und "Chicago" in Schleife auf besten Kopfhörern gegeben, so dass ich mir zumindest ein erstes Bild von der Qualität der Produktion machen konnte. Mein erster Eindruck bei "Love": Da war ganz klar die Idee die Leichtigkeit und den klassischen Off the wall-Sound zu kreieren ohne alt zu klingen und das haben sie für mein Gefühl gerade in der Timbaland-Version gerade zu grandios gelöst. Bei "Chicago" war ich tatsächlich am Anfang auch sehr überrascht über die Art der Produktion... allerdings nur bis ich es laut aufm Kopfhörer hatte. ;) Die Maxime "lasst Michael atmen" ist deutlich spürbar. Natürlich kann man Invincible-mäßig immer noch ne Tonspur druff packen, immer noch mehr Effekte und Sachen "verstecken" , die du erst beim 100mal findest...ob's am Ende die besten Songs sind? Michael war doch selber auch am stärksten, wenn er die "keep it simple, cause Im Genius" Maxime fuhr... :D Und ich will nicht wissen, wie die Reaktionen hier gewesen wären, wenn Timbaland da alles reingebumst hätte was geht. Das kann der nämlich. :D Michaels Vollpackarbeitsweise, so wie bei Invincible vorgefunden, ist auch nicht wirklich was aktuell den Sound ausmacht...das Melodien, Stimmen und organische Sounds zurück sind verdanken wir Pharell Williams. Und dem kann man gar nicht oft genug "Halleluja" zurufen nach der David Guettaiesierung der letzten Jahre.

    Wirklich groß! Grower im Ohr...und der Beste Beweis, wie Fake die Cascio-Tracks waren...just my to Cents. So klingt MJ´s Stimme nämlich, wenn er die Harmonien und Stimmfarbe singt, die in den Cascio-Tracks oft vorkommen. Das sind Welten.




    Sorry Universen.




    Ok, Galaxien.



    Song ist anders aber geil! Toll! Toll! Toll!


    Da braucht man wahrlich nicht diskutieren. Die JT-Version ist die hittauglichste Single seit YRMW. Michael wird einen echten weiteren Hit haben.

    ...ich muss mal generell sagen, dass es super schade ist das Michael zu Lebzeiten so an Timbaland vorbei gerauscht ist. Die Kombi verspricht jetzt posthum schlichtweg genial zu werden.