The Called Him Freak! - Sie nannten ihn Freak!

  • Sie nannten ihn Freak
    POSTED BY: RAVEN ON: MAY 27 2013


    Ein toller Post/Artikel von Raven, AllForLoveBlog.
    http://www.allforloveblog.com/?p=8176




    "Geschichtsbücher werden niemals die Essenz deiner gütigen Seele erfassen, und die Leben, die du wirklich gerettet hast. Video Archive werden niemals die Aufregung zeigen können, die du jedesmal verursacht hast, wenn du einen Fuß in die Öffentlichkeit oder auf die Bühne gesetzt hast. Das Beste, was die Menschheit tun kann ist, sich an deinem Genius zu orientieren und es als Beispiel für einen Engel, der unter uns weilte, weiterzugeben."
    ~ Jodi Gomes, executive producer of Jacksons: A Family Dynasty and Michael´s friend
    * * *


    Das wurde vor kurzem auf FB geteilt. Ich habe es gespeichert Weil die Gedanken von Jodi Gomess eine tiefgründige Wahrheit ausdrücken, warum diejenigen, die Michael lieben weiterhin für seine Verteidigung und für Respekt kämpfen. Aber wie können diese Worte oben und das Wort „Freak“ den gleichen Menschen beschreiben? Wenn du dir auch diese Frage stellst, dann sei herzlich Willkommen im Leben und in der Welt von Michael Joseph Jackson!


    Strangers came and scorned his joy

    With ridicule and banter they tried to destroy

    What in their minds was a skillful play

    With cruel darts they tried to plunder

    To suffocate and strangle his innocent wonder
    
Fighting hard, despite their blunder
Again and again to steal his thunder

    Despite their attacks, they could not break
    
With all their barbs, they could not take
God’s gift of love, which they could not fake

    Not knowing his strength of what he sought to seek

    They complained aloud and called him a freak
    -Michael Jackson, Excerpted From Dancing The Dream, “Magical Child Part 2″.



    Fremde kamen und verachteten seine Freude
    Mit Spott und Sticheleien versuchten Sie zu zerstören
    Was ihrer Meinung nach ein geschicktes Spiel war
    Mit grausamen Pfeilen versuchten Sie zu plündern
    Zu ersticken und zu erwürgen, sein unschuldiges Wunder
    Kämpften hart, um trotz ihrer Fehler
    Ihm wieder und wieder den Wind aus den Segeln zu nehmen
    Trotz ihrer Angriffe konnten Sie (es) nicht brechen
    Mit all ihren Wiederhaken, konnten Sie (es) nicht nehmen
    Gottes Gabe der Liebe, konnten Sie nicht fälschen
    Nicht seine Kraft kennend für das was er suchte
    Klagten Sie laut und nannten ihn einen Freak.
    Auszug aus MJ- Magical Child Part 2



    Ich mag einen Kommentar, den ich kürzlich las: „AEG versprach, dass es hässlich werden wird. Aber bisher sind sie diejenigen, die wie die Idioten aussehen.“


    Nebenbei: Meine Überschrift ist kein Tippfehler. Ich lies den Artikel „einen“ absichtlich weg, genau wie Shakespeare es in der berühmten Zeile von Othello tat. Die Zeile kommt, wenn der Bösewicht Jago Desdemona fragt, warum sie weint, nachdem sie gerade eine Auseinandersetzung mit ihrem Ehemann hatte. Aber die unschuldige Desdemona bringt nicht das Wort „Hure“ über ihre Lippen. „Es verabscheut mich jetzt, wo ich das Wort spreche.“
    Also übernimmt die ungehobelte und freiere Emilia diesen Job für sie, und erklärt effektiv alles, was über den Grund für ihre Tränen gesagt werden muss: „Er nannte sie Hure.“


    Manchmal erinnere ich mich an die Schönheit und die Kraft elisabethanischer Verse. Durch das weglassen des Artikels, bekommt das Wort die bedeutendere Kraft eines Labels. Für Desdemona bedeutete es mehr als nur eine unfaire Beschuldigung, Hure genannt zu werden. Es war ein Label, welches das Herz ihres Selbstbildes erschütterte. Von dem Punkt an, wurde sie ein verletzliches Opfer – gepeinigt und sogar an ihrer eigenen Unschuld zweifelnd. Shakespeares Stück ist ein faszinierender Blick in die Komplexität der menschlichen Psyche, in dem Othello und Desdemona lernen, dass wenn man von etwas lange genug und überzeugend genug Glauben gemacht wird, es zur eigenen Wahrheit wird. Label haben die Fähigkeit und die Kraft und zu definieren – wenn wir sie lassen.


    Der Artikel von Alan Duke (CNN) zu dieser Story:





    (Anmerkung: ich habe nur den Teil des CNN-Artikels übersetzt, der für diesen Post wichtig ist..) http://all4michael.wordpress.com/




    Jahrelang verspotteten die Medien Michael Jackson und betitelten ihn „Freak“. Ich werde nicht auf all die „Wies“ und „Warums“ dieser Verschwörung eingehen, einer Verschwörung mit dem Ziel Michael Jackson niederzuschlagen, nachdem er erst einmal zu mächtig in diesem Geschäft geworden war, oder noch treffender gesagt, als ein Schwarzer Mann, der zu mächtig wurde. All diese Dinge wurden schon in vielen anderen Posts besprochen, dieser Post würde unendlich lang werden, wenn ich auf die ganze Hintergrundgeschichte einginge.


    Aber es ist eine der großen und traurigen Ironien unserer Zeit, dass einer der größten musikalischen Genies gleichzeitig auch mit solch einem sekundär-Label belastet wurde. Während manche auch Michael Jacksons Lebensführung hinweisen möchten, wurde dieses Label dennoch von einem tief verwurzelten Streben abgeleitet, ihn von seinem Podest zu stürzen. Davon bin ich voll und ganz überzeugt, denn die Gegenreaktionen der Medien begannen, in dem Moment als Thriller das verkaufsstärkste Album aller Zeiten wurde – oder genauer gesagt, zu dem Zeitpunkt als sein Manager Frank DiLeo Geschichten in der Presse zu streuen begann, über Überdruckkammern und Knochen vom Elefanten Menschen. War es vor allem beabsichtigt, harmlose Mystik und das Bild eines exzentrischen Genies zu erschaffen, schlug die Strategie jedoch fehl. Stattdessen wurden diese Ideen zu einem Buschfeuer, was einmal in Brand gesetzt nicht mehr zu löschen schien. Es half auch nicht, Michaels Hautfarbe immer heller werden zu sehen, ohne zu der Zeit eine Erklärung dazu zu bekommen und dass er mit jedem kommenden Album mehr Eyeliner trug. (Aber hey – es waren trotz allem immer noch die Achtziger) All diese Dinge kamen genau richtig, um die eifersüchtigen Leute in der Musikindustrie zu befriedigen, die ihn von seinem Sockel stossen wollten.


    Michael wusste nicht nur von diesem Label, sondern er fing sogar an, es anzunehmen und zu besitzen. Teil seiner öffentlichen Übertreibung, wir in Songs wie 2 Bad, Is it scary, und Threatened sehen können, war dazu da um zu sagen: „ich werde mit Stolz ein Freak sein, wenn es das ist, was ihr wollt/was ihr braucht, dass ich sein soll“ In anderen Worten, er erteilte uns die Genehmigung alles, was wir wollten, auf ihn z projizieren. In dem er das tat, hielt er uns einen Spiegel vor, so dass wir unsere wirkliche menschlich Natur – und unser dringendes Bedürfnis nach einem Sündenbock erkennen sollten. Am Ende haben „Freaks“ in unserer Gesellschaft immer einer wichtige Funktion gedient, sie machen das beste und das schlechteste von dem, was wir sind, sichtbar.


    Dass Michael sich seiner öffentliche Wahrnehmung als „Freak“ sehr bewusst war, bezeugt auch der Film Ghosts, in dem es zu einem wirklichen Showdown kommt – mit sich selbst. Es ist kein Zufall, dass vieles von dem Dialog in Michaels Showdown mit dem Bürgermeister (der auch Michael ist, in anderer Verkleidung) sich um den großzügigen Gebrauch des Wortes „Freak“ und „freaky“ dreht.



    [ame='http://www.youtube.com/watch?v=KnEmzNYc-1w']Michael Jackson Ghost Video (part 1) - YouTube[/ame]



    Wenn du mehr über Ghosts und was uns diese Szene vielleicht noch dazu sagen kann, wie Michael das „Freak“ Label sah kannst du es hier nachlesen:
    http://www.allforloveblog.com/?m=201202




    Michaels sagte einmal, er habe eine Rhinozeros-Haut. Aber trotz allen Mutes in der Öffentlichkeit; trotz der ganzen Show, das Label in Besitz genommen zu haben, gibt es keinen Zweifel: Label verletzen. Schon Kinder lernen die Kraft von Namen kennen, ab dem Alter in dem sie groß genug sind um auf dem Spielplatz herum zu kommandieren. Es stimmt, Namen sind weder Stöcke noch Steine... aber im Gegensatz zu dem, was und der Kinderreim erzählen will, haben sie die Kraft zu verletzen.
    (Anmerkung - „Sticks and Stones will break my bones/But names will never hurt me.)> Stöcke und Steine können meine Knochen brechen/ Doch Worte werden mich nie verletzen.< )


    Michael sprach viele Male öffentlich über den Schmerz und die Demütigung dieser Label, als auch über seinen Verdacht, woher sie ursprünglich kamen:



    [ame='http://www.youtube.com/watch?v=5OBUgE6EDFo']Michael Jackson The ANGRY BLACK MAN! - YouTube[/ame]




    [ame='http://www.youtube.com/watch?v=X-mXsCIoVyw']MICHAEL JACKSON - on Barbara Walters Interview Full 1997 HQ - YouTube[/ame]




    Man könnte natürlich sagen, „Ok, was soll man von den Tabloids anderes erwarten?“ Sicher, die Presse genoss es, Michael „Freak“ zu nennen. Aber was ist mit den Leuten aus der Industrie, die mit ihm zusammen arbeiteten? Wir könnten doch sicherlich einen höheren Standard im menschlichen Umgang bei ihnen erwarten? Nun, die Bombe explodierte letzte Woche im AEG Prozess. Die Enthüllung des Email-Austauschs zwischen AEG Vice President Shawn Trell und AEG Chef-Justitiar Ted Fikre wirft ein Licht auf etwas unendlich traurigeres, als das, womit Michael durch die Presse umzugehen hatte. Es zeigt das Ausmass an Respektlosigkeit an, womit Michael sogar bei Leuten innerhalb der Musikindustrie zurecht kommen musste – von genau den Personen, die Millionen Gewinne aus seinem Talent machen wollten!


    Ich wünschte sagen zu können, dass dieses ein einmaliger Vorfall war. Aber es ist so ziemlich die Geschichte von Michael Jacksons Leben, seit dem er 5 Jahre alt war. Ich versuche nicht mich dem „Poor Michael“ Chor anzuschliessen. Aber es ist ein Fakt, dass sein ganzes Leben Leuten unterworfen war, die ihn mit Freude für alles benutzten, was sie von ihm (oder durch ihn) bekommen konnten – mit wenig bis gar keinem Respekt für ihn als menschliches Wesen.


    Seht, ich habe all diese Entschuldigungen, die von den Apologeten AEGs gemacht wurden, gelesen. Aber ich kaufe sie ihnen nicht ab. Es macht keinen Unterschied, ob das ein privater Email Austausch war und nie dazu gedacht war, öffentlich zu werden. Als Michael einmal sagte Juden seinen Blutsauger, war auch das eine private, nicht für das Protokoll gedachte Bemerkung, nie für die Öffentlichkeit gedacht. Er machte sich in einem unbeobachtetem Augenblick Luft über ein paar seiner Bekannten, von denen er sich betrogen fühlte. Aber das hielt seine Gegner nicht davon ab, ihn deshalb auseinander zunehmen. (und darunter sind einige der Leute, die jetzt Fikres und Trells Emails als privaten Austausch verteidigen!) Michaels Bemerkung war vielleicht unter ein paar mildernden Umständen zu sehen, aber das machte es deshalb nicht richtig. Und weißt du was? Auf diese Art wäscht die gleiche Entschuldigung jetzt nicht das, was Trell und Fikre taten, rein. Die Logic, dass es ein privater Austausch war und deshalb über jeden Vorwurf erhaben sei, ist genauso lächerlich, wie wenn man etwas dummes, was jemand herausschrie, als er betrunken war verteidigen möchte, mit der Entschuldigung: „Oh, sie waren betrunken.“ Ok, kann sein, sie standen unter einer Einwirkung. Aber wie wir alle wissen, löst Alkohol nur die Hemmungen, er pflanzt in unserem Kopf keine Gedanken ein!
    http://all4michael.wordpress.com/




    Kurz gesagt, die Leute können viele Entschuldigungen hervorbringen. Aber Worte – sind sie einmal gedruckt oder aufgenommen – bleiben für immer.
    Anders gesagt, es tut nichts zur Sache, ob das eine private Email zwischen Trell und Fikre war; es tut nichts zur Sache, ob Fikre einen Witz machte; es tut nichts zur Sache, ob es nie dazu gedacht war, dass Michael, seine Familie oder seine Fans je erfahren sollten, dass diese Bemerkung gemacht wurde. Es tut nicht einmal was zu Sache, wenn Trell diesen Kommentar auf Grund einer vorgefassten Meinungen/Bemerkungen machte, bevor er Michael traf (was, so wie er sagt, der Fall war.)


    Fakt ist, nichts davon tut was zu Sache. Der Kommentar wurde gemacht. Und egal, wie sehr manche auch versuchen, ihn zu rechtfertigen, es war nicht richtig. Vielmehr war er regelrecht entmenschlichend.
    Und lasst uns nicht vergessen, das fand nur einige Stunden, bevor AEG einen wichtigen Vertrag mit Michael unterzeichnete, statt.


    Die traurige Ironie davon kann ich nicht genug betonen. Michael verbrachte im Grunde die letzten Monate seines Lebens in der Gewalt von Leuten, die ihn für einen „Freak“ hielten. Das ist nicht nur eine Sache von zwei unreifen Kollege-Jungs die sich über einen dummen Zimmerkollegen lustig machen.


    Zitieren wir noch einmal Panishs Statement:


    „Das ist der Mann mit dem sie sich erhofften, Millionen Dollar zu verdienen?“ fragte Panish Trell, „Sagte ihre Mutter ihnen nie, dass du, wenn du über jemanden nichts Gutes zu sagen hast, lieber gar nichts sagen sollst?“


    Und lasst mich zitieren, was Stagemanager John „Bugzee“ Houghdahl in seiner Email an Randy Phillips im Juni 2009 schrieb:


    „Ich habe gesehen, wie er sich vor meinen Augen über die letzten 8 Wochen verschlechterte.“ schrieb Houghdahl. „Er konnte im April viele 360° Drehungen machen. Würde er es jetzt versuchen, würde er auf seinen Hintern fallen.“


    Ich glaube, so wie viele andere, dass Michaels Gesundheit sich verschlechterte, ab dem Zeitpunkt als Murray ihn Tag und Nacht zu behandeln begann. Was uns direkt zum Herzen dieses Prozess zurückbringt. Michaels Tod wurde als Todschlag (Homicide) beurteilt. Wer ist also verantwortlich? Es scheint mir, als hätte Murray unter genauso viel Druck gestanden, wie Michael, um um jeden Preis „zu liefern“ – was ihn aber auf keinen Fall von seiner eigenen Schuld erlöst. Aber hier wurde eindeutig an mehreren Fäden gezogen, und irgendjemand hatte die Fäden in der Hand. Es entwickelt sich das Bild, dass Michael seine letzten Monate damit verbrachte, von Leuten gemoppt und unter Druck gesetzt zu werden, die ihm keinerlei Respekt entgegenbrachten, ausser ihn als Ware zu sehen. (Und das entlastet keinesfalls die Jacksons, denn für sie war er auch Zeit seines Lebens eine Ware. Aber wenigstens waren sie seine Familie, nicht eine juristische Person, deren einziges Interesse an Michael darin lag, wie der „Freak“ so als Mensch war und wie viel Geld der „Freak“ wohl für sie erwirtschaften könnte.)


    Natürlich stimme ich einer Sache zu. Wie viele schon gesagt haben, wirft dieser Email-Austausch nur Licht auf den Charakter einiger Individuen hinter den Kulissen. Es kann nicht als Beweis dafür herangezogen werden, dass AEG für Michaels Tod verantwortlich ist, oder dass AEG Murray einstellte, was aber letztendlich das ist, was die Jury zu entscheiden hat.


    AEG Anwältin Jessica Stebbins Bina sollte beschämt sein. Vielleicht müssen sie beschämt werden. Es wirft in der Öffentlichkeit kein sehr gutes Licht auf sie, wie sie sich privat über die Künstler äussern, mit denen sie Verträge abschliessen.


    UND...
    Nicht zu vergessen, dass es einen berechtigten Grund dafür gibt, dass Rufmord (das Verunglimpfen, schlechtmachen der Reputation einer Person) ein wesentlicher Teil der Strategie sowohl von der Anklage, als auch der Verteidigung ist. Juries setzen sich aus Menschen zusammen, die natürlich empfänglich für die gleichen Vorverurteilungen sind, wie wir alle. Haben die AEG Anwälte nicht versprochen, in Bezug auf Michael „hässliche Dinge“ zu enthüllen? Ich würde sagen, ein Kehrtwende ist nur fair. (den Spiess herum zu drehen...)


    Zu wissen, dass die AEG Führungskräfte unverhohlen Michael missachteten, definiert vielleicht nicht die Schuld der Firma. Aber es trägt erfolgreich dazu bei, sie wie A....löcher aussehen zu lassen. Was es auch wahrscheinlicher werden lässt, dass ihnen sein Leben genau soviel wert war, wie sie von ihm hielten.


    Und welchen Eindruck bekam Shwan Trell letztlich wirklich, nachdem er zustimmte, dass Michael ein „Freak“ sei und dass es ein wenig „gruselig“ sei, ihn zu treffen?



    Zitat
    Shawn Trell wurde von beiden Parteien befragt.
    „Ich werde das Treffen mit Michael nie vergessen,“ sagte Shawn Trell.
    „Er schien sehr sympathisch als ich ihn kennenlernte. Ich fand es sehr bemerkenswert als er aufstand um mich an der Tür zu empfangen,“ erklärt Trell


    https://twitter.com/ABC7Courts



    Er erwähnte auch, dass er von seinem „guten, kräftigen Händedruck“ beeindruckt war. (was vielleicht nicht nach viel aussieht, aber in der Geschäftswelt alles bedeutet.)
    Trell sagte ebenfalls, er habe „enormen Respekt für ihn als Entertainer“ auch wenn er nicht mit „einigen Dingen seiner Lebensführung“ übereinstimmte. Aber, hmm... das ist eine interessante Wortwahl. Welche Lebensführung meint er genau? Er wurde nie für irgendetwas verurteilt, und er hat sich nicht einmal wilden Exzessen hingegeben, wie so viele Berühmtheiten es tun, mit denen AEG sicher täglich zu tun hat. Es sieht für mich immer noch danach aus, als ob das ein Vorurteil war, was einzig auf Gehörtem beruht.


    Und wie sehr können Worte verletzen? Es wurde berichtet, dass Katherine Jackson das Gerichtsgebäude Donnerstags weinend verlies und nicht in der Lage war, zurückzukommen. Es wurde berichtet, dass Fans im Gang weinten und sagten, dass selbst Tiere besser behandelt würden. Ohne Zweifel waren dieses Reaktionen auf die Ansammlung von so vielen schmerzlichen Details, wobei eines zum anderen kam. Aber man weiß, es muss schwer sein für eine Mutter, besonders für eine, die ihr Kind beerdigen musste, dazusitzen und zu hören, dass er „Freak“ genannt wurde.



    [ame='http://www.youtube.com/watch?v=MQzEmelPVa4']Michael Jackson wrongful death trial Katherine Jackson cries, leaves courtroom - abc7.com - YouTube[/ame]



    Aber es geht nicht um das Wort an sich. „Freak“ ist bei alldem nichts anderes, als ein Wort aus 5 Buchstaben. Trotzdem hat das, was man damit verbindet die Kraft, sich weit über das zierliche Aussehen (des Wortes) auszudehnen. Es sagt alles über die Welt aus, in der Michael Jackson – einer der größten Musikalischen Genies unserer Zeit – leben musste, arbeiten musste und mit der er täglich zurecht kommen musste. Irgendwie sollte es so einfach nicht sein.


    Das Interessante bei solchen Prozessen – abgesehen davon, dass sie ernste Konsequenzen für die Beteiligten haben – ist, dass sie so ähnlich sind, wie wenn man einem guten Tennisspiel zuschaut. Eine Seite gibt die Vorlage, man gerät in Rückstand, es geht hin und her (vor und zurück) bis eine Seite letztlich siegreich daraus hervorgeht. AEG wird daran arbeiten, ihre Seite darzulegen und in den Kommenden Monaten werden sie jede Waffe ihres Arsenals entladen, um Michael als den Depp dastehen zu lassen. Aber gerade jetzt müssen sie ein paar große Hindernisse überwinden.


    Ich bin froh, dass Trell die Möglichkeit bekam, den wirklichen Michael Jackson kennenzulernen. Wie so viele (diese Art Geschichten habe ich millionenfach gelesen..) erwartete er, einen „Freak“ zu treffen und traf stattdessen einen wahren Gentleman, dessen Anstand und Umgangsformen dauerhaften Eindruck bei ihm hinterliessen.
    Es wäre schön zu denken, dass er irgendwo in seinem Hinterkopf diese Worte bedauern würde. Es wäre schön sich vorzustellen, dass er einen weiteren Brief an Ted Fikre geschickt hätte, in dem es hiess: „Wir haben den Kerl wohl verkannt“


    Vielleicht in einer perfekten und idealen Welt. Aber das hier ist die reale Welt, und es ist die Realität einer Welt, in der Multimillionen-Dollar-Deals Konzerne über jeden Aspekt von menschlichem Respekt, Würde oder – in manchen Fällen – dem menschlichen Wohlergehen, triumphieren lassen.



    Das war 45 Jahre lang die Realität von Michaels Welt.
    ..........................................................................



    ..meinen allerherzlichsten Dank an maia 5809, mj.forever für die Übersetzung..:blumen
    http://www.mjjackson-forever.c…&postID=226387#post226387

  • Es tut weh, lesen zu müssen, wie respektlos Michael behandelt wurde... :depri


    Katherine bekommt nun die Realität knallhart um die Ohren gehauen - in ihrer Familie ging es ja nie besser zu...


    Meinen Respekt für Michael, wie lange er solche unfassbaren Demütigungen ertragen hat und selber dabei so menschlich bleiben konnte! :ehre

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