Verdacht gegen Michaels Arzt erhärtet sich immer mehr

  • 11. JULI 2009 - Die Nachrichten-Website TMZ.com meldet, dass sich der Verdacht gegen Michaels letztem Hausarzt Dr. Murray erhärtet hat. Unter Berufung auf Quellen im Los Angeles Police Department, das Michael Jacksons Tod untersucht, meldet die Website, dass der Arzt sich weiterhin weigert, mit der Polizei zu kooperieren. Man habe aber dennoch Hinweise darauf gefunden, dass Murray dem Mega-Star Propofol verabreichte.


    Propofol ist ein extrem starkes Medikament, das Anästesisten bei Operationen benutzen. Es spricht große Teile des Gehirns an und versetzt den Patient in einen Narkose-Zustand. Der Patient muss unter Einwirkung dieses Präparats mit Sauerstoff versorgt werden und wacht auch nicht von alleine wieder auf. Deshalb ist die Verabreichung von Propofol auch ausschließlich in Krankenhäusern gestattet. Das Medikament wird intravenös verabreicht.


    TMZ meldet desweiteren, dass die Polizei davon ausgeht, dass man gegen Murray wegen Totschlags Anklage erheben wird. Der Anwalt des Arztes sagte zu TMZ, dass er die Behauptung, Murray habe Michael Jackson Propofol zu Hause verabreicht, weder bestätigen noch verneinen.


    Seit Michaels Tod häufen sich die Meldungen, dass es sich um Fremdverschulden handelt. Michaels Vater Joe Jackson hat bei einer Trauerfeier in Gary Indiana am 10. Juli offen von einem Mordverdacht gesprochen.


    Der Polizeichef von Los Angeles hat vor wenigen Tagen zugegeben, dass Fremdverschulden nicht mehr ausgeschlossen wird.
    Wir erinnern daran, dass die Polizei nach dem Tod von Michael Jackson, den potentiellen Tatort 24 Stunden lang ohne jegliche Absperrung allen anwesenden überlassen hatte. In dieser Zeit war Dr. Murray von der Polizei gesucht, weil er unmittelbar nach Jacksons Tod verschwand.

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