Jam – the early versions
(Mix #42, Re Mix 36 #1, die 2003 geleakte „Demo“ – „Mix #“ – Bezeichnung unbekannt)
Jam – Mix #42
[video=youtube;edOd5DDdi6s]
(Bei Problemen [url=http://www.youtube.com/watch?v=edOd5DDdi6s[/url] bei btunnel.com, hidemyass.com o.ä. eingeben)
Ach ja, mal nebenbei, fiel mir vor Kurzem auf - für alle Jam - Fans, die den Mix #42 von Jam (offenbar im Juli 2009 geleakt), insbesondere ohne die fälschlicherweise reingemixte Video Version (dieses Teil schwirrte ne Zeit lang bei youtube rum, und so entdeckte ich diesen Mix ursprünglich auch, wenn auch hier noch eben mit dem Video Mix gemischt) noch nicht haben - googelt einfach mal "Jam Mix 42", Ihr werdet darauf stoßen - in 128 kbits - Quali!
(Medienfeuer, mehr sag ich jetzt dazu nicht... ;)) (File-Name: 42 - Jam [Mix 43 - Alternative Mix].mp3, der Mix wird häufig fälschlicherweise als Mix #43 bezeichnet, es ist jedoch Mix #42, so auch bei diesem Link!) (Übrigens – wisst Ihr wie man eine googelnde Frau nennt? Eine Googlöse! Hihi, kleiner Scherz, nebenbei ;))
Immerhin, auch wenn er auch in WAV zu existieren scheint (hab ich auch, allerdings weiß ich nicht genau, ob das auch authentische WAV ist, an dieser Stelle mal wieder danke an Chef – der immer an alles denkt, und mir meine Wünsche quasi von den Lippen abliest, danke Dir nochmal, Bruder! :)).
Diese frühere / alternative Version von Jam ist ein wahrer Schatz für alle Jam - Fans, hab sie zudem bereits mal früher detailliert auseinandergenommen.
Nochmal zur Klarheit: Bislang wurden meines Wissens 3 frühere, niemals regulär in irgendeiner Form veröffentlichte Versionen von „Jam“ geleakt, es handelt sich nicht um irgendwelche Remixes in dem Sinne, sondern es sind Versionen aus früheren Produktionsstadien, ehe „Dangerous“ überhaupt erschienen war, also offenbar rumprobiert und rumexperimentiert wurde, ehe man sich für die letztliche, finale „Jam“ – Version entschied bzw. zu jener gelangte, die letztlich auf dem Album landete. (Einige wenige, offenbar französische Fans sind im Besitz von diversen anderen dieser „Mix #“ – Mixes, die auf den Teddy Riley – Studio CDs drauf sind, siehe frühere Artikel von mir)
Ich hatte ja bereits vor einigen Monaten, wohl im letzten Sommer, eine detaillierte Analyse zum Mix #42 angefertigt, ich update sie mal, da die Zeitangaben nicht mehr ganz stimmen, da ich damals eben von dem youtube-File ausging, wo eben auch die Videoversion mit drin war, jetzt also der eigenständige Mix #42, den Ihr wie gesagt derzeit leicht googeln könnt: (Um evtl. Missverständnissen vorzubeugen: Der Upload dort ist nicht von mir, hab das nur zufällig gefunden)
Hier also nochmal der alte „Mix #42“ - Artikel, korrigiert und geupdatet:
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Jam Mix #42 (frühere / alternative Fassung von Jam) (+ detaillierte Analyse! Corrected and reloaded in February 2011, contains previously written content, originally written in summer 2010)
Die Unterschiede, die mir zur Original-(LP)-Version auf Anhieb auffallen:
- Erster Unterschied im Vgl. zur Original-Version fällt sofort in der ersten Sekunde auf: Während in der Original-Version zunächst ein „Intro-Knall“ und erst dann das Glassplitter zu hören ist, beginnt der Mix #42 direkt mit dem Glassplitter, ohne den Anfangsknall!
- Zweitens ist das Schlagzeug grundlegend nicht identisch mit der Original-Version. (Klingt irgendwie bisschen "fester", "spitzer"... man hörts deutlich)
- Ein bestimmter Background-Sound, der in der LP Version erst etwas später zu hören ist, beginnt im Mix #42 sofort mit dem einsetzenden Beat.
- Der in beiden Versionen ab ca. 0:21 einsetzende Sound erscheint im Mix #42 deutlicher und auffälliger als in der Original-Version
- Bei ca. 0:50 - 0:53 fehlt dieses bestimmte Geräusch, das man in der Album Version an dieser Stelle, wenige Sekunden vor Michaels Gesangseinsatz hört; dieser schwer zu charakterisierende Sound wurde im Ggs. zum Mix #42 in der veröffentlichten Album-Version eingebaut (dort auch an anderen, jedoch schwerer wahrzunehmenden Stellen, und zwar hört man es während der ersten Hälfte des Songs stets nach dem zweiten „JAM!“ bzw. nach jedem zweiten „JAM!“ im Refrain), das Michael u.a. unauffällig darauf hinweist, dass sogleich die Strophe beginnt! Insbesondere für die Tour war das von Bedeutung! Ist auch durchaus wichtig, weil die ersten ca. 50 Sekunden des Songs recht ähnlich, ja im Wesentlichen identisch in der Abfolge sind, und Michael u.U. den Einsatz verpassen könnte.
(Bin hier nicht ganz sicher, ob alle wissen, welche Stelle / welches Geräusch ich genau meine, einige aber glaube ich schon; dieses Geräusch wird übrigens sehr häufig im ebenfalls offiziell niemals nach außen gelangten Jam - Re Mix 36 #1 eingesetzt, der irgendwann im letzten Sommer geleakt wurde, werde noch drauf zu sprechen kommen, hab ich aber teilweise früher mal, soweit ich mich erinnere, aber noch nicht so detailliert)
- Die Stelle "Go with it! Go with it!" war auf der Original-Version stets acapella! Hier hingegen (bspw. erstmals etwa bei 1:24 - 1:27, jedoch auch an den entsprechenden Stellen später, z.B. 2:14 - 2:16) hören wir einen Background-Sound!!
- Ab etwa 2:36 setzen plötzlich zusätzliche, auf der Original-Version schwerer als hier wahrnehmbare Zusatz-Vocals ein, und zwar dieses "you've been it... you've been it" (?) oder was auch immer das genau hier bedeutet! Interessant: diese Stellen sind isoliert auf offiziellen Jam-Remixes zu hören (z.B. "More Than Enuff Mix" oder "E-Smoove's Jazzy Jam" !!), weiterhin stimmt Michael diese Sequenzen auch bei Jam live bei den Dangerous Rehearsals an!!
Diese Stellen bleiben ab da im Refrain!! (Auf der Original-Version allenfalls undeutlich, stärker verfremdet zu hören)
- SENSATION beim Rap-Part (ab 3:06 ff.): Auch hier wurden im Ggs. zur letztlich veröffentlichten Album-Version wunderbare Background-Sounds hinzugefügt (die Jam generell angenehmer machen, ja leicht melancholisch anmuten lassen!) wenn auch etwas abgewandelt, absolut sensationell!! Auf der Original-Version nicht vorhanden, dort findet der Rap mehr oder weniger im Rahmen des alleinigen Beats statt!
- 3:46 das berühmte, herrliche, klassische, supermichaelige, unnachahmliche "WHOO HOO!" setzt ein... auf der Original-Version hören wir es jedoch mehrfach (dazwischen die Stellen "it ain't too much" so bisschen überschnitten), hier jedoch nur einmal! Das normalerweise unmittelbar darauf folgende zweite, vergleichsweise etwas längere „WHOOOO HOO!“ hört man allenfalls nur ansatzweise, undeutlich, es löst sich quasi auf, und das dritte fehlt vollständig.
Erst das letztliche, finale "WHOO!" bei 3:55 ist wieder wie gewohnt!
- Der Gesang ab ca. 3:49 – 3:55 erscheint mir nicht ganz identisch mit dem auf der Original-Version (erst ab dem WHOO! wieder), wenn auch schwer erkennbar! Scheint aus einem anderen Take zu stammen. (Vielleicht liege ich in diesem Punkt jedoch falsch)
- Ab dem "whoo" (3:56 bis etwa 4:12) und dem anschließenden kurz improvisierten Rap-Part ("it ain't too hard for me to jam"...) vernimmt man erneut zusätzliche, auf der Album Version so nicht enthaltene Sounds! Leichte Mixunterschiede das Schlagzeug betreffend im Vgl. zur Original-Version erkennbar.
- 4:09 - 4:12: Während auf der LP-Version der "Grund-Beat", also das Schlagzeug, kurz aussetzt, läuft er hier konstant weiter. Möglicherweise wollte Michael später solche Unterbrechungen haben, damit es nicht zu eintönig wird.
- Dieses von Michael halb geflüsterte "Jam!" bei etwa 4:26 / 4:27 ist auf der Original-Version an dieser Stelle ebenfalls nicht drauf!
- Bei 5:27 / 5:28 hören wir im Original normalerweise noch ein „aha“, im Mix #42 fehlt es bzw. ist nur undeutlich zu vernehmen, auf der LP-Version ist es deutlicher!
- Das Abschluss-Geräusch ab 5:31 sowie der Ausklang erscheinen ebenso nicht ganz identisch mit dem Original.
Eigentlich kein Wunder, bestätigte doch z.B. Teddy Riley mal, dass es lange Zeit dauerte, bis man zu der Version von Jam gelangte, die man auf dem Dangerous-Album hören kann!
Vermutlich wird es noch viele weitere, uns bis auf Weiteres leider unzugängliche Jam-Fassungen aus früheren Produktionsstadien geben. (Siehe wie gesagt auch diese Teddy Riley – Studio CDs)
Der Mix ist stellenweise absolut grandios und faszinierend!
Er hat nichts mit der Demo zu tun, die 2003 leakte! (Die ist eh weitgehend uninteressant, so gut wie kaum Unterschiede zum Original)
Jam... bis heute Weltklasse... Auch fast 20 Jahre später derart obergeil und frisch... Brillant, das modernere Billie Jean, wenn auch gewagter Vergleich!
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Mich hat durch diesen #42 - Mix quasi das Jam-Fieber neu gepackt, obwohl ich generell schon immer dieser Nummer verfallen war und bin... Dieser #42 - Mix läuft bei mir seit paar Tagen in Dauerschleife! ![]()
Dieser Song ist ein Phänomen. Ich weiß nicht, ob Ihr auch schon mal so etwas erlebt habt: Selbst nach geschätzten 300 - 500 Tausend Mal Hören wird mir diese Nummer niemals langweilig! Gibts so was??
Jam ist einfach eine Maschine, die nie zu arbeiten aufhörte, ständig unter Dauerstrom, hörte nie auf zu laufen! Ein alles zerfetzender Killer!
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Einfach faszinierend, fast komisch und schade, dass nur relativ mäßig erfolgreich gewesen. Der Song ist aber womöglich derart komplex, übermäßig produziert, fast könnte man "überproduziert" unterstellen, dass möglicherweise das normale Publikum die Nummer schlicht nicht erfasst hat oder erfassen konnte... Klingt vielleicht auch etwas zu hart, zu "maschinenartig"... insofern vielleicht tatsächlich nicht unbedingt massentauglich...
Die Nummer ist vor allem irrsinnig LAUT, sowohl produktions- als auch gesangstechnisch! ![]()
Habe mir diesen #42-Mix bestimmt binnen kürzester Zeit ca. 50-60 Mal reingezogen, und bekomme nicht genug davon!
Zumal es ja nicht irgendein Mix in dem Sinne ist, sondern eben eine andere, alternative Original-Album-Version! Schade, dass Michael nicht diese genommen hat, das Original klingt im Vgl. zu dieser irgendwie etwas rauer, kälter.
Und nachdem hier noch viel öfter und stärker mit diesen phantastischen "chor-ähnlichen"-Background-Sounds gearbeitet wird (Ich hoffe Ihr wisst was ich meine, v.a. die Stellen 2:33 – 2:49, 3:06 – 3:22, 3:31 – 3:55; instrumental zu hören bei: 4:29 – 4:45 - HERRLICH! Im Clip strahlt Michael an dieser Stelle zudem auch noch derart... (Allerdings nervt explizit an dieser Stelle die Trompete, gegen die ich sonst eigentlich nichts habe, etwas, die stört hier) ganz neu eben bei 3:06 - 3:22; generell mit ähnlichen solchen Sounds arbeitet Michael übrigens auch etwa in Nummern wie Ghosts oder TDCAU, um sie etwas aufzulockern), wächst meine Sehnsucht nach einem Jam-Instrumental...
Am besten gleich von diesem #42 - Mix ausgehend, mit eben diesen beschriebenen Background-Sounds, die hier noch häufiger vorkommen, als auf der LP-Version, u.a. wie erwähnt beim Rap!! ![]()
Vielleicht leakt ja so was noch mal... Angesichts 40 Versionen, muss doch darunter ein Instrumental dabei sein, oder? ![]()
P.S. Gerade ziehe ich mir den Mix erneut von vorne rein... Diese Nummer macht mich jedes Mal auf Neue fertig... Ich glaube, ich hab ein Problem... Muss in Entzug!! ![]()
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Jam – „Demo“ (geleakt 2003)
2003 leakte bereits eine andere frühere Jam-Version (leider ist meines Wissens keine „Mix #“ – Bezeichnung verfügbar, sodass sie die Fantasie-Bezeichnung „Demo“ von Fans bekam), es handelt sich um diese hier:
[video=youtube;Bg27VveHvIE]
(Bei Problemen [url=http://www.youtube.com/watch?v=Bg27VveHvIE[/url] bei btunnel.com oder hidemyass.com o.ä. eingeben)
Hier Besonderheiten bzw. Abweichungen im Vgl. zur LP Version festzustellen ist schon etwas schwieriger, da die Unterschiede eher minimal sind, aber dennoch:
Der Gesang scheint im Wesentlichen wie auf der LP-Version; jedoch das typische, durchgehende Jam - "Knall"-Geräusch scheint etwas anders produziert, wurde später korrigiert, die Stelle ab 4:00 bis etwa 4:15 etwas anders als auf der endgültigen Version, hier scheint noch mit dem Arrangement rumexperimentiert worden zu sein.
Das Wort "Jam" scheint noch deutlicher und noch genialer zu hören zu sein als auf der LP-Version, wo es schon fast übertönt ist durch den regelmäßigen, gleichzeitigen Knall.
Insgesamt wirkt die Nummer etwas langsamer, das Arrangement differiert insgesamt leicht, noch etwas unausgereift, wurde später auf der LP-Version korrigiert.
Bei 1:45 (unmittelbar nach dem ersten Refrain) erscheint mir der Moment, wo Michael nach Luft schnappen muss deutlicher als auf der Original-Version.
Außerdem ist mir aufgefallen: Irgendwann gegen Ende von Jam hören wir ja das herrliche, mittlerweile legendäre „WHOO HOO!“ „WHOO HOO!“ (it ain’t too much stuff, JAM! It ain’t…”) “WHOO HOO!” samt dem finalen “WHOOOO!” (It ain’t to hard for me to jam…)
Nach dem zweiten “WHOO HOO!”, etwa an der Stelle 3:53 (obiger youtube-Link, in meinem 5:49 Audio-File wird die Zeit 3:55 angezeigt) hören wir kurzzeitig, etwa eine Sekunde lang, wie Michael angestrengt schnaufen muss (absolut cool!) – dies scheint für die finale Version entfernt worden zu sein! Interessant, dass Michael das hier, an anderen Stellen jedoch nicht gestört zu haben scheint; oder bspw. in anderen Songs wie „Who Is It“ oder „We’ve Had Enough“ lässt er die Stellen, wo es so bisschen klingt, als kriege er keine Luft vor Anstrengung.
Jam – Re Mix 36 #1
Last but not least müssen noch ein paar Worte zum „Re Mix 36 #1“ (5:42, kommt eher dub-mäßig rüber) verloren werden, den uns Korgnex im Sommer 2010 zur Verfügung gestellt hat. (Bitte keine PNs an mich, da ich weder von Korgnex noch sonst jemandem aus dem Klub autorisiert bin, diesen Mix zu verbreiten, gehe aber dennoch inhaltlich darauf ein, da es nicht schlecht ist, immerhin ein paar Angaben über einen Mix / Track zu haben, dessen Existenz einem bekannt ist):
Der „Re Mix 36 #1“ von Jam operiert bspw. sehr viel mit der typischen „Jam-Trompete“. Sie durchzieht nahezu den gesamten Mix.
Interessant an diesem Mix ist ferner, einige in der Original-Version des Songs enthaltene, aber teils etwas schwer, teils eher im Hintergrund wahrnehmbare Jam-Sounds /-Elemente losgelöst oder anders abgemischt zu hören, bspw.
Bspw. der Sound in der Original-Version – ca. 0:13 – 0:20, der so bisschen wie ein aufkommendes Gewitter, ein bevorstehender Vulkanausbruch o.ä. klingt, ist im „Re Mix 36 #1“ bei ca. 0:10 – 0:18 deutlicher und losgelöster, hier quasi wenn man so will in einem etwas anderen „Kontext“ zu hören – noch ohne Beat, durchaus interessant, das mal so zu hören! ![]()
Oder man beachte auch das abgeschnittene „Jam“ bei 0:47 oder 4:43... ![]()
Und der Anfang erinnert ein wenig an den von „This Time Around“ – das mehrfach hintereinander hämmernde Schlagzeug – was übrigens in TTA wohl andeuten soll, dass quasi ein Überfall bevorsteht, nach dem Motto: „Komm raus, jetzt wird abgerechnet!“ ![]()
Charakteristisch für den „Re Mix 36 #1“ ist des Weiteren, dass hier dieses bestimmte, technische Geräusch, das auf der Original-Version von „Jam“ am deutlichsten allenfalls etwa bei 0:51 / 0:52 zu hören ist – und Michael auf der Dangerous-Tour als Orientierungshinweis diente, dass die erste Strophe nun gleich losgeht, und er sich bereitmachen kann. (Dieses Geräusch hört man auch später auf der Original-Version [nicht jedoch im Mix #42!], etwa während der ersten Hälfte des Songs, und zwar stets nach dem zweiten bzw. jedem zweiten „JAM!“ beim Refrain, achtet mal genau drauf! :))
Das Geräusch ist etwas schwer zu beschreiben, wirkt irgendwie technisch, allenfalls erinnert es evtl. an ein Katzenmiauen oder leises Türgequietsche oder so.
Und genau diesen Sound hören wir, neben dem permanenten Trompeten-Einsatz, ständig und viel öfter im „Re Mix 36 #1“. Absolut cool.
Auch zeigt dieser Mix bspw. auf, aus wie vielen verschiedenen Gesangsspuren der „Jam-Refrain“ besteht, auch dieser ist selbstverständlich mehrstimmig, und wir hören hier so im Original kaum wahrnehmbare abweichende Sequenzen der Stelle „JAM!“, die gelegentlich sogar lediglich geflüstert ist!
(Letzteres bzw. diese Elemente hört man am ehesten noch im „The Acapella Mix“ oder in der Version „Percapella“)
Andere Elemente dieses Mixes flossen u.a. in den, wenn ich es richtig auswendig weiß, lediglich auf Promos erschienenen „Teddy’s 12“ Mix“ von Jam. (Auf der deutschen Jam #2 Maxi-CD ist Teddy’s JAM drauf, nicht Teddy’s 12“ Mix – es handelt sich um Falschangaben bzw. Verwechslungen / Fehler! Auch die erste, rote deutsche Maxi-CD von Jam ist eine Fehlpressung – die haben dort tatsächlich den für eine offizielle, reguläre Pressung ungeeigneten Atlanta Techno Dub drauf gemacht [auch widersprechen sich die Angaben auf der CD sowie dem Inlay diesen Mix betreffend...], der allenfalls was auf Promos zu suchen gehabt hätte, auch stimmen die Laufzeitangaben teilweise nicht; btw im Grunde fast schon peinlich, dass Sony damals mit diesem Remix, den ich zwar subjektiv durchaus geil finde, aber objektiv betrachtet man diesbezüglich sowie teilweise bezüglich einiger anderer in dieser Zeit erschienenen Mixes sagen muss, dass Sony damit offenbar auf den Techno-Zug aufspringen wollte, da diese Musik damals offenbar populär war, siehe 2 Unlimited, DJ Bobo, usw...)
Reizvoll am „Re Mix 36 #1“ ist des Weiteren die Stelle 3:14 – 3:20, wo ganz kurz diese herrlichen, atmosphärischen „Jam-Background-Chöre“ zum Einsatz kommen, wie sehr ich das liebe... Wie sehr würde mich ein solcher „Mix #“ reizen (der bestimmt existiert!), in dem schwerpunktmäßig eben diese herrlichen Background-Sounds vorkommen...
OK, soviel also zum Jam „Re Mix 36 #1“! ![]()
Und wenn wir schon dabei bzw. bei diesen Themen sind - ich warte bis heute ungeduldig darauf, dass mal ein „Jam – Instrumental“ leakt... Die Fans, die das bereits jetzt haben, sind so was von zu beneiden...
Wie ich bereits mal in einem früheren Artikel beschrieb – versucht mal, sofern angesichts Michaels ziemlich lauten und aggressiven Gesangs möglich, Euch mal lediglich auf die stellenweise herrlichen Background-Chöre zu konzentrieren, die bspw. so bisschen an die von „Ghosts“ erinnern... (“Don’t understand it... hey...”)
So supergeil Jam in vielerlei Hinsicht ist, so natürlich auch Michaels brachialer, aggressiver, apodiktischer Gesang, so hochinteressant wird jedoch auch ein reines Instrumental dieses Songs sein - wenn mal ein “Jam-Instrumental” leakt, werden wir ganz neue, bislang eher schwer wahrnehmbare Jam-Komponenten entdecken und feststellen, wie teils, ähnlich wie in TDCAU, bedrohlich, traurig und durchaus auch ein wenig resignativ die Nummer ist bzw. wirkt bzw. dann wirken wird.
Nochmals danke an Korgnex für den „Re Mix 36 #1“, es wäre herrlich, wenn da mehr kommen würde / könnte, insbesondere das erträumte Jam – Instrumental.... (Vermutlich sind die anderen Dutzenden auf diesen Teddy Riley – Studio – CDs befindlichen Mixes nicht weniger interessant, wie geil wird das, wenn wir das Zeug mal in die Hände kriegen...)
Einige weitere, allgemeine, persönliche Anmerkungen zu Jam
Dass ich ein Jam-Abhängiger, wenn man so will trockener „Jamoholiker“ bin, habe ich bereits verschiedentlich dargelegt... ![]()
Dieser Song, der mir auch noch nach 20 Jahren nicht langweilig geworden ist, ist für mich eigentlich der Höhepunkt des Dangerous-Albums.
Ein weiterer Glücksfall ist die Tatsache, dass Michael ihn auch noch als Opener für die Dangerous - Tour nahm – welch cooler Zufall und wie mutig und wie außerordentlich spektakulär – nach der Victory Tour, sowie insgesamt 2 Tourneen, die beide mit demselben Song, nämlich stets WBSS begannen, mal wieder seine Show mit Track #1 des aktuellen Albums zu eröffnen. Absolut geil... (Eine Parallele bzw. Fortsetzung dieser entstandenen Tradition war auch auf der HIStory-Tour zu vernehmen – SCREAM!
Ebenso Track #1 auf dem aktuellen Album und erneut Tour-Opener! :))
So supergeil die Nummer als Ganzes ist, so interessant und spektakulär sind auch die diversen, teils raffiniert integrierten Einzelheiten darin...
Die Spannung, als Dangerous 1991 erschien, muss riesig gewesen sein... Und dann... legt man die CD ein... und was kommt? Ein Knall, und offenbar zersplittert eine Scheibe... los geht’s... auf Anhieb, beim erstmaligen Hören sicherlich etwas gewöhnungsbedüftig, doch bereits bei etwa 0:40 (Mix #42: 0:38) vernimmt man den Meister... Das legendäre, einleitende „Jam“-Stöhngeräusch – HUCH! Bei etwa 0:42 (Mix #42: 0:40): HÄCH! Yeah, come on! Der King läuft sich offenbar bereits warm, gleich geht ne Bombe hoch… Man ahnt, sieht bereits vorher, dass einem offenbar ein Hammer bevorsteht... Und was er wenige Sekunden darauf liefert, stellt in der Tat BAD in den Schatten… Erstklassige, supergeile und perfekt abgemischte, teils derb, geradezu heiser wirkende Vokalpartien überschlagen sich geradezu, man kommt kaum mit sowie nach…
Zu meinen persönlichen, ausgesuchten Jam-Höhepunkten gehört bspw. sicherlich die Stelle, wo der irgendwann doch etwas eingefahrene, redundante, repetitive „It ain’t too much“ – Gesang kurz aussetzt – 3:32: absolut fantastisch – erstens diese obergeilen „Chöre“ gehen rauf, und der King, eingeleitet von dem vertrauten, fürs Bad-Album typischen, aggressiven Ächzer: „DAH! DAD GONE IT!“ AOUW! Yeah, der BAD-Michael sowie Smooth Criminal lassen grüßen, doch der “Dangerous” – Michael steht dem in nichts nach! AOUW! DAD GONE IT!
(Was genau singt Michael eigentlich bei 3:36? Don’t stop?)
Herrlich auch, wie es irgendwann, bei 3:47 wieder zu etwas Vertrautem kommt... Weitere Reminiszenz an / Relikt aus den 80ern... So neu vieles auf Dangerous auch ist, der 80er-Michael, der Bad-Michael ist nicht ganz weg - WHOO HOO! WHOOOO HOO! So geil… Und dann das finale “WHOO!” bei 3:56 – wirkt so bisschen, als kickt Michael die Nummer hier ein weiteres Mal in eine andere, neue Richtung...
Oder u.a. gegen Ende mehrfach statt „it ain’t“ – „AHA!“ ![]()
So, so viel mal von Laurent zu dem anscheinend unerschöpflichen Thema „Jam“. Ich befinde mich in intensiver DYKWYCA sowie ANOTHER DAY – Therapie bzw. auf Entzug, meine Therapeuten haben mich daher auf die „Ersatz-Droge Jam“ gesetzt!
(Ihnen ist aber offenbar nicht bewusst, dass das bei mir eigentlich ein ähnlich hoffnungsloser Fall ist... lol ;))
Ziel dieses Artikels war es, dass bestimmte Erkenntnisse nicht untergehen dürfen und möglichst vielen Fans zur Verfügung gestellt werden sollen, zumal sich jetzt bzw. derzeit jeder bspw. den Jam Mix #42 ziehen kann. Also für die, die ihn noch nicht haben...
Als ich letztes Jahr ziemlich zufällig den Jam Mix #42 entdeckte (und mir sehr schnell ganz anders wurde, und ich vor Schock beinahe vom Stuhl fiel, zumal mir sofort klar wurde, dass das kein fan-made sein kann, sondern offenbar einer aus einem früheren Produktionsstadium), war ich beinahe erschrocken, als erst auf fast schon etwas unbeholfene Nachfrage meinerseits, Smelly’s World oder Korgnex, quasi in einem Nebensatz schrieben, das wäre ein alter Hut, und bereits im Juli 2009 geleakt worden...
Solche Infos dürfen nicht untergehen, Freunde! Zumal es sich um derart wertvolle und interessante Mixes bzw. early versions handelt! ![]()
IT AIN’T TOO MUCH FOR ME TO (JAM!) WHOO! ![]()