Wir sind durch Zufall auf diesen Artikel hier vom 1. April 2006 gestoßen:
Crossmarketing-Akquise: Pixelpark kauft Michael-Jackson-Rechte
1.4.2006
(iBusiness) Darf's ein bisschen mehr sein? Nachdem Pixelpark in den vergangenen sechs Monaten fünf Unternehmen zugekauft hat, folgt jetzt der Griff nach den Sternen: Wie die iBusiness-Redaktion soeben erfahren hat, haben sich die Berliner die Rechte an sämtlichen Michael-Jackson-Songs gesichert.
Anzeige
Egal ob 'Bad', 'Beat It' oder 'Billie Jean': Wann immer künftig diese Hits im Radio laufen, kassiert Pixelpark kräftig ab. In einer Nacht-und-Nebel-Aktion haben die Berliner die Rechte an allen Songs von Michael Jackson aufgekauft. Über den Preis haben Pixelpark und der entthronte King-of-Pop Stillschweigen vereinbart.
Laut iBusiness-Information soll dieser aber recht "moderat" ausgefallen sein. So musste Medienberichten zufolge Jackson seine Songs verkaufen, um weiter zahlungsfähig zu bleiben. Als Pixelpark-Geschäftsführer F. Abril diese Woche geschäftlich in Los Angeles weilte, war er in einer Bar zufällig Jackson begegnet. Der einstige Weltstar hatte laut Pixelpark bereits von der Expansionsstrategie der Berliner gehört. Und kurzerhand seinen Song-Katalog angeboten. Wie schon sein Vorgänger Paulus Neef mit Boris Becker wurde das Geschäft traditionsbewußt auf einer Papierserviette fix gemacht.
Die Jackson-Songs will Pixelpark künftig für die musikalische Untermalung von Online-Kampagnen einsetzen. Die Berliner können alle Songs ohne Auflagen oder anfallende Lizenzgebühren verwenden.
Anfang Mai 2005 hatte der Berliner Multimedia-Dienstleister angekündigt, durch Zukäufe die Geschäftsfelder Agentur, Prozessberatung und IT "komplementär zu ergänzen" und zum Multimedia-Marktführer in Deutschland zu werden. Seitdem hat sich Pixelpark bereits die Rechte an der Onlinebanking-Software Netlife Financial Suite gesichtert, drei IT-Dienstleister übernommen und die Interaktiv-Unit der GFT Technologies AG aufgekauft.
---------------------
Was mich hier sehr stutzig macht ist, dass es hieß, Sony, Fortress Entertainment und Michael hätten gegen Anfang des Jahres 2006 einen neuen Deal ausgehandelt, dem zufolge Michael eine Hälfte seiner Hälfte des Beatles-Katalogs and Sony Abdrückt. Diese zahlen im Gegenzug seinen Kredit und den rest des Beatles Katalogs belieh er dann wohl mit ein paar hundert millionen Dollar.
Von dieser Berliner Firma habe ich bisher nie gehört. Und im Zusammenhang mit MJ schon garnicht.
Mir kommt das sehr spanisch vor - aber ich wollte mal eure Meinungen hören...
Ach so ja, hier die Quelle:
http://www.ibusiness.de/aktuell/db/1143465830.html