The Tribute - Konzert abgesagt, neuer Plan für Juni 2010

  • "Verwirrung" nach Wien-Absage


    "Wenn diese Künstler in Wien nicht willkommen sind, London wird sich umso mehr freuen."
    Nach der Absage des Gedenkkonzerts für Michael Jackson vor dem Wiener Schloss Schönbrunn ist aus "Tribute 2009" nun "Tribute 2010" geworden.


    Der Bruder des verstorbenen Popstars, Jermaine Jackson, und Veranstalter Georg Kindel nannten am Freitag London als neue Location, genauer das Wembley-Stadion, und Juni 2010 als Termin.


    Wie fix ist Juni 2010 in London?


    Doch der Veranstaltungsort, hieß es am Samstag in britischen Medien, sei keinesfalls noch fix. Die Organisatoren hätten Stunden nach der Ankündigung "wieder zurückrudern" müssen und "konnten weder einen Veranstaltungsort noch die Stadt, wo das Event über die Bühne gehen soll, bestätigen", hieß es im "Telegraph" unter Berufung auf einen Bericht in Sky News. Nun herrsche "Verwirrung um das Michael-Jackson-Tribute nach Absage des Wien-Gigs".


    "Datum und Ort werden verhandelt"


    Die BBC zitierte die Pressesprecherin des Veranstalters mit den Worten, dass der Ort "noch diskutiert" werde. "Wir brauchen Zeit, um die Location zu bestätigen. Wir gehen definitiv nach London, und das Wembley-Stadion ist unsere bevorzugte Location", hieß es. Dasselbe erklärte Organisator Kindel am Samstag in einer Aussendung.


    "Wir verhandeln gerade mit dem Wembley Stadium über den genauen Termin, es gibt zwei mögliche Optionen." Laut Kindl werden die Verhandlungen nächste Woche weitergeführt, um schnellstmöglich einen Termin für das Londoner Tribute-Konzert zu fixieren.


    Auf der inzwischen in "Tribute 2010" umbenannten Website hieß es am Samstag: "Genaues Datum und Ort werden derzeit verhandelt."

    Mehrere britische Medien verwiesen darauf, dass auch die Veranstalter von Jacksons geplanten Comeback-Konzerten versucht hatten, im August ein Gedenkkonzert in London zu veranstalten. Diese Bemühungen seien aber gescheitert.


    Jacksons Wahl für Comeback-Tour


    Jermaine Jackson begründete seine Entscheidung für London damit, dass der verstorbene "King of Pop" diese Stadt für seine geplanten Comeback- Konzerte ausgesucht hatte, "zu denen es wegen seines tragischen Todes nicht mehr kam".


    Die österreichischen Medien hatten Jackson und Kindel mehrfach kritisiert. "In Österreich wurden wir extrem aggressiv attackiert", beklagte Kindel.


    Kritik an "bizarrer" Presse


    Fast alle österreichischen Medien seien voll "bizzare Berichte" gewesen, hieß es auf der "Tribute 2010"-Website.


    "Ich kann einfach nicht verstehen, wie Künstler, die zehn Grammys gewonnen, Millionen von Tonträgern verkauft haben und in der Lage sind, große Stadien zu füllen, B-Stars genannt oder ins Lächerliche gezogen werden können", sagte Jackson. "Wenn diese Künstler in Wien nicht willkommen sind, London wird sich umso mehr freuen."


    Längere Vorlaufzeit für London
    Für den Gig in London blieben nun "acht Monate statt acht Wochen Zeit" zur Vorbereitung, so Jackson. Er hatte unter anderem den knappen Zeitplan für das Wien-Konzert, das am 26. September vor der Kulisse des Schlosses Schönbrunn stattfinden sollte, dafür verantwortlich gemacht, dass das Line-up immer dünner wurde.


    Prominente Einladungsliste


    Auch zur Frage, wie es zu den Gerüchten über Superstars wie Madonna und U2 gekommen war, nahmen die Organisatoren in ihrer Aussendung Stellung. Demnach soll Jermaine Jackson der Stadt Wien sehr wohl eine Liste mit Persönlichkeiten wie Whitney Houston, Elton John, Mick Jagger, Madonna und U2 übermittelt haben.


    Nur habe es sich dabei eben nur um eine Einladungsliste, nicht um die Liste der Zusagen gehandelt.


    Terminprobleme und Absagen


    "Viele Künstler, mit denen ich persönlich gesprochen habe, sagten mir, dass es eine große Ehre für sie sein würde, Teil dieses Gedenkkonzerts für meinen verstorbenen Bruder zu sein", so Jackson. "Wie auch immer, wegen der kurzen Vorlaufzeit war es vielen von ihnen nicht möglich, ihre Termine zu ändern, um am 26. September in Wien auf der Bühne zu stehen. Deshalb haben wir uns nach reiflicher Überlegung dazu entschlossen, den Termin auf 2010 zu verschieben", so der Bruder des verstorbenen Popstars.


    Karten billiger als in Wien


    Zum geplanten "Tribute 2010" im Wembley-Stadion erwarten die Veranstalter "zumindest 70.000" Zuschauer, wie es hieß. Karten soll es laut Ankündigung ab Dezember geben, sie sollen billiger sein als die für Wien - von 44 Pfund (knapp über 50 Euro) aufwärts. Die Wien-Tickets kosteten zwischen 63 und 518 Euro. Das Konzert in Schönbrunn war für 65.000 Fans geplant.


    quelle:orf.at

  • Jackson-Tribute auch in London geplatzt
    Michael Jacksons Bruder Jermaine und Georg Kindel scheitern nach dem Schönbrunn-Debakel auch in London.


    Nach der spektakulären Absage eines für den 26. September geplanten Michael-Jackson-Tribut-Konzerts vor Schloss Schönbrunn in Wien haben sich nun auch die Ersatz-Pläne der Veranstalter zerschlagen: Das für Juni 2010 angekündigte Jackson-Tribute in London wird Medienberichten zufolge ebenfalls nicht stattfinden.


    Die dahinterstehende Firma "World Awards Media" von Veranstalter Georg Kindel, der das Tribute gemeinsam mit Jacksons Bruder Jermaine organisieren wollte, sei vom Mehrheitseigentümer Superfund liquidiert worden. Kindel habe sich "fassungslos" darüber gezeigt. Bei "World Awards Media" war Freitagmorgen niemand für eine Stellungnahme zu erreichen.


    Für das Wiener Konzert waren zuerst hochfliegende Pläne (und ebensolche Kartenpreise) verlautbart worden. Jedoch blieben die von Kindel und Jermaine Jackson auf Pressekonferenzen in Wien, London und Berlin angekündigten Künstler hinter den medial geschürten Erwartungen zurück; Musiker wie Chris Brown, Mary J. Blige oder Natalie Cole, deren Auftritte angekündigt wurden, dementierten ihre geplante Teilnahme darüber hinaus. Kindel und Jackson gaben u.a. den negativen Medienberichten die Schuld an der Absage. "Wenn wir in Wien nicht erwünscht sind, dann gehen wir nach London", so Kindel damals.


    Auch die Stadt Wien musste zurückrudern: Eine von Wiens Vizebürgermeisterin Renate Brauner (S) avisierte Unterstützung der Stadt von 600.000 Euro wurde knapp vor der Konzert-Absage zurückgezogen.



    kurier.at

  • krass ... wieso wird das tribute nicht gewollt!?!


    Das versteh ich auch nicht....es kann ja nicht daran liegen das Jermaine oder Kindel das organisieren....ich find traurig...das es bis jetzt keingroßen Tribute Konzert gab..
    Bei Freddy von Queen waren zig stars in London.....wieso will das bei Mike nicht klappen.... :sad

    An den Tag an den ich dich das erst mal am Bilschirm sah wusste ich du bist einzigartig.
    Ich liebte dich vom ersten moment und werde erst aufhören wenn mein letzter tag kommt.
    Du bist mit jeden moment meines Leben verbunden,warst immer da....Ich Liebe Dich Michael.



    [SIGPIC][/SIGPIC]

  • December 18, 2009
    Jackson Tribute Promoter Is Folding


    By THE ASSOCIATED PRESS
    Filed at 11:26 a.m. ET


    VIENNA (AP) -- The Austrian company that was organizing a global Michael Jackson tribute in London said Friday it is being dissolved and will not be able to put on a star-studded show in honor of the King of Pop.


    The company -- now officially known as World Awards Media GmbH in Liquidation -- said in a statement that the decision to dissolve the firm was made at the end of November. The statement did not provide any details but liquidator Martin Schneider said the main sponsor had decided to no longer financially support it.


    Former chief promoter Georg Kindel told the Austria Press Agency that he did not know if Jackson's brother Jermaine would go ahead with the concert -- set for London in the first half of June 2010 -- on his own.


    Jackson and Kindel had initially said they would stage the tribute outside Vienna's Schoenbrunn Palace on Sept. 26 but moved it to London's Wembley Stadium after running into problems.


    At an early September news conference, they said too many top performers had scheduling conflicts, and blamed the media for stirring up a negative atmosphere. Jackson had previously said that Vienna was picked as a venue because his brother ''loved castles.''


    Michael Jackson died June 25 in Los Angeles at age 50.


    In Friday's APA interview, Kindel said he and Superfund founder Christian Baha -- the majority owner of the now defunct company -- split in October. A day later, both men ''suggested'' to Jermaine in Los Angeles that World Awards Media would no longer be able to organize the tribute, Kindel added.


    Kindel's comments to APA suggest he and Baha did not part on good terms and that Baha broke off the partnership.


    ''I believe one could have done this differently, amicably and without any commotion,'' APA quoted Kindel as saying.


    Neither Kindel nor Baha could be reached for comment.

  • Wenn man kein Veranstaltungsprofi ist und sich selbst für zu wichtig nimmt, kann das wohltätigste Konzert wie eine Seifenblase platzen...


    Die Frage ist, wieviele Anläufe Jermaine noch braucht, bis auch er das kapiert! ;D

  • Wenn man kein Veranstaltungsprofi ist und sich selbst für zu wichtig nimmt, kann das wohltätigste Konzert wie eine Seifenblase platzen...


    Die Frage ist, wieviele Anläufe Jermaine noch braucht, bis auch er das kapiert! ;D


    Genau.


    Al Gore hat "Live Earth" auch nicht alleine organisiert. Und auch nicht mit irgendeiner österreichischen Firma, die von diesen Größenordnungen nicht wirklich die Ahnung hat.

  • Oh mein Gott ist das alles peinlich!

    [CENTER][SIGPIC][/SIGPIC][/CENTER][CENTER]"Mein Herz...mein Verstand...sind gebrochen. Ich liebte Michael mit meiner ganzen Seele und ich kann mir kein Leben ohne ihn vorstellen. Ich glaube nicht, dass jemand wusste, wie sehr wir einander liebten. Oh Gott, ich werde ihn so vermissen!" Elizabeth Taylor[/CENTER]

  • Genau.


    Al Gore hat "Live Earth" auch nicht alleine organisiert. Und auch nicht mit irgendeiner österreichischen Firma, die von diesen Größenordnungen nicht wirklich die Ahnung hat.


    Janz jenau, echt guter Vergleich! Und ich wage mal zu behaupten: Al Gore war die Sache wichtiger als sein persönlicher Triumph.
    So etwas zu schaffen schmeichelt ja jedem Ego, ganz klar, würde mir net anders gehen...
    Aber man muss es dann irgendwo wieder richtig einordnen...
    Und wer glaubt, man könnte etwas grosses, MJ-würdiges auf die Schnelle aus dem Ärmel schütteln, der glaubt auch an den Weihnachstmann! ;D

  • Das versteh ich auch nicht....es kann ja nicht daran liegen das Jermaine oder Kindel das organisieren....ich find traurig...das es bis jetzt keingroßen Tribute Konzert gab..
    Bei Freddy von Queen waren zig stars in London.....wieso will das bei Mike nicht klappen.... :sad


    Natürlich liegt es daran...nix anderes ist es.

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