Katherine will am Montag ein Buch über Michael veröffentlichen

  • Ich spreche ja nicht von einem bürgerlichem Leben, er hätte seine Karriere als Musiker da an den Nagel hängen können und sich anderen Tätigkeiten widmen können (im öffentlichen Bereich). Er liebte das Filmgeschäfft. Dort hätte er seine Berühmt- oder Bekanntheit in keinster Weise geschmälert. Und die Antwort auf die Frage Celebrity oder nicht, wie oft äußerte Michael das sich ein ruhiges Leben wünsche, ohne Presse, ohne Druck? Aber er entschied sich für die Musik, denn auch 1990 war er nicht nur ein Megastar, sondern auch stinkreich und hätte mit Anfang 30 in Rente gehen können.


    Stell dir vor, du bist dein Leben lang in einem bestimmten Ort (und nur da), kennst nur dieses Leben, dich selbst! nur in einer sehr festgelegten Rolle und plötzlich sagt man dir du kannst tun und lassen was du willst und sein wer du willst, nur hat man dir in den in diesen Jahren davor leider keine Möglichkeit gegeben überhaupt herauszufinden was du willst oder wer du bist.
    Er "entschied" sich u.a. immer wieder für dieses Leben, weil er schlicht keine Fähigkeiten für ein anderes ausbilden konnte.

  • Das mag ja so sein. Aber keiner von uns weiß, inwiefern es ihm überhaupt möglich war, da überhaupt einen Fuß rein zu kriegen. Er wollte ja den Großteil seines Lebens Filme machen.
    Am Ende ist er in dieses Geschäft nie reingegangen. Und ich denke, dass es zum Großteil daran hängt, dass ihm die Möglichkeit verwehrt blieb. Nicht, weil er es nicht wollte oder sich anders entschied.


    Ja sicher weiß es keiner, wir vermuten, aber warum soll ich einem Michael Jackson nicht das Recht einräumen eine Wahl gehabt zu haben? jeder hat eine Wahl (wobei du da anderer Meinung bist, ich weiß ;D). Und es ist auch egal welches Beispiel ich anführte. Ich hätte auch anführen können das er als Musikproduzent, anstatt eines Musiker, hätte weitermachen können. Mein Standpunkt ändert sich dadurch nicht.

    Jede Begegnung, die unsere Seele berührt, hinterlässt in uns eine Spur, die nie ganz verweht!

  • Stell dir vor, du bist dein Leben lang in einem bestimmten Ort (und nur da), kennst nur dieses Leben, dich selbst! nur in einer sehr festgelegten Rolle und plötzlich sagt man dir du kannst tun und lassen was du willst und sein wer du willst, nur hat man dir in den in diesen Jahren davor leider keine Möglichkeit gegeben überhaupt herauszufinden was du willst oder wer du bist.
    Er "entschied" sich u.a. immer wieder für dieses Leben, weil er schlicht keine Fähigkeiten für ein anderes ausbilden konnte.


    Wenn du mich schon zitierst, dann kannst du auch gleich auf mein Beispiel eingehen. ;D Michael hatte offensichtlich großes Interesse am Filmgeschäft und er hat in seinem Leben oft genug demonstriert, dass wenn ihn etwas interessiert oder er es will, er alles daran setzt um das zu erreichen was er erreichen will (ungeachtet der Tatsache das es nie dazu kam).

    Jede Begegnung, die unsere Seele berührt, hinterlässt in uns eine Spur, die nie ganz verweht!

  • Ja sicher weiß es keiner, wir vermuten, aber warum soll ich einem Michael Jackson nicht das Recht einräumen eine Wahl gehabt zu haben? jeder hat eine Wahl (wobei du da anderer Meinung bist, ich weiß ;D). Und es ist auch egal welches Beispiel ich anführte. Ich hätte auch anführen können das er als Musikproduzent, anstatt eines Musiker, hätte weitermachen können. Mein Standpunkt ändert sich dadurch nicht.


    Dito. :P

  • jep, delia :ja


    wieso einen vermeintlich sicheren weg verlassen, um ins dunkle zu rennen...?
    würden wohl die allerwenigsten machen!
    zumal - einer der mit dem herzen künstler is -
    der ist auch bühnengeil, der ist auch süchtig. nach dem erfolg, dem publikum, dem applaus! ein künstler braucht das, wie unsereiner die luft zum atmen.
    das kann man sich wohl weniger vorstellen, weil man garnichtmal ansatzweise in diesem milieu drinnen ist. aber
    es ist nunmal so, dass in der kindheit und jugend der weg entschieden wird, wie ein leben verläuft.
    und mikes leben wurde seit kindergartenzeiten durch joe und die musik bestimmt.
    wo sollte mike da 'input' bekommen, für andere optionen?
    er hatte teilweise nichtmal zeit, in die schule zu gehn.
    und freizeit mit freunden war noch begrenzter.
    und fast alle leute die er kennenlernte hatten irgendwie mit dem showbiz zu tun, und laberten entsprechend auch von dieser szene, diesem leben.
    was also sollte mike veranlassen daran zu denken, etwas völlig anderes zu tun, und damit auch 'seine brötchen verdienen zu können'...?


    von aussen ist das so leicht dahergeredet - er hätte ja was anderes machen können.
    klar,ohne irgendwelche grundlagen, ohne jede unterstützung, denn joe hätte ihm in den arsch getreten, wenn er früher versucht hätte raus zu gehen...und mit verträgen die einem verpflichten, zumal man ja - als jugendlicher - noch eingebleut bekommt, dass man die familie nicht im stich lassen kann, schliesslich muss man zusammenhalten, man will ja ein besseres leben erreichen...bla bla..
    den druck von allen seiten, von kindesbeinen an, dazu diese sensibilität, diese unsicherheit, minderwertigkeitsgefühle, mangelnde unterstützung und liebe...
    sorry, aber mike hatte KEINE wahl damals. :skepsis

  • Zitat von badwoman

    du verstehst nicht worauf ich raus will. du bist nur bemüht, dagegen zu gehn.


    Doch, ich verstehe dich absolut. Und ich sehe Michael vermutlich auch ganz genauso wie du. Nur, weil ich mich in diesem Thread auf Michaels Entscheidungen in seinem Berufsleben bzw. seine berufliche Karriere konzentriere, bedeutet dies nicht, dass ich das immer tue.


    Du fragst nach dem Problem - diese Frage stellt sich mir gar nicht erst, weil dieses Problem schlichtweg nicht existiert. Dann hätte ihn eben niemand gekannt. Hätte niemanden gejuckt. Die Geschichte ist aber nun mal anders verlaufen...im Nachhinein kann man immer spekulieren, welcher Weg der bessere, leichtere, angenehmere, wenger schädigende, heilsamere etc. gewesen wäre. Die Frage ist nur, wem diese Form der Spekulation etwas bringt...Michael macht sie jedenfalls nicht wieder lebendig. Das ist mein Standpunkt.


    Nichts hätte ich Michael mehr gegönnt als ein wirklich erfülltes Leben.


    Aber an dieser Stelle bleibt eben auch die Frage, was "erfüllt" eigentlich bedeutet...und ob es nicht immer Auslegungssache und abhängig von der jeweiligen Person ist. Das Leben kann nicht nur schöne Seiten haben, alles hat seine Vor- und Nachteile. Vielleicht war Michael ja trotz allem glücklich? Glücklich, weil er tun konnte, was er liebte? Vielleicht wünschte er sich hin und wieder, in ganz einfachen Verhältnissen leben zu können, war dann im Nachhinein jedoch dennoch froh über seine finanzielle Situation, die es ihm erlaubte, so oft Freizeitparks zu besuchen, in Kinos zu gehen, Kunst und Möbel zu kaufen, um die Welt zu reisen...wie er wollte? Vielleicht war eine Partnerin für ihn nicht das Maß aller Dinge, vielleicht reichten ihm letzten Endes seine Kinder und seine Musik völlig aus und er war zufrieden mit der Situation?


    Michael wurde in einem Interview mal befragt (wenn ich mich recht entsinne erst einige Jahre her), ob er etwas in seinem Leben im Nachhinein anders gemacht hätte, wenn er denn gekonnt hätte. Die Antwort war Nein. Er hätte lediglich lieber noch mehr geübt und trainiert. Das sagt sehr viel aus, wie ich finde.


    Das mag ja so sein. Aber keiner von uns weiß, inwiefern es ihm überhaupt möglich war, da überhaupt einen Fuß rein zu kriegen. Er wollte ja den Großteil seines Lebens Filme machen.


    Genau, er wollte Filme machen und genau in die Richtung ging er mit "The Wiz" ja schon sehr früh, zu dem Zeitpunkt war er gerade mal 20 Jahre alt. Er hätte in dieser Sparte bleiben können...aber er wollte ein Studio-Album mit Quincy Jones als Produzenten...und so nahm alles seinen Lauf. Und sich einzureden, dass das alles Joes Schuld sei, ist nun wirklich fernab jeder Realität. Michael WOLLTE zu den ganz Großen gehören...mehr noch, er wollte der Größte sein...und es war genau dieser pure Ehrgeiz, der ihn antrieb. Und man sieht an den Brüdern, dass das eine reine Charakterfrage war und reichlich wenig mit ihrer Erziehung zu tun hatte...

  • Ob er das damals schon wollte, weiß keiner von uns. Und ob er da rein gekonnt hätte, noch viel weniger.
    Damals war er nur einer von vielen im Cast von The Wiz. Sehr wahrscheinlich ist er da nur reingekommen, weil er mit Diana Ross befreundet war.
    Wir erinnern uns, das war 1978. Die Jacksons waren seit 3 Jahren bei Motown weg und die Karriere war noch nicht durch Michaels Solo-Erfolg zurück in die Höhe geschubst.


    Michael hatte es als super-bekannter offenbar mehr als schwer, ins Musikgeschäft einzusteigen. Wie viel schwerer muss es gewesen sein, als er noch so jung und vergleichsweise "unbekannt" war (auch wenn das das falsche Wort ist).


    Und wie gesagt - ob er zu dem Zeitpunkt überhaupt schon da rein wollte, ist halt die Frage.
    Unmöglich ist es nicht. Janet wollte eigentlich von Anfang an Schauspielerin werden. LaToya auch. ;D


  • klar,ohne irgendwelche grundlagen, ohne jede unterstützung, denn joe hätte ihm in den arsch getreten, wenn er früher versucht hätte raus zu gehen...und mit verträgen die einem verpflichten, zumal man ja - als jugendlicher - noch eingebleut bekommt, dass man die familie nicht im stich lassen kann, schliesslich muss man zusammenhalten, man will ja ein besseres leben erreichen...bla bla..


    Andererseits war er selbstbewusst genug, seinen eigenen Vater zu feuern...auch da stand er vor einer Wahl und hat sich für den schwierigeren Gang entschieden. Michael war sensibel, ja, aber er war nicht dummn und auch nicht hilflos. Spätestens ab Off The Wall hatte ER die Fäden in der Hand...und somit die freie Wahl, ob er ein weiteres Album macht, dass alle bisherigen übertreffen sollte, oder sich zurückzieht und beim Film bleibt, in die Musikproduktion geht, Komponist wird etc.
    Und das Argument, er kannte ja nichts anderes, ist haltlos (da es wohl für reichlich viele Menschen gilt, die vor dem Eintritt ins Berufsleben stehen - die wenigsten Goldschmiede haben das seit Kindesbeinen an gemacht und auch der Nebenjob als Jurist während der Schule ist wohl eher selten). Er hatte seit frühester Kindheit an bereits Erfahrungen in sämtlichen Sparten des Showgeschäfts. Bühne, Studio, Backstage, Fernsehen, Film, Kunst, Medien, Presse.
    Er hatte genügend Wahlmöglichkeiten.

  • Ob er das damals schon wollte, weiß keiner von uns.


    Und wie gesagt - ob er zu dem Zeitpunkt überhaupt schon da rein wollte, ist halt die Frage.



    Zumindest schreibt er in "Moonwalk", dass er schon sein ganzes Leben lang schauspielern wollte und durch "The Wiz" endlich die Chance dazu bekam. ;D

  • Ins Filmgeschäft steigt man nicht einfach so ein. Da müssen Partnerschaften entstehen und so weiter. Niemand kann einfach sagen: ich steige jetzt ins Filmgeschäft ein und so ist es dann.
    Sogar ein Michael Jackson konnte das nicht einfach so.


    Kurz vor dem Prozess gab es was. Darüber wurde auch berichtet, aber nicht im großen Stil. Ich werde dazu demnächst etwas fürs JacksonVillage schreiben, wo man nähere Details erfährt und möchte deshalb nicht genauer drauf eingehen.


    Jedenfalls gehe ich davon aus, dass Michael es erst nach der Jahrtausendwende wirklich ernst wurde mit der Filmkarriere. Aber der Prozess hat ihn in jeder Hinsicht vernichtet.

  • Zumindest schreibt er in "Moonwalk", dass er schon sein ganzes Leben lang schauspielern wollte und durch "The Wiz" endlich die Chance dazu bekam. ;D


    Ja, stimmt.
    Die Frage ist nur, wie ernst es ihm wirklich war. Und eine weitere Sache, die man bedenken sollte ist:
    Als Michael in den 90ern wieder seine Fühler in dieser Richtung ausstreckte (Peter Pan Film, etc.) - wo wollte er da hin? Vor oder hinter die Kamera?
    Denn während das eine ihm die Bühnengeilheit vielleicht zumindest teilweise gesättigt hätte, hätte es das andere nicht unbedingt.

  • Ins Filmgeschäft steigt man nicht einfach so ein. Da müssen Partnerschaften entstehen und so weiter. Niemand kann einfach sagen: ich steige jetzt ins Filmgeschäft ein und so ist es dann.


    Das ist schon richtig, aber diesbezüglich standen Michael die Türen offener als den meisten anderen Menschen. Diverse Connections hatte er schließlich bereits (mit einem Sidney Lumet gedreht zu haben, können nicht viele Menschen von sich behaupten). Mittellos war er definitiv nicht. Mit der Schauspielerei hätte es vermutlich nie wirklich geklappt, da Michaels Typ letztendlich doch ein wenig zu 'speziell' war und für schwarze Protagonisten war der Markt ohnehin noch nicht besonders groß. Aber alles andere - Kamera, Regie, Ausstattung, Produktion, Script etc. - das sind alles Dinge, in die er auch während seiner späteren Solo-Musikkarriere nicht selten nahezu völlig involviert war.


    Zitat

    Jedenfalls gehe ich davon aus, dass Michael es erst nach der Jahrtausendwende wirklich ernst wurde mit der Filmkarriere. Aber der Prozess hat ihn in jeder Hinsicht vernichtet.


    Beim letzten Punkt gebe ich dir Recht. Ich persönlich denke, dass gerade der Entschluss, künftig Regie zu führen, jedoch schon sehr früh durch die Arbeit an diversen Filmproduktionen (speziell Musikvideos) gereift ist.


    Und durch seine Karriere zieht sich ein roter Faden von bewusst gesuchten Kontakten zum Medium Film. The Wiz, diverse Short Films, Captain EO, Moonwalker, Ghosts, MIB, Miss Cast Away...


    Zitat

    Kurz vor dem Prozess gab es was. Darüber wurde auch berichtet, aber nicht im großen Stil. Ich werde dazu demnächst etwas fürs JacksonVillage schreiben, wo man nähere Details erfährt und möchte deshalb nicht genauer drauf eingehen.


    Da bin ich gespannt. :)

  • Diese Sachen in den letzten Jahren... Miss Cast Away und MiB... Das waren so ziemlich peinliche Nummern, finde ich. Ich weiß nicht, wie Michael das im Nachhinein sah, aber ich fand es nicht sehr toll.
    Ich hätte gedacht, dass er allein schon auf Grund seines Gesundheitszustandes (und des fortgeschrittenen Zustands seiner Vitiligo-Erkrankung) in der Zeit schon nicht mehr unbedingt vor die Kamera wollte.


    Aber wer weiß - vielleicht kam es ihm in der Hinsicht einfach nur drauf an, etwas Spaß zu haben.

  • Ja, stimmt.
    Die Frage ist nur, wie ernst es ihm wirklich war. Und eine weitere Sache, die man bedenken sollte ist:
    Als Michael in den 90ern wieder seine Fühler in dieser Richtung ausstreckte (Peter Pan Film, etc.) - wo wollte er da hin? Vor oder hinter die Kamera?
    Denn während das eine ihm die Bühnengeilheit vielleicht zumindest teilweise gesättigt hätte, hätte es das andere nicht unbedingt.


    Ob die Arbeit hinter der Kamera ihn befriedigt hätte, weiß ich nicht. Fakt ist, dass er genau das jedoch am Ende machen und die Musik dafür mehr oder weniger aufgeben wollte...vielleicht hätte er später doch wieder einen Rückzieher gemacht, who knows...


    Ich denke, spätestens nach Hook war ihm sowieso klar, dass eine Karriere als Schauspieler einfach nicht für ihn drin war. Aber an allem anderen, was das Medium Film betrifft, hat er sich immer und immer wieder erneut versucht, bis zum Schluss.

  • Diese Sachen in den letzten Jahren... Miss Cast Away und MiB... Das waren so ziemlich peinliche Nummern, finde ich.


    Dito. Die hätten nicht sein müssen. Vielleicht hat er zu dem Zeitpunkt das alles bereits etwas lockerer gesehen und es war für ihn mehr ein Joke...wobei ich Miss Cast Away am schlimmsten fand, MIB war ja wenigstens noch etwas namhaftes...aber warum er in diesem B-Movie (oder nicht doch eher C? ^^) mitgewirkt hat, wird mir auf immer ein Rätsel bleiben. Sonst zierte er sich bei allem und jedem, jedes Projekt musste hundertprozentig auf ihn passen und konnte nicht groß genug sein...und dann das... :tatort

  • Ich denke Miss Castaway wurde nur deshalb gemacht, weil derselbe Regisseur mit ihm zusammen "They Cage The Animals At Night" machen wollte.
    Vielleicht war das einfach nur ein Gefallen. Ihm muss klar gewesen sein, dass das keine große Nummer wird. Vielleicht wirklich unter der Sparte "Spaß Projekt" zu verbuchen.


    Wobei es mir andererseits wirklich schwer fällt, überhaupt irgendwas in der Sparte zu verbuchen. Weil Michael ja zumindest in der Musik nichts veröffentlichte, was nicht 100%ig war. Wobei, auch da gab es natürlich Ausnahmen.


    Ach ja, das war schon ein komplizierter Typ unser MJ. :) Aber das ist auch gut so.

  • Zitat

    Ich denke Miss Castaway wurde nur deshalb gemacht, weil derselbe Regisseur mit ihm zusammen "They Cage The Animals At Night" machen wollte.


    Stimmt, das wird es gewesen sein. Ich hätte ihm so sehr wenigstens dieses eine richtige Filmprojekt gegönnt; die Begegnung zwischen ihm und dem Autor des Buches fand ich unglaublich berührend.



    Wobei es mir andererseits wirklich schwer fällt, überhaupt irgendwas in der Sparte zu verbuchen. Weil Michael ja zumindest in der Musik nichts veröffentlichte, was nicht 100%ig war. Wobei, auch da gab es natürlich Ausnahmen.


    Ja, so geht es mir auch.
    Obwohl ich den Eindruck hatte, dass Michael mit dem Alter diesbezüglich etwas gelassener wurde...ich erinnere mich noch dunkel, wie er sich zu dem Tod von James Brown äußerte, ungefähr so "Ich wünschte, er hätte etwas langsamer gemacht und das, was er tut, mehr genossen, sich mehr zurückgelehnt." Den genauen Wortlaut weiß ich gerade nicht, aber in die Richtung ging es. Und an der Stelle habe ich schon aufgehorcht, weil da doch ein ganz anderer MJ sprach als der von vor zwanzig Jahren...bei This Is It wiederum ging es wieder um die pure Perfektion, aber das musste es auch...nicht nur, weil Michael selbst Perfektionist war, sondern natürlich auch diesen gewaltigen Druck von außen hatte...

  • Und ich bin ebenfalls der Meinung das Michael die Wahl hatte, die Wahl zwischen einem Leben als Musiker oder einem anderen. Spätestens als er 1990 den Vertrag mit Sony machte, hat er sich für ein Leben als Musiker entschieden, auch wenn seine Leidenschaft eine andere gewesen sein mag.



    1990 hätte er niemals aufhören und einen "normalen" Beruf ergreifen oder studieren können. Da war er zu weit oben. Stell Dir mal Michael vor, der in einen Betrieb geht und zum Chef sagt "Grüß Gott, meine Name ist Michael Jackson, ich würde gerne bei Ihnen arbeiten"...
    Wenn dann hätte er sehr früh aufhören müssen oder hätte gar nicht erst anfangen dürfen. Allerdings kann ich mir auch vorstellen, dass Michael in einem anderen Beruf niemals glücklich geworden wäre. Wenn Du etwas machen musst, was Dir nicht liegt oder was Dir einfach keinen Spaß macht, kannst Du da echt zugrunde gehen.
    Wenn Michael aus dem gesamten Business hätte aussteigen hätte wollen, hätte er sich viele Jahre aus dem Staub machen müssen, bis keiner mehr von ihm redet, und selbst das hätte nicht funktioniert. Bei seinen Brüdern hätte es funktioniert, bei Michael niemals...

  • 1990 hätte er niemals aufhören und einen "normalen" Beruf ergreifen oder studieren können. Da war er zu weit oben. Stell Dir mal Michael vor, der in einen Betrieb geht und zum Chef sagt "Grüß Gott, meine Name ist Michael Jackson, ich würde gerne bei Ihnen arbeiten"...
    Wenn dann hätte er sehr früh aufhören müssen oder hätte gar nicht erst anfangen dürfen. Allerdings kann ich mir auch vorstellen, dass Michael in einem anderen Beruf niemals glücklich geworden wäre. Wenn Du etwas machen musst, was Dir nicht liegt oder was Dir einfach keinen Spaß macht, kannst Du da echt zugrunde gehen.
    Wenn Michael aus dem gesamten Business hätte aussteigen hätte wollen, hätte er sich viele Jahre aus dem Staub machen müssen, bis keiner mehr von ihm redet, und selbst das hätte nicht funktioniert. Bei seinen Brüdern hätte es funktioniert, bei Michael niemals...


    Lies meine folgenden Beiträge und du wirst sehen um was es mir ging. ;)

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