Michaels alben und samples erobern die charts nach dem 25. 06. 09


  • Quelle: Aktuelle Nachrichten - Bild.de


  • Neue Single wird uns schon bald beehren und pünktlich zum Geburtstag schenkt sich die Plattenfirma ein neues Album.... :cool

  • Neue Single wird uns schon bald beehren und pünktlich zum Geburtstag schenkt sich die Plattenfirma ein neues Album.... :cool


    Eine NEUE neu single ? und ein NEUES neues Album ??


    (sprich arbeit der letzten ca 3 jahre ?? )

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    [COLOR="Gray"][CENTER][FONT="Palatino Linotype"][SIZE="6"]Love lives forever[COLOR="Gray"][/COLOR][/SIZE][/FONT][/CENTER][/COLOR]

  • LOS ANGELES, California (CNN) -- Michael Jackson's music sales keep soaring as fans purchased more than 800,000 of his albums last week, Billboard magazine said.


    Jackson's albums hold all 10 top positions on Billboard's top pop catalog albums chart, according Nielsen SoundScan sales data released Wednesday.
    That feat broke a record Jackson set last week when he had eight albums on that chart.
    Jackson's albums are not eligible for the Billboard 200 chart, which is for newer albums.
    Jackson's "Number Ones" sold a whooping 339,000 copies last week. Two other Jackson albums, "Thriller" and "The Essential Michael Jackson," sold more than 150,000 copies. Watch family, friends and fans pay tribute »
    Physical albums constituted 82 percent of Jackson's sales last week -- 656,000 of those versus 144,000 download albums.
    Downloads of Jackson's songs dropped last week compared with the week before. Fans downloaded 2.2 million Jackson songs last week compared with 2.6 million the previous week.



    But the "King of Pop" still had five singles on the Top 10 list of digital downloads.
    Jackson's 1988 hit "Man in the Mirror" was his most popular single, with 159,000 downloads.
    cnn

  • Michael Jackson stürmt die Charts


    Von Hendrik Ankenbrand



    Die Plattenfirma muss Tonträger nachpressen lassen


    08. Juli 2009 In Amerika wird dem Begriff „Super Tuesday“ für gewöhnlich eine politische Bedeutung beigemessen: An diesem Termin im Jahr der Präsidentenwahl finden in vielen Bundesstaaten gleichzeitig Vorwahlen statt. Der 7. Juli 2009 wird hingegen als „Super Tuesday“ des vorläufigen Höhepunkts der postumen Krönung des „King of Pop“ in die amerikanische Geschichte eingehen.


    Zur Trauerfeier für den verstorbenen Popstar Michael Jackson im Staples Center in Los Angeles wurden 17.500 kostenlose Tickets vergeben. 1,6 Millionen Menschen hatten sich für die Karten im Internet beworben. Das knappe Angebot hatte in den vergangenen Tagen einen riesigen Schwarzmarkt geschaffen, auf dem Tickets im Internet angeblich zu sagenhaften Summen von bis zu 10.000 Euro angeboten wurden. Fluggesellschaften wie Virgin und British Airways aus Großbritannien hatten werbewirksam von einem Ansturm auf Flüge nach Los Angeles berichtet.


    Vermarktungswelle rollt


    Die öffentliche Bedeutung des Großereignisses war von PR-Strategen in den vergangenen Tagen mit immer neuen Spekulationen angeheizt worden ( „Kommt er im gläsernen Schneewittchensarg?“). Die Fernsehsender übertrugen überall auf der Welt, ebenfalls kostenlos. Die vermeintlich großzügige Geste ist ein kalkulierter Schachzug der Jackson-Familie, die damit künftig den Vorwürfen, sie mache auf Kosten seiner Ehre Geschäfte, etwas entgegenzusetzen hat. Denn der Vermarktungswettlauf um Michael Jackson hat gerade erst begonnen: Neue „Best Of“-Alben warten nach den bereits fertigen ersten Versionen auf ihre Veröffentlichung.


    Allein die Jackson-Plattenfirma Sony Music rechnet laut „Spiegel“ mit 10 Millionen verkauften Platten in diesem Jahr, davon 1 Million in Deutschland. Die Plattenfirma selbst will diese Zahl allerdings nicht bestätigen und relativiert zudem die Bedeutung der Höhe: So seien bislang vom im vergangenen Oktober veröffentlichten neuen Album „Black Ice“ der Hardrockband AC/DC ebenfalls in Deutschland über 1 Million Exemplare verkauft worden - „allerdings war das auch ein sehr gutes Ergebnis“, sagt ein Sprecher.


    Lizenz zum Gelddrucken


    Nun handelt es sich aber bei „Black Ice“ um ein völlig neues Album, während die Platten von Michael Jackson in den Regalen dieser Welt bereits etwa 750 Millionen Mal stehen dürften. Der nach seinem Tod rasant gestiegene Absatz der Lieder kommt deshalb für die Rechteinhaber einer wieder erteilten Lizenz zum Gelddrucken gleich. Jeden Dienstagabend veröffentlicht das Marktforschungsinstitut Media Control die Absatzzahlen für den deutschen Musikmarkt. Der Blick auf die Zahlen spricht eine deutliche Sprache: Unter den 100 meistverkauften Alben waren in der vergangenen Woche nicht weniger als neun „*****“-Titel. Allein unter den ersten zehn Bestsellern sind vier Platten von Michael Jackson, wovon die neu aufgelegte „King of Pop“ und die legendäre „Thriller“ die ersten beiden Plätze belegen.


    Noch kaufwütiger waren, statistisch gesehen, die Fans in der Schweiz: Dort stammte jede zweite Single, die analog oder digital über Ladentisch und Internetportal ging, von Jackson. „Die Nachfrage hat noch mal deutlich angezogen“, heißt es bei Sony Music Deutschland. In drei Werken in Gütersloh, Salzburg und im Saarland lässt der Konzern derzeit Alben nachpressen, nachdem Elektronikketten wie Mediamarkt und Saturn in der vergangenen Woche wegen ausverkaufter CD-Regale Alarm geschlagen hatten.


    Auch Michael Jackson kann die Plattenindustrie nicht retten


    Dass die darbende Plattenindustrie indes nachhaltig durch den postumen Erfolg des Michael Jackson genesen könnte, wie in den vergangenen Tagen zuweilen berichtet wurde, hält man in der Branche für ausgemachten Unsinn. „Das wird Sony Music nicht das Geschäftsjahr retten“, heißt es - zumal das Unternehmen die lukrativen Rechte an den Songs nicht hält.


    Die Probleme der Branche liegen woanders: Obwohl die Zahl der Raubkopien stark rückläufig ist, sinkt die Zahl der Plattenverkäufe stetig und konnte vom digitalen Geschäft bisher nicht aufgefangen werden. Goldstatus erhält ein Album mittlerweile ab 100 000 verkauften Einheiten - vor Beginn der Branchenkrise lag die Grenze um das 2,5-Fache höher. Deshalb konzentriert man sich zunehmend auf das Nebengeschäft: Konzerte und Fanartikel. Bei Sony Music zeigt sich noch nicht einmal Euphorie angesichts des Gerüchts, dass sich im Nachlass angeblich bis zu 300 unveröffentlichte Songs befinden, die sich jetzt lukrativ vermarkten ließen. „Niemand weiß, ob das fertige Titel sind oder eine Gesangsspur aus dem Studio, unter die man einen simplen Beat gelegt hat.“


    Text: F.A.Z.
    Bildmaterial: AP
    Musikindustrie: Michael Jackson stürmt die Charts - Hintergründe - Wirtschaft - FAZ.NET

  • Schweizer Charts: Der "King of Pop" räumt ab


    08.07.2009


    Überragendes Ergebnis: 37 Singles und zehn Alben von Michael Jackson stürmen nach seinem Tod die aktuellen Schweizer Musik-Charts. Gleich acht Songs katapultieren sich direkt in die Top Ten, sechs weitere landen auf den Positionen elf bis 20. Das teilt media control mit.


    Im Single-Ranking führt "Billy Jean" auf Platz zwei das Jackson-Paket an; gefolgt von "Thriller", "Earth Song", "Beat It", "Will You Be There" und "Black Or White", die sich die Positionen drei bis sieben schnappen. Die Spitze verteidigt einstweilen "When Love Takes Over" von David Guetta featuring Kelly Rowland.


    Ebenfalls platziert sind unter anderem die Singles "Heal The World" (9), "They Don't Care About Us" (10), "We Are The World" (11), "Smooth Criminal" (12), "Don't Stop Till You Get Enough" (20) oder "Rock With You" (68).


    Nicht minder eindrucksvoll das Abschneiden des "King of Pop" im LP-Ranking: Mit "Thriller (25th Anniversary Edition)", "King Of Pop" und "Michael Jackson – The Essential Hits" geht das komplette Podium an Jackson. "The Collection", wie die anderen CDs eine Hit-Compilation, wird auf Rang sieben notiert. Top-20-Platzierungen springen außerdem für "Number Ones" und "Bad" heraus.


    Michael Jackson erobert österreichische Charts


    07.07.2009


    Eindrucksvolle Bilanz für Michael Jackson in den österreichischen Musik-Charts: 15 Singles und vier LPs des "King of Pop" erobern posthum die Charts im Sturm. Bei den Alben stehen besonders Jacksons Hit-Compilations hoch im Kurs, wie media control mitteilt.


    Auf Platz eins der LP-Rangliste spurtet die Hit-Sammlung "King Of Pop", während sich "Thriller" in der "25th Anniversary Edition" die Fünf sichert. Auf den Plätzen 13 und 18 folgen "The Collection" und "Essential Michael Jackson".


    Erfolgreichste Jackson-Single ist "Thriller", die Position fünf ergattert. Gleich im Fünferpack platzieren sich "Earth Song", "Beat It" in der Version mit Black-Eyed-Peas-Sängerin Fergie, "Billy Jean", "They Don't Care About Us" und "Black Or White" auf den Rängen 13 bis 17. Dazu gesellen sich ab Position 20 insgesamt neun weitere Songs wie "Man In The Mirror" (20), "Dirty Diana" (22), "Heal The World" (24) oder "Smooth Criminal" (30).


    Die Auszeichnung als bester Neuling geht an die Black Eyed Peas mit "I Gotta Feeling" auf elf, gefolgt von Lady Gagas neuem Song "Love Game". An der Spitze bleibt derweil alles beim Alten: Emiliana Torrini führt mit "Jungle Drum" vor "Primavera In Anticipo" von Laura Pausini feat. James Blunt und Lady Gaga mit "Poker Face".


    In den Album-Charts starten die Amigos mit "Sehnsucht, die wie Feuer brennt" auf der Zwei und verdrängen den Soundtrack zu "Hannah Montana – The Movie" auf den dritten Platz. Vorwochensieger Daniel Schuhmacher rutscht mit "The Album" auf die Vier.

  • Ich empfinde es als große Genugtuung, dass all diese Schweine, die behauptet haben, Michael sei nicht mehr relevant, jetzt auf königliche Weise den Smackdown verpasst kriegen.
    Michaels Platz in der Geschichte ist unumgänglich, ewig und verdient.

  • Ich empfinde es als große Genugtuung, dass all diese Schweine, die behauptet haben, Michael sei nicht mehr relevant, jetzt auf königliche Weise den Smackdown verpasst kriegen.
    Michaels Platz in der Geschichte ist unumgänglich, ewig und verdient.



    Das finde ich auch! Michael zeigt es jetzt allen nochmal so richtig.
    Und nach ihm wird nichts mehr kommen.



    KÖNIG DES POP!!!!

  • Musik
    Michael Jackson dominiert die Charts


    dpa


    Hamburg (dpa) - Michael Jackson hat nach seinem Tod einen Hitparadenrekord in Deutschland aufgestellt: Neun Alben und 24 Singles des Popstars sind in den aktuellen Top 100 platziert. Dies teilte das Marktforschungsunternehmen Media Control am Dienstag in Baden-Baden mit.


    Mit der Best-of-Platte «King of Pop» und seinem Erfolgsalbum «Thriller» steht Jackson an der Spitze der Album-Charts. Damit verdrängte der echte Superstar den gecasteten RTL-«Superstar» Daniel Schuhmacher («The Album») auf Platz 3. Die 80er-Helden a-ha rutschten mit «A Foot Of The Mountain» von Rang zwei auf vier. Auf Platz fünf stieg als bester Neueinsteiger das Schlagerduo Amigos mit «Sehnsucht, die wie Feuer brennt» in die Charts ein. In den Top 10 folgen zwei weitere Jackson-Alben: Die Hitsammlung «Number Ones» auf Platz sieben und «Bad» auf neun.


    Bei den Singles landete Jackson zwar nicht so weit oben, hielt aber fast ein Viertel der 100 Hitparadenplätze. Am besten platzierte sich der Song «Thriller» auf Rang neun - besser als zu «*****s» Lebzeiten. In den Top 20 folgen die Lieder «Earth Song» (12), «Beat It» (14) und Billie Jean (18). Ganz oben gab es in den Single-Charts keine Veränderung: Die Isländerin Emiliana Torrini liegt mit «Jungle Drum» weiter vor dem Song «Stadt» von Cassandra Steen und Adel Tawil sowie Lady Gagas «Pokerface».


    Die kompletten Charts werden offiziell erst am Freitag veröffentlicht.

  • US-Charts: Sieben neue in den Top Ten, doch Jackson dominiert


    Wie schon in der vergangenen Woche dominiert Michael Jackson auch das Geschehen in den aktuellen US-Charts. Doch in der offiziellen Albumhitliste hoffen sieben Neuzugänge auf Aufmerksamkeit. Gleich die ersten vier Ränge übernehmen die Einsteiger:


    Ganz vorne findet sich die Hitkopplung "Now 31" mit 169.000 Verkäufen, gefolgt von Brad Paisley mit 130.000 Kopien von "American Saturday Night", Rob Thomas mit 122.000 Exemplaren von "Cradlesong" und Wilco mit 99.000 Einheiten von "Wilco (The Album)". An die fünfte Stelle rutscht somit "The E.N.D." von den Black Eyed Peas, die aktuell nur noch 69.000 zahlende Fans für ihr aktuelles Album fanden.


    Neuer sechster ist das Debüt von Jeremih mit 59.000 Verkäufen, gefolgt von Killswitch Engage, deren neues Werk 58.000 Käufer fand. Platz acht geht an "Lines, Vines And Trying Times", von den Jonas Brothers mit 42.000 Kopien. Eminems "Relapse" findet sich mit 39.000 Exemplaren auf Platz neun wieder und Lady GaGa reichen 36.000 Verkäufe von "The Fame" für Position zehn.


    Insgesamt setzte der US-Handel in der Woche bis zum 5. Juli 6,9 Millionen Alben ab. Das sind zwar elf Prozent mehr als in der Woche davor, doch trotz des Jackson-Effekts gleichzeitig acht Prozent weniger als in der Vergleichswoche 2008. Seit Jahresbeginn fehlen dem US-Markt weiterhin 14 Prozent im Vergleich zum Vorjahresabsatz.


    Unterdessen bestimmt allerdings weiterhin Michael Jackson das Geschehen im Handel. Mehr als 800.000 Exemplare verkauften seine Alben, von denen derzeit zehn in den Top Ten der US-Katalogcharts stehen. Jackson hatte damit einen Marktanteil von 13,3 Prozent in der aktuellen Charts-Woche. Michael Jacksons Hitsampler "Number Ones" ist nach Angaben von Nielsen SoundScan mit 339.000 verkauften Kopien in der Erhebungswoche derzeit der Top-Albumbestseller in den USA, gefolgt von "Thriller" mit 187.000 abgesetzten Exemplaren.



    quelle:musikwoche.de

  • Musik-Charts:
    Jeder vierte Song von Michael Jackson
    © Ted Aljibe/AFP
    Von Ingo Scheel



    Zwei Wochen nach seinem Tod dominiert Michael Jackson nicht nur die Schlagzeilen, auch die Hitparaden sind gepflastert mit seinem Namen. Allein in Deutschland sind neun Alben und 24 Singles in den aktuellen Top 100 platziert. Vater Joe Jacksons Prophezeiung ist damit nur wenige Tage nach der Beisetzung wahr geworden.



    "Michael wird im Tod größer sein als zu Lebzeiten", so Jackson senior jüngst in einem Interview mit dem US-Sender Fox - und siehe da: Papa Joe, von je her mit einem Händchen für *****s Karriere-Angelegenheiten ausgestattet, hat nichts von seinem Blick fürs Wesentliche verloren. Allein in Deutschland bricht ***** posthum sämtliche Rekorde.
    stern.de-Voting: Michael Jacksons Top Ten



    Die Best-of-Platte "King of Pop" auf Platz eins der heute veröffentlichten Media-Control-Charts, das Jackson-Epos schlechthin, "Thriller", auf Platz zwei, weitere sieben unter den Top 100, dazu stolze zwei Dutzend Singles unter den Top 100 der Single-Charts. Beinah jeder vierte Song ist also ein Jackson-Song. Und auch hier ist "Thriller" ganz oben dabei, auf Platz neun. Damit steht er sogar zwölf Plätze besser als im Erscheinungsjahr 1984. Mit dem "Earth Song" (12), "Beat it" (14) und "Billie Jean" (18) sind drei weitere Klassiker allein in den Top 20 vertreten. Der "King of Pop" ist tot. Es lebe der "King of Pop".


    Reguläre Alben werden sofort nachgepresst
    In Großbritannien schoss sein Album "Number Ones" von Chart-Position 121 direkt auf den ersten Platz, vier weitere sind in den Top 20 vertreten. Ähnlich wie in Deutschland auch die Situation bei den Singles: Unfassbare 43 Songs der UK-Top 200 sind von Michael Jackson oder den Jackson Five, mit "Man in the Mirror" als bestplatzierter Single, die es 20 Jahre nach ihrem Erscheinen auf Platz elf geschafft hat. Der Abverkauf von Jackson sei nach seinem Tod 80 Mal höher als davor, so Gennaro Castaldo, Sprecher der Shopkette "HMV", in einem Interview mit der Londoner BBC. Die CD-Händler im britischen Königreich waren vorbereitet. Die Daten der Jackson-Konzerte in der Londoner O2-Arena im Kalender rot angestrichen, hatten sie die Lager bis unters Dach gefüllt.


    In Deutschland folgte auf die Nachricht vom Tod Jacksons letztlich routinemäßiges Nachordern. "Auf so eine Nachricht wird binnen Sekunden reagiert", so Christian Riepenhausen, Vertriebsleiter der Hamburger "Saturn"-Filiale. "Limitierte Editionen oder CD-Boxen in Pappschubern dauern etwas länger. Reguläre Alben werden sofort nachgepresst, sodass die deutlich gestiegene Nachfrage nach Jackson-Alben lückenlos bedient wurde."




    Der Blick auf die Charts der non-physischen Tonträger bietet ein ebenso einheitliches Bild. Michael Jackson regiert auch die iTunes-Hitlisten. Ob in den USA oder Australien, in Belgien oder Kanada, in Dänemark, Luxemburg, Italien - Jackson ist dort, wo oben ist. Bis auf die finnischen Charts, wo eine junge Frau namens Anna Puu den ersten Platz innehat, ist der King of Pop überall auf Platz eins. In Frankreich belegt er acht der ersten zehn Plätze, in den Niederlanden gar Platz eins bis neun der Download-Charts. Exakt dasselbe Bild bieten die CD-Top Ten des Online-Händlers Amazon.


    "Die Musik ist immer noch wunderbar."
    Fast scheint es, als hätte sich mit dem Tod Jacksons ein Ventil gelöst, als wäre der Mann mit den vielen Gesichtern zur Seite getreten, um den Blick aufs Wesentliche wieder freizugeben. Seine Songs, seine Alben, die Videos. War sein unbestritten historisches Ouevre noch vor bis vor zwei Wochen überlagert von Gerüchten und Eventualitäten, von seiner zuletzt spukhaften Erscheinung, erinnert sich die Welt in diesen Tagen wieder an den Soundtrack dieser wechselvollen Karriere. Man greift zur CD, zum Vinyl, zum iPod und überzeugt sich schlussendlich davon, dass die Songs von ***** den Wahnwitz der letzten drei Jahrzehnte in weiten Teilen unbeschadet überstanden haben. Ein Aspekt, den der Pressesprecher des Jackson-Fanclubs "Neverland", Alexander Zimmermann, bestätigt: "Bis zu seinem Tod war er der potentielle Kinderschänder, jetzt sagten Menschen auf den Gedenkwachen, die wir veranstaltet haben, sie hätten ihn wiederentdeckt. Haben im Radio seine Songs gehört und festgestellt: Die Musik ist immer noch wunderbar." Noch bis vor wenigen Wochen war genau das der wohl geringfügigste Aspekt.



    Selbst, als Jackson vor Wochen seine 50 Konzerte in der Londoner O2-Arena ankündigte, ging es zu allerletzt um die Musik. Die Fragen waren nicht, ob er "ABC" oder "Beat it", "Earth Song" oder "Ben" spielen würde, sondern ob er es denn überhaupt schafft, diese Mammutveranstaltung zu absolvieren, war der springende Punkt. Kommt er selbst oder schickt er ein Double? Packt er zehn Minuten pro Abend oder zehn Songs? Und nach der wievielten Show klappt er wohl zusammen? Wer die Londoner Wettbüros und ihren Ideenreichtum kennt, weiß, dass auf all diese Fragen spätestens ab nächster Woche Wetten hätten platziert werden können.


    Dazu wird es nun nicht mehr kommen. Wenn sich demnächst Ticketbesitzer an der O2-Arena einfinden, dann werden sie vor der Halle singen und Kerzen anzünden, statt drinnen zu jubeln. Die Show ist vorbei, die Musik jedoch, die klingt ohne Michael Jackson fast noch schöner als zuvor. Darüberhinaus sollen sogar noch bis zu 100 unveröffentlichte Songs in den Archiven schlummern, Stoff also für diverse neue Jackson-Alben, auf die sich nicht nur Fans weltweit, sondern natürlich auch Jacksons Plattenfirma Sony freuen darf. Hatte die Geldmaschine Jackson zuletzt massiv Rost angesetzt, strahlt sie nun wieder in goldenem Glanz. Schon jetzt darf man auf die Bilanzen aller Beteiligten gespannt sein. Wie lautete doch gleich das Motto der geplanten Abschiedskonzerte? "This is it". Das war's. Aus und vorbei. Nichts scheint in diesen Tagen unzutreffender, im Gegenteil: Jetzt geht es erst so richtig los.
    http://www.stern.de/unterhaltu…chael-Jackson/705873.html

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