Dr. Murray Unter Verdacht

  • Wissen wir denn wirklich in wie weit und ob überhaupt er von dem Medikament abhängig war, beruht das nicht alles auf Aussagen der Presse und deren Schlagzeilen..... ich meine wissen wir die Wahrheit, ist es nicht Spekulation ??
    Die Presse macht es sich einfach.......
    Ist ja auch einfach, Tote können sich nicht mehr wehren !!
    Da können diese Menschen Ihm anhängen und andichten was sie wollen !! :sad:sad:sad
    Ich hoffe es gibt irgendwo eine Gerechtigkeit, dann erfahren solche Menschen mal am eigenen Leib was heißt anderen Menschen weh zu tun !!!!
    Frage mich immer ob diese Menschen kein Gewissen, keine Seele, keine Gefühle haben ! Wo bleibt die Achtung vor dem Anderen ?

  • die versuchen mit aller gewalt nur michael die schuld in die schuhe zu schieben - ich find das eine frechheit!!!! ganz ehrlich :kotz


    Vor dieser Befürchtung hatte ich Angst. Irgendwie dachte ich mir, das es darauf hinausläuft. :heulsuse


    Stella

    Zitat

    Ich hoffe es gibt irgendwo eine Gerechtigkeit, dann erfahren solche Menschen mal am eigenen Leib was heißt anderen Menschen weh zu tun !!!!


    Das hoffe ich schon lange :ehre:sad



    Zitat

    "Das ist absolut falsch. Michael Jacksons Leichnam ist nicht da", sagte Gordys Sprecherin der "New York Daily News". Ein Teil der Familie will den Sänger auf seiner einstigen Neverland Ranch beerdigen, andere Familienmitglieder lehnen das entschieden ab.


    Warum können die sich nicht einfach endscheiden. :sad
    Ich kann das nicht mehr ertragen! :heulsuse

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    ~Die Erde hat einen lieben Menschen verloren~
    ~Aber der Himmel eine neuen ENGEL bekommen~

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  • Wissen wir denn wirklich in wie weit und ob überhaupt er von dem Medikament abhängig war, beruht das nicht alles auf Aussagen der Presse und deren Schlagzeilen..... ich meine wissen wir die Wahrheit, ist es nicht Spekulation ??
    Die Presse macht es sich einfach.......
    Ist ja auch einfach, Tote können sich nicht mehr wehren !!
    Da können diese Menschen Ihm anhängen und andichten was sie wollen !! :sad:sad:sad
    Ich hoffe es gibt irgendwo eine Gerechtigkeit, dann erfahren solche Menschen mal am eigenen Leib was heißt anderen Menschen weh zu tun !!!!
    Frage mich immer ob diese Menschen kein Gewissen, keine Seele, keine Gefühle haben ! Wo bleibt die Achtung vor dem Anderen ?


    Was denkst du woran ist er gestorben?

  • Woran er gestorben ist......... ich denke schon an den "Nebenwirkungen" von Propofol, dem aussetzen der Atmung ....... :sad:heulsuse:sad:heulsuse


    Ob er allerdings von Propofol abhängig war, wer weiß das denn ???
    Wer weiß denn wirklich, ob er süchtig nach diesem Anästhetikum war, ob er sich den passenden Arzt zum passenden Medikament gesucht hat, ob er "beratungsresistent" war, was Medikamente anging.
    Das ist doch das, was zur Zeit die Schlagzeilen allen glaubhaft machen wollen :sad:sad:sad
    Das ist aber meine persönliche Meinung.

  • Woran er gestorben ist......... ich denke schon an den "Nebenwirkungen" von Propofol, dem aussetzen der Atmung ....... :sad:heulsuse:sad:heulsuse


    Ob er allerdings von Propofol abhängig war, wer weiß das denn ???
    Wer weiß denn wirklich, ob er süchtig nach diesem Anästhetikum war, ob er sich den passenden Arzt zum passenden Medikament gesucht hat, ob er "beratungsresistent" war, was Medikamente anging.
    Das ist doch das, was zur Zeit die Schlagzeilen allen glaubhaft machen wollen :sad:sad:sad
    Das ist aber meine persönliche Meinung.


    Nun ja, wenn du denkst, dass er an einer Überdosis Propofol oder eben Nebenwirkungen davon gestorben ist, ist dir doch klar, dass er das nicht zum ersten Mal genommen hat und mit diesem Medikament ist es nun bei Michaels Anwendungsverhalten relativ eindeutig, dass da jemand Medikamentensüchtig ist...anders geht es fast gar nicht...leider. :sad

  • Das sehe ich etwas anders...

    Zitat Screamlouder:
    "Nun ja, wenn du denkst, dass er an einer Überdosis Propofol oder eben Nebenwirkungen davon gestorben ist, ist dir doch klar, dass er das nicht zum ersten Mal genommen hat und mit diesem Medikament ist es nun bei Michaels Anwendungsverhalten relativ eindeutig, dass da jemand Medikamentensüchtig ist...anders geht es fast gar nicht...leider."

    Das aussetzten der Atmung als Begleiterscheinung und/oder Nebenwirkung von Propofol, hat doch nichts damit zu tun, wie oft oder nicht oft man dieses Anästhetikum schon bekommen hat !
    Wenn Dir ein Arzt das Zeug i.v. verabreicht und dabei vergisst Dich zu überwachen oder so fahrlässig ist Dich nicht zu überwachen, Deine Atmung wird langsamer, der Kreislauf geht in den Keller.....das kann Dir doch bei der Allerersten oder bei 100. Infusion passieren.
    Denkst Du nicht ???


    Ich will ja nicht behaupten das Michael kein Problem mit Medikamenten hatte, meine Meinung ist einfach, das uns soviel von der Presse vorgegeben wird was wir glauben sollen....

  • Also wenn ich mir ansehe, was für ein niederträchtiger Arzt Murray ist und dass er offenbar als Pillenschieber in der Branche und bei den Stars bekannt ist. Wenn ich mir ansehe, dass die Polizei Propofol in größeren Mengen bei ihm zu Hause fand...
    Was lässt das für einen Schluss zu?


    Und wenn Michael nicht süchtig war - das wäre fast undenkbar. Denn wäre er nicht süchtig und wäre er klar im Kopf gewesen, würde das bedeuten, er hat sich Nacht für Nacht (oder nur ein paar Mal) mit dem Tod ins Bett gelegt und dass ihm völlig klar war, dass es irgendwann einfach das letzte mal ist.


    Ich glaube nicht, dass Michael so eine Entscheidung klaren Kopfes und suchtfrei gemacht hätte.


    Es gibt auch die Möglichkeit, dass ihm jemand da einen Floh ins Ohr gesetzt hat und er diesem Menschen vertraute. "Ach, so schlimm ist das nicht. Wenigstens kannst du schlafen."


    Andererseits könnte es auch gut sein, dass Michael zwischendurch immer wieder mal clean war. Und dann kam wieder die Schlaflosigkeit und er fing wieder an. So könnte es auch gewesen sein. Ist aber im Nachhinein trotzdem eine Sucht. :skepsis


  • Wir wissen doch eigentl recht sicher, dass er ihm das wohl nicht nur einmal gegeben hat...Wir sind uns doch eigentl einig, dass es weit ab von normal ist, zum Einschlafen ein Anästhetikum zu Hause zu bekommen ohne eine OP gehabt zu haben...dieses ganze Verhalten und alle Hinweise die wir kennen, deuten doch ganz klar in eine Richtung oder? Ich meine, damit müssen wir nun mal leben...und natürlich muss man skeptisch bleiben bei der Art und Weise der Medienberichterstattung. Aber es bleibt am Ende was es ist.

  • es bleibt was es ist ... die traurige wahrheit... :sad


    nunja ich muss hier auch immer wieder lesen um es in meinen kopf zu bekommen - meine gedanken sind noch so wirr und es will mir nicht logisch erscheinen was da vor sich ging :never

  • Das dieser Doc Murray durch seinen Propofol "Versandhandel" ein schmutziges Geschäft mit der Gesundheit anderer Menschen betrieben hat, steht wahrscheinlich mittlerweile ausser Frage.
    Das Michael über Jahre Probleme mit Medikamenten hatte sicherlich auch und ich will ja nicht behaupten er hatte keine Probleme damit !


    In wie weit er was an Medikamenten forderte, wer weiß....
    Hat der Arzt ihm gesagt: Hey es gibt da ein Mittel was Dich wunderbar einschlafen läßt und Du bist fit, wenn Du aufwachst......... war Michael über die Nebenwirkungen informiert, aufgeklärt oder beratungsresistent ? Oder hat Michael als "Geheimtipp" den Wink bekommen, hol Dir Dr. M und Du schläfst wie ein Baby....
    Wer weiß das denn zu hundertprozent ??? Nur die betroffenen personen und von denen kann einer nichts mehr dazu sagen !!


    Für mich ist es schwer zu verstehen, das Michael nicht geholfen werden konnte, weder von Seiten der Ärzte noch der Familie, noch von Freunden.
    Aber ich weiß auch das Menschen mit Suchtproblemen sich nicht ohne weiteres helfen lassen und sie viele Dinge in einem anderen Licht sehen. Das viele suchtkranke Menschen an Ihrer Sucht sterben und Sie zeitlebens Weltmeister im vertuschen und verdrängen Ihrer Erkrankung sind !!
    Es ist einfach nur :sad:sad:sad:sad:sad

  • Für mich persönlich auch bei normalen Drogen ist immer derjenige Schuld der es dealt, natürlich war Michael ein erwachsener Mann und er wusste sicher zu 70% worauf er sich da einlässt, aber mal ehrlich wenn ich Patient bin vertraue ich dem Arzt einfach und wenn dieser Mensch dann nicht über mich wachen kann und ich sterbe ist das nicht so toll! Vielleicht war es einfach ein Tuning Programm für das Konzert von Veranstalter hervorgehoben etc. aber so wie die Medien es bringen, so war es zu 50% sicher nicht!

  • mal abgesehn davon was michael wollte/brauchte zu glauben brauchte....
    es ist unverantwortlich von einem arzt, einem patienten solch harte mittel zu geben und den patienten dann aus den augen zu lassen. dieser arzt/ärzte wussten was das für starke medikamente/narkotika waren, sie hätten michael einfach nicht aus den augen lassen "dürfen"
    das ist für mich das schlimmste.

  • Und dieser Doc war nur für Michael da !!


    Nur für seine Betreuung, Beratung - keine anderen Patienten, wenn er bei Michael im Haus war !! Hat er sich ja auch fürstlich bezahlen lassen !!
    Murray ist kein übermüdeter Notfallmediziner der 36 Std. Schichten schiebt und nebenbei noch Hausbesuche macht !
    Und als "erfahrener" Kardiologe sicherlich informiert über Risiken und Nebenwirkungen der Medikamente, die er seinen Patienten verabreicht hat !


    Ich warte immer noch sehnsüchtig auf die Nachricht, das er endlich für sein Fehlverhalten in U-Haft sitzt !!!!!

  • Und dieser Doc war nur für Michael da !!


    Nur für seine Betreuung, Beratung - keine anderen Patienten, wenn er bei Michael im Haus war !! Hat er sich ja auch fürstlich bezahlen lassen !!
    Murray ist kein übermüdeter Notfallmediziner der 36 Std. Schichten schiebt und nebenbei noch Hausbesuche macht !
    Und als "erfahrener" Kardiologe sicherlich informiert über Risiken und Nebenwirkungen der Medikamente, die er seinen Patienten verabreicht hat !


    Ich warte immer noch sehnsüchtig auf die Nachricht, das er endlich für sein Fehlverhalten in U-Haft sitzt !!!!!


    Ja, es stinkt zum Himmel!


  • ...
    Dem Blatt zufolge habe Murray in jener Nacht tief geschlafen, während Jackson selbst wiederum unvorgesehenerweise plötzlich trotz Schlafmittel aufgewacht sei. Weil er über Schmerzen klagte, habe ihm der Angestellte auf seinen Wunsch hin das weitere Mittel verabreicht - ein möglicherweise tödliches Begehren.


    wie kann man da ploetzlich aufwachen?
    wir ja immer schlimmer :skepsis




    Als Süchtiger bringt er sich nicht "bewußt" in eine Situation, die ihn oder die Kinder gefährden..und wie Krähe schon meinte, das klingt alles so, als wenn die das schon Wochen/Monate so gemacht haben. Murray legt Michael eine Infusion, über die er dann wohl selber die Stärke bestimmen konnte. Michael hat alles bekommen was er wollte und Leute, die ihn davor warnten oder nicht das taten was er wollte, wurden aussortiert.


    zuerst mal unbewusstes irrationales handeln.
    aber die naechste stufe nach der einsicht, was man da genau tut und wenn die hilfe fehlt, ist bewusste irrationale selbstzerstoerung aus verzweiflung. ich hoffe, michael war nicht soweit...


    ....
    Nehmen wir die Aussage von Frank Dileo, der ihn ja angeblich danach gefragt hat und Michaels Antwort war ungefähr:"Wie kannst du denken, dass ich sowas tue und damit meine Kinder und mich in Gefahr bringe"? Das ist aus meiner Sicht eine hochmanipulative clevere Antwort eines Medikamentenabhängigen. Dileo fragte nie wieder danach. Aber Michael war eben immer schon extrem in all seinen Denken und Handeln und seiner Welt war dieses Mittel völlig normal um als Einschlafhilfe zu dienen, weil es für ihn erstmal einen Zweck erfüllte.


    klingt aber doch auch widerspruechlich. er soll nicht bewusst gewusst haben wie er sich gefaerdet, aber gibt so eine antwort auf dileos frage?
    clever aber zeigt, dass er villeicht doch wusste, das er was falsch macht.


    michael war arm dran. was wenn er genau wusste was er tat, also sein verlangen ruhe zu finden/schmerzlos zu sein so gross war, dass er sogar jedes risiko hinnam.
    er wusste er hat kinder, haette sich also auch selber hilfe holen koennen. wie verzweifelt muss er gewesen sein, dies zu unterlassen und trotzdem fortzufahren? und noch schlimmer, leute wie murray die taeglich bei michael waren, haben weggesehen und es zugelassen.

  • Ermittlungen gegen Jacksons Leibarzt
    Der Albtraum des Conrad Murray

    Von Katja Gelinsky, Washington



    03. August 2009 Conrad Murray sah die Chance seines Lebens. Als Michael Jackson den texanischen Herzspezialisten bat, er möge ihn doch als Leibarzt zu den geplanten Comeback-Konzerten in London begleiten, schloss Murray seine Praxis in Las Vegas, um dem Popstar zu Diensten zu sein. Beglückt schrieb der Arzt seinen „lieben Patienten und Freunden“, eine „einmalige Gelegenheit“ habe ihn dazu bewogen, für unbestimmte Zeit Abschied zu nehmen. Das war Mitte Juni. Doch Murrays Traum, als Leibarzt des „King of Pop“ zu Glanz und Geld zu kommen, wurde zum Albtraum.


    Seit Michael Jackson am 25. Juni aus bislang nicht geklärten Gründen in seiner Villa in Los Angeles einen Herzstillstand erlitt, ist der 56 Jahre alte Kardiologe Verdächtigungen ausgesetzt, am Tod des Popstars schuld zu sein. Murray war es, der den bewusstlosen Jackson fand, vergeblich zu reanimieren versuchte und schließlich den Notruf wählte. Doch bis der Arzt die Notrufzentrale benachrichtigte, verstrich eine halbe Stunde. Murray habe die exakte Adresse von Jacksons Anwesen nicht gewusst, begründeten seine Anwälte die Verzögerung.


    Er kann sich Jacksons Tod nicht erklären


    Schon durch die Pannen bei der vergeblichen Rettungsaktion - die Notfallzentrale belehrte den Kardiologen, dass der Patient für die Herz-Lungen-Wiederbelebung auf den Boden zu legen sei - geriet Murray in ein schlechtes Licht. Noch viel schwerer wiegt allerdings der Verdacht, Murray habe Jackson Stunden vor seinem Tod mit dem Narkosemittel Propofol zum Einschlafen verhelfen wollen. „Der Arzt gab ihm etwas, damit er zur Ruhe kam, und dann ist er nicht mehr aufgewacht. Da ist etwas faul“, sagte Familienoberhaupt Joseph Jackson. Haltlose Verdächtigungen, entgegnet Murrays Anwalt Ed Chernoff. Der Arzt könne sich nicht erklären, warum Jackson gestorben sei.


    Murray gilt nicht als Verdächtiger - aber allem Anschein nach steht er im Zentrum der Ermittlungen wegen Totschlags, „übermäßigen Verschreibens von Medikamenten“ sowie „Verschreibungen an einen Süchtigen“, wie es in einem der Durchsuchungsbefehle gegen Murray heißt. Die Polizei durchsuchte Praxisräume in Las Vegas und Houston sowie vor kurzem auch das luxuriöse Haus des Kardiologen in Las Vegas. Medikamente, ärztliche Dokumente, Computerfestplatten und die Korrespondenz mit sechs anderen Ärzten wurden beschlagnahmt.


    Was genau passierte, ist weiterhin ein Rätsel


    Angeblich hat Murray gegenüber der Polizei zugegeben, Jackson in der Nacht vor dessen Tod Propofol zum Einschlafen injiziert zu haben. Das behaupten jedenfalls amerikanische Medien. Hilfsmittel für die gefährliche Prozedur - Sauerstoffflaschen und ein Infusionsständer - hätten in einem Nebenraum zum Schlafzimmer ihres Bruders gestanden, berichtete La Toya Jackson in einem Interview. Was genau in den Stunden vor Jacksons Tod passierte, darüber wird aber weiter gerätselt.


    Es wird vermutet, der Popstar habe Murray gebeten, die Nacht in seiner Villa zu verbringen, wie das schon öfter geschehen war. Gewöhnlich kam der Leibarzt dann am nächsten Tag gegen 10 Uhr oder 10.30 Uhr in die Küche, wo er sich Säfte für den Sänger geben ließ. Doch am 25. Juni sah Kai Chase, die Köchin Jacksons, den Kardiologen erst um 12.10 Uhr die Treppe hinunterhasten. „Schnell! Holt Prince (Jacksons zwölf Jahre alten Sohn) und Wachleute“, habe Murray ihr zugerufen, berichtete die Köchin in einem Interview. Wenig später sei der Rettungswagen vorgefahren.


    Alles nur ein Unfall?


    Die „Sun“ meldete am Montag, dass nicht die Propofol-Injektion durch Murray den Tod verursacht habe, sondern die zusätzliche Gabe des Schmerzmittels Demerol durch einen Dritten. Demnach hat Jackson, als die Propofol-Wirkung morgens nachließ - Murray schlief angeblich noch -, nach einem Schmerzmittel verlangt. In Kombination mit dem zuvor verabreichten Medikament wirkte es tödlich.


    Die Beziehung zwischen Jackson und Murray hatte scheinbar harmlos begonnen. Der Popstar war 2006 mit seinen Kindern nach Las Vegas gezogen. Als Jacksons Tochter Paris sich eine leichte Infektion zuzog, wurde auf Empfehlung eines Angestellten Conrad Murray gerufen. Bei Patienten, die sich das leisten konnten, machte der Arzt Hausbesuche, was sonst in Amerika ungewöhnlich ist. Murray war jedoch nicht nur Jetset-Doktor, den vermögende Patienten in New York und Washington einfliegen ließen. Er betrieb auch eine Praxis in einem Houstoner Stadtviertel, dessen Bewohner oft nicht in der Lage waren, ihre Arztrechnungen zu bezahlen. Dort wird der aus Grenada stammende Arzt, der in Trinidad und Tobago aufwuchs und als Versicherungsmakler und Lehrer jobbte, bevor er in den Vereinigten Staaten mit dem Medizinstudium begann, als Wohltäter gepriesen.


    „Er war in erster Linie ein Freund“


    Finanziell sieht es für Murray allerdings nicht gut aus. Nach Gerichtsunterlagen hat der Arzt mehr als 770.000 Dollar Schulden. Dazu gehören unbezahlte Rechnungen für seine Praxen, Kredite und Hypotheken, mit deren Bedienung er in Verzug ist, und Unterhaltszahlungen für Kinder, die der Kardiologe mit verschiedenen Frauen hat. Die finanziellen Nöte bewogen ihn denn auch, sich als Tournee-Arzt Michael Jacksons zu verpflichten. 150.000 Dollar im Monat sollte er dafür vom Konzertveranstalter AEG Live bekommen. Dass der Popstar Murray überhaupt als seinen Leibarzt wählte, hatte nach Angaben von Anwalt Chernoff persönliche Gründe: „Er war in erster Linie ein Freund.“


    Murrays spiritueller, ganzheitlicher Ansatz soll Jackson stark beeindruckt haben. Die hässliche Version dagegen lautet, der Leibarzt habe sich Prominenten als „Concierge Doctor“ angedient, denen er schnell und diskret verschreibungspflichtige Medikamente besorgt habe. Auch der „Godfather of Soul“ James Brown, mit dem Jackson eng befreundet war, gehörte nach einem Bericht der „New York Post“ zu Murrays Patienten. Brown starb 2006 mit 73 Jahren an Herzversagen. Damals war er angeblich schwer süchtig nach Schmerzmitteln und anderen Medikamenten - ähnlich wie Michael Jackson.


    Text: F.A.Z.
    Ermittlungen gegen Jacksons Leibarzt: Der Albtraum des Conrad Murray - Hintergründe - Gesellschaft - FAZ.NET

  • Was diese ganze Medikamenten-Sache angeht, bin ich mir auch nicht sicher, ob Michael wirklich abhängig war. Es ist mir einfach schleierhaft, warum der Gerichtsmediziner sagt, Michael sei in einer "erstaunlich guten gesundheitlichen Verfassung" gewesen, andere widerum behaupten, Michael sei hochgradig medikamentenabhängig gewesen.Wäre er wirklich abhängig gewesen, hätte der Gerichtsmediziner festgestellt, dass er organisch eben nicht mehr bei so guter Verfassung gewesen ist. Außerdem wäre die Todesursache schon lange klar, wenn man wirklich von einer wahren Abhängigkeit sprechen könnte. Ich habe den Verdacht, dass Murray Michael das Mittel als irgendwas "harmloses" verkauft hat. Michael hat gemerkt, dass er angenehm schlafen kann und war einfach nur zufrieden mit der Wirkung.


    Normalerweise muss jeder Patient einen Wisch unterschreiben, bevor er operiert wird, in dem er bestätigt, über die Nebenwirkungen des Narkosemittels aufgeklärt worden zu sein. Hätte Murry auch nur die leiseste Ahnung gehabt, was durch das Mittel passieren kann, hätte er sich doch abgesichert und Michael auch sowas unterschreiben lassen, oder? Eben um im schlimmsten Fall - der ja nun eingetroffen ist - eine Absicherung zu haben.


    Meiner Meinung nach stinkt das alles bis zum Himmel und zwar ganz gewaltig! Auch die Geschichte, dass irgendein Angestellter Michael Demerol gegeben haben soll, weil er vor Schmerzen aufgewacht sein soll, glaube ich nicht. Ich gehe davon aus, dass Murray den Tod ganz alleine zu verantworten hat. Es gibt so viele Dinge, die da hinten und vorne einfach nicht zusammenpassen...


    Solange die Gerichtsmedizin noch keine klaren Angaben zu Michael's Tod macht, ist eh alles reine Spekulation. Und wer was gesehen haben will und wer Michael alles gewarnt haben will... es passt alles einfach nicht zusammen...

  • Es ist mir einfach schleierhaft, warum der Gerichtsmediziner sagt, Michael sei in einer "erstaunlich guten gesundheitlichen Verfassung" gewesen, andere widerum behaupten, Michael sei hochgradig medikamentenabhängig gewesen.Wäre er wirklich abhängig gewesen, hätte der Gerichtsmediziner festgestellt, dass er organisch eben nicht mehr bei so guter Verfassung gewesen ist.


    Das muss nicht unbedingt sein. Ich weiß nicht wie es bei Propofol ist, aber zum Beispiel Morphin und die meisten anderen opioiden Schmerzmittel schädigenden die Organe so gut wie überaupt nicht. Das Problem sind eben die Entzugserscheinungen, die auftreten wenn man es nicht mehr nimmt und die Gefahren einer Überdosierung.

  • Ich hoffe, das endlich die fehlenden Untersuchungen/Ergebnisse den Ermittlern zur Verfügung stehen. Das die Ergebnisse eindeutig sind und das endlich dieser Doc in U-Haft kommt !
    Dieses warten, diese Spekulationen, immer neue Schlagzeilen machen wirklich mürbe und man dreht sich im Kreis. Man kommt nicht zu Ruhe, wie schlimm muß es erst für die Familie sein ?! :sad:sad
    Michael wenn Du von "da oben" etwas beeinflussen kannst, dann bitte tu es, lass die "Schuldigen" an Deinem Tod nicht ohne Strafe davon kommen !!!

  • Ich hoffe, das endlich die fehlenden Untersuchungen/Ergebnisse den Ermittlern zur Verfügung stehen. Das die Ergebnisse eindeutig sind und das endlich dieser Doc in U-Haft kommt !
    Dieses warten, diese Spekulationen, immer neue Schlagzeilen machen wirklich mürbe und man dreht sich im Kreis. Man kommt nicht zu Ruhe, wie schlimm muß es erst für die Familie sein ?! :sad:sad
    Michael wenn Du von "da oben" etwas beeinflussen kannst, dann bitte tu es, lass die "Schuldigen" an Deinem Tod nicht ohne Strafe davon kommen !!!


    :sad:ehre:ehre:drück

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    ~Die Erde hat einen lieben Menschen verloren~
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