Bei Malibu hat *Molly Grue* eine Fan-Aktion gestartet und wir wollen diese Aktion natürlich mit unterstützen. Leider haben wir das erst jetzt mitbekommen (danke MJTina
), aber wollen es euch nicht vorenthalten:
Zitat von *Molly Grue* @ MalibuAlles anzeigen
German MJ Fan Alliance "Fair Coverage"
- ein Bündnis von Fan-Clubs, Fan-Seiten und Foren, sowie Einzelpersonen –
fordert von den Pressevertretern
Gerechtigkeit, Fairness und Sachlichkeit
bei der Berichterstattung über einen Künstler und Menschen, der 40 Jahre Menschen aller Hautfarben, Religionen, Nationen in allen fünf Kontinenten mit seinem einzigartigen Können, seiner unverwechselbaren Ausstrahlung begeistert, fasziniert, interessiert, zusammengeführt und auch provoziert hat.
In unserer ersten gemeinsamen Aktion geht es um die Berichterstattung über Michael Jacksons angeblich desaströses Auftreten bei den World Music Awards in London 2006.
Sehr geehrte Damen und Herren,
eine falsche, die Wahrheit ins Umkehrte verdrehende Berichterstattung über Michael Jacksons Erscheinen bei den World Music Awards 2006 in London, die weltweit die Runde machte und bei der auch die deutschen Medien Hetz- und Hassberichte einiger britischer Revolverblätter willig und unrecherchiert übernommen haben, veranlasst uns, die Unterzeichnenden, Sie zu bitten, die tatsächlichen Ereignisse zur Kenntnis zu nehmen – und zu korrigieren. Allerdings, in Anbetracht langjähriger bitterer Erfahrungen der Michael-Jackson-Fans als Einzelpersonen und organisierter Fan-Vereinigungen müssen wir wohl leider auch in diesem Fall davon ausgehen, dass Sie unserer Bitte, die durch die WMA-Berichterstattung weitere hinzugefügte, bereits seit vielen Jahren kontinuierlich betriebene Demontage und Rufschädigung eines überragenden Künstlers, den Schaden durch eine veröffentlichte Korrektur zu begrenzen, nicht folgen werden. Dennoch möchten wir Sie auf Inständigste bitten, in Zukunft mehr Fairness, Sachlichkeit und journalistische Professionalität walten zu lassen.
BBC berichtete über eine außerordentliche schlampige und chaotische Organisation, die sich bereits im Vorfeld durch einen Kartenverkauf, bei dem es drunter und drüber ging, ankündigte. Die Hunderte von MJ-Fans aus aller Welt könnten ein Lied davon singen. Des weiteren scheint es jetzt offensichtlich zu werden, dass der Veranstalter Michael Jackson als Zugpferd benutzte, um möglichst viel Publikum anzulocken, indem er in die Welt setzte, dass MJ performen würde, und zwar eine Neubearbeitung seines Welterfolges „Thriller“, was er auch dadurch suggerierte, dass er Mr. Jackson auf seiner Webseite unter die auftretenden Künstler platzierte. Diese Meldung verbreitete sich geradezu wie ein Lauffeuer durch die ganze Welt und in allen Medien wurde ein Riesenzirkus gemacht und von einem Comeback-Versuch geschrieben, obwohl dieser Auftritt von MJ’s Seite niemals bestätigt wurde. Mr. Jackson kam in der Annahme nach London, einen Sonderpreis, den Diamond Award , entgegenzunehmen. Offenbar wurde Mr. Jackson von der Tatsache überrascht, dass eine performance von ihm erwartet wurde, und bestätigte dann, sicherlich der Not gehorchend, einen oder zwei Tage vor dem Ereignis in einem mit Access Hollywood geführten Gespräch, er würde mit „We are the World“, in welcher Form wurde nicht berichtet, auftreten.
Was wir im Vorfeld und im Nachhinein an Berichten über diesen Auftritt von Michael bei den WMA lesen, hören und sehen mussten, und in Überschriften der Süddeutschen Zeitung wie „Londoner holt eure Kinder rein“ gipfelte, schlug dem Fass den Boden aus, und als MJ-Fans ist man einiges gewohnt. Diese sogenannten Journalisten sind mit Sicherheit nicht am Ort des Geschehens gewesen, da sie darüber total verdreht und unwahr berichtet haben, außer es ist böse Absicht. Auch die Behauptung, er sei von den eigenen Fans ausgebuht worden, hat man sich einfach aus den Fingern gesogen, bzw. so passend gemacht, wie man es haben wollte. Denn es stimmt, es wurde gebuht, aber nicht gegen Michael Jackson. Die Tatsachen sind genau andersherum.
Da wir uns täglich in der Fan Community bewegen, sind wir über die Geschehnisse, deren Ablauf, die Stimmungen und Reaktionen auf dem Laufenden. Wir wurden per Internet, durch Handy-Kontakte per SMS und Telefonaten mit den Fans DIREKT vor Ort genau informiert, wie die Dinge sich wirklich zugetragen haben. Inzwischen sind die Fans aus London zurückgekehrt und wir haben deren Berichte vorliegen.
Wir möchte Ihnen hiermit einen von einigen Fans verfassten und unterschriebenen Sammelbericht übersenden, die bei der Preisverleihung im Earls Court anwesend waren. Die darin beschriebenen Emotionen und Reaktionen gelten für die überwältigende Mehrheit, bis auf einige Ausnahmen, die enttäuscht sind, weil sie auf die unkorrekten Medienberichte im Vorfeld reingefallen sind, dass Michael Jackson eine komplette performance hinlegen würde. Das ist nicht zu leugnen, und wollen wir auch nicht, solche Ausnahmen gibt es. Aber keiner von diesen Enttäuschten, was sich aber lediglich auf eine erwartete performance reduziert, hat sich jemals an den Veranstalter gewandt, um sein Geld zurückzufordern (BBC News), wie ebenfalls fälschlich berichtet wurde
Fan-Stimmen:
Jennifer T. aus Köln schreibt:
„Die Hälfte der Show bestand aus quälender Warterei bei nervtötender Pausenmusik. Hätte das Publikum nicht sehnsüchtig auf Michael Jackson gewartet, gehe ich davon aus, dass 50 % der Besucher die Veranstaltung vorzeitig verlassen hätten.
Alleine Herrn Jacksons Professionalität ist es zu verdanken, dass die Show nicht in einem Fiasko endete, als letztendlich auch noch das falsche Playback eingelegt wurde und das Mikro ausfiel!“
Alina A. aus Aachen schreibt:
„Es müssen zwei Veranstaltungen namens World Music Awards stattgefunden haben, denn anscheinend haben Reporter, die angeblich da gewesen sein wollen, etwas vollkommen anderes gehört als ich, die in der ersten Reihe dabei gewesen ist.
Was ich erlebt habe, war ein stimmlich perfekt aufgelegter Michael Jackson, der trotz aller Pannen sich nicht aus der Rolle bringen ließ und sein „Ding“ durchgezogen hat.
Die anschließenden Buhrufe, die Mr. Jackson gegolten haben sollen (wie Reporter zu berichten wissen) sind mir nur durch eine verlangsamte Reaktion des Gehirns zu erschließen, diese galten einer gewissen Künstlerin namens Rihanna, die den schwersten Part der Show einnehmen musste und das Schicksal zu tragen hatte, NACH einem Michael Jackson zu performen...“
Ella schreibt:
„Die Show war wirklich eine Katastrophe! Null Organisation.“
chaplin schreibt:
„Die Organisation war wirklich schlecht [...] für mich ist es wieder typisch verlaufen: die Presse macht Michael schlecht oder setzt die Erwartungen absichtlich so hoch, dass am Ende viele enttäuscht sind. Raymone Bain [Michael Jackson's Pressesprecherin] hat dementiert, dass er performen wird [...] vielleicht haben ihn die Veranstalter dazu gezwungen weil sie eine Performance angekündigt hatten.“
chrisseven schreibt:
„Die ganze Show war voller Pannen und endlosen Wartereien auf die nächste Aktion. Einige der angekündigten Künstler sind nicht aufgetreten.“
Natalie F. aus Hamburg schreibt:
dass ich 11 Stunden in der Schlange stand und davon keine einzige Minute bereue. Ich hatte das Riesenglück in der ersten Reihe zu stehen und somit Michael aus nähster Nähe sehen zu können. Die Reaktionen auf sein Erscheinen waren unbeschreiblich. Es war unbeschreiblich das Gefühl, was dieser mensch in mir auslöste. Eine betäubende Wirkung die mich für einige Minuten alles böse auf dieser Erde vergessen ließ. Es ist nicht einfach es beschreiben, aber man fühlt sich wie unter Engelsflügeln auch wenn man nur in seiner Nähe ist. Die Halle bebte, jede einzelne Stimme die seinen Namen rief vibrierte unter meinen Füssen. Es war atemberaubend Teil davon gewesen zu sein. Ein Teil von dem Tag, an dem man einen Menschen mit einem diamond award für großartige Arbeit lobte und preiste. Dieser jemand war Michael und es gibt niemanden unter unserer Sonne, der ihn mehr verdient hätte.
Nina S. aus München schreibt:
Ist es wirklich zu viel verlangt von Journalisten gute Recherche-Arbeit zu erwarten? Es kann doch nicht sein, dass die "The Sun" Lügen in die Welt setzt, Tatsachen verdreht, die BBC das abschreibt und diese Information als Basis aller weiteren Berichterstattungen dient? Einseitiger geht es wohl kaum und was hat das eigentlich noch mit "Journalismus" zu tun? Einfach nur eine (Märchen)geschichte abschreiben - das kann ich auch. Darf ich mich nun Journalistin nennen?
Fakt ist, Michael Jackson wurde zu keinen Zeitpunkt ausgebuht UND er hatte keine Chance mit seiner (hohen) Stimmlage, gegen die laut abgespielten, tiefen Playback-Stimmen anzusingen. Er hat es versucht, aber es ist nur logisch, dass sein Gesang dabei unter gehen MUSSTE!
Michael Jackson hat sich auf der Bühne wie ein Vollprofi verhalten und das Beste aus der Situation rausgeholt. Das ist nicht meine subjektive Meinung, sondern objektiv betrachtet einfach FAKT. Wer nun genau für diese Panne(n) verantwortlich ist, wird sich hoffentlich bald klären...
Diana B. aus Voerde-NRW schreibt:
Es waren wirklich anstrengende Tage, denn dort war wirklich nichts organisiert.Wir wurden erst in eine kleine Vorhalle gelassen und 4 Stunden festgehalten. Dann wurden die ersten 100 Fans in einen kleinen Raum geschleust, der viel zu klein war.Wir dachten,dass es jeden Moment losgehen würde,aber statt dessen mussten wir abermals 3 Stunden warten.Als es endlich so weit war und jeder seinen Platz gefunden hatte, warteten wir nochmals Stunden,bis endlich jemand die Bühne betrat und die erste Panne mit dem Sound war schon da! Es war eine endlose Warterei und man könnte denken, dass die Organisatoren so etws zum ersten Mal gemacht haben! Ca.22.15 kam Michael dann auf der Bühne und seine Rede war traumhaft und es war erst Mal alles vergessen, doch als Michael die Bühne verließ, war Rihana mit ihrer Performance dran und weil alle dachten,dass Michael kommt, kamen Pfiffe. Als Michael dann das zweite Mal die Bühne betrat, war es wieder ein wundervolles Gefühl ihn auf einer Bühne zu sehen,obwohl es dort auch viele Pannen mit dem abgespielten Tape gab. Schließlich war es nicht Michaels Part, der dort eingespielt wurde. Michael verhielt sich wie ein Profi und ließ sich nichts anmerken!
Wenn Michael früher aufgetreten wäre, dann wäre ich nach seiner Show sofort gegangen! So was hab ich noch nie erlebt, obwohl ich schon viele Konzerte usw miterlebt hatte! Es ist schade, dass dies so enden musste! Was ist mit der Presse los? Haben sie alle keine Ohren? Ich finde es echt traurig, dass von den Herren oder Damen keiner sieht oder gehört hat, dass es soviele Pannen gab! Was ist aus der Welt nur geworden? Wollen sie Michael am Boden sehen? Ist es das??
Gezeichnet:
* Michael Jackson Art and Work - http://www.michael-jackson-art-and-work.com
* MALIBU Michael Jackson & Family Fan Club (seit 1987) - http://www.MalibuFanClub.de
* The Streetwalkers - http://www.Streetwalkers.Surft.de
* Bianca Sch. aus Diez
* Kristina E. aus Neuburg
* Angelika M. aus München
Quelle: http://12563.rapidforum.com/topic=101073605760
Ich habe *Molly Grue* kontaktiert, damit sie auch JacksonVillage mit in die Liste nimmt, weil ich finde, dass jedes deutsche Fanforum da mitmachen sollte. Es ist eine tolle Sache und ich hoffe, es wird wenigstens ein wenig Wellen schlagen. ![]()