MJ's chef on his last days, doctor's role

  • Er war Symptom und nicht Ursache.


    Völlig klar.
    Aber ich mache jetzt, um meine Gefühle über die Situation darzustellen, mal wieder eine sehr lose Analogie mit der Bibel. Ich mache das irgendwie so gerne. :D
    Judas tat etwas, das zur Geschichte gehörte - zum Ablauf. Einer musste Jesus an die Pharisäer ausliefern. Und das sagt Gott in der Bibel auch ganz klar. Einer musste es gewesen sein - und doch wäre es besser für ihn (Judas), er wäre nie geboren.


    Okay, ist dramatisch und etwas weit hergeholt - aber du weißt was ich meine. Murray war ein Symptom der Sucht - aber er war eins, das die Wahl hatte, es zu tun oder nicht.
    Am Ende ist der Haupttäter eben die Sucht - sie zerstört jeden "Wirt", der sie trägt.

  • Ich finde...ob er die "Wahl" hatte, letzt sich drüber streiten...wenn er die Wahl hat für Michael Jackson´s Drogensucht Hundertausende zu verdienen um seine Kinder zu ernähren und die Schulden los zu werden...wird er sich dafür entscheiden...damit möchte ich keinerlei Verständnis für diesen Arzt aufbringen, ich möchte nur davor warnen ihn aus logischerweise größerer Emotionaler Distanz nicht fair zu behandeln. Kann man verstehen was ich meine?

  • Kann man verstehen was ich meine?


    Ich glaube schon... Aber trotzdem hatte er die Wahl. Er hatte eine Praxis (oder mehrere?) und Patienten. Ja, er hatte Schulden. Aber die Wahl zwischen MJ's Drogendealer sein und nicht, war nicht die Wahl zwischen Leben und Sterben oder so.
    Man kann jetzt sagen "Gelegenheit macht den Dieb" - aber das sehe ich anders. Es gibt Gott sei Dank genug Leute, die sich in dieser Situation anders entschieden hätten als Murray.

  • Ok, ich find die Diskussion interessant...wenn wir von Wahl reden..hatte Michael eine? Was denkst du?


    Bis zu einem bestimmten Zeitpunkt, ja. Aber ich bin, und das gebe ich zu, sehr, sehr - wie würde man das nennen... apologetisch, was Süchtige angeht.
    Ich habe Süchtige in diversen Formen selbst zu genüge gekannt. Ob in weiteren Kreisen der Familie (also nicht Eltern oder Geschwister) oder Leute, die ich traf und kennen lernte.


    (Das nachfolgende Posting stellt meine Gedanken und Gefühle zu diesem Thema dar. Ich erhebe keinen Anspruch auf Korrektheit oder ausschließliches Recht haben!)


    Ich denke, dass es eine sehr tragische Sache ist, mit der Drogensucht - und hier schließe ich Dinge wie Alkohol mit ein. Du hast die Wahl nur so lange wie du kein Problem hast. Oder anders ausgedrückt: du hast kein Problem, solange du eine Wahl hast.


    Natürlich ist es so, dass es auch von diversen Faktoren abhängt. Bei Leuten, die kein angemessenes Maß an Zuneigung und keine zumindest halbwegs psychisch gesunde Erziehung genossen haben, ist es sehr viel wahrscheinlicher, dass sie abhängigkeitsbegünstigende Persönlichkeitszüge entwickeln. Meiner Meinung (und Erfahrung) nach zumindest.
    Ich selbst habe auch eine "addictive personality", wie man das so schön sagt. Aber glücklicherweise finde ich Alkohol in fast jeder Form abstoßend und jede Art von Drogen absolut nicht interessant.


    Aber zurück zum Thema... ich denke, dass bei Michael ganz, ganz große Problemfaktoren zusammentrafen.
    Erstens diese kranke Erziehung, die er "genossen" hat als Kind und Jugendlicher.
    Dann im starken Gegensatz zu diesem, wie es ihm sicher schien, Hass von Seiten seines Vaters, stand die Liebe und Vergötterung der Fans. Zwischen Selbsthass (da Minderwertigkeitsgefühle wegen lieblosem Vater) und Sex-Symbol.
    Hinzu kam dann, fast von Anfang seines Lebens, die Abwesenheit jeglicher Kontrolle über sein Leben und sein Schicksal. Keine Selbstbestimmungsfähigkeit zu haben, ist ganz, ganz schlimm. Du kannst im wahrsten Sinne des Wortes aus diesem Gefängnis niemals ausbrechen, bis sie dich rauslassen. Und Michael war viel, viel zu gewinnbringend, um ihn da jemals rauszulassen. Das geht von den Eltern, zu Managern, zu Promotern bis hin zu den Fans. Wie haben wir alle seit 1998 rumgeheult und (manche von uns) nahezu VERLANGT, dass Michael gefälligst wieder auftreten soll. Wir haben ihn ja auch während des Streits mit Sony Music und während des Prozesses unterstützt! O-Ton - wer's nicht glaubt, kann gerne in älteren Themen nachlesen.


    Also wir haben:
    - Die Kindheit, die es nie gab.
    - Die Lieblosigkeit des Vaters, die Minderwertigkeitsgefühle auslöst und gleichzeitig die Vergötterung der Fans, die das Ego anschwillen und arrogant werden lässt - und das kämpft gegeneinander. "Ich bin der größte Star aller Zeiten" - "Aber warum lieben die mich alle? Ich hab das gar nicht verdient." - "Aber niemand verkauft so viel wie ich, niemand bricht so viele Rekorde wie ich." - "Sei nicht eingebildet! Du bist nicht besser als andere Menschen! Denk und halte nicht zu viel von dir!"
    - Wir haben als Resultat dieser Dinge eine abhängigkeitsbegünstigende Persönlichkeit.
    - Wir haben Gott sei Dank aber auch eine streng christliche Erziehung - mit viel Liebe der Mutter verbunden - gehabt und haben dadurch eine sehr negative Einstellung gegenüber Alkohol und Drogen.
    - Dann haben wir 1984 einen schrecklichen, schrecklichen Unfall. Wir fangen an, Schmerzmittel zu nehmen.
    - Dann werden wir mehrfach an der Wunde operiert und nehmen mehr Schmerzmittel.
    - Wir nehmen weiter Schmerzmittel. Alles vom Arzt verschrieben - denn wir haben ganz große Schmerzen. Alles ok.
    - Wir entwickeln einige andere Krankheiten, die hier nicht weiter ausgeführt werden, von denen aber allein Vitiligo schon reichen würde, um unserer Gesundheit stark zuzusetzen.
    - Wir sind Tänzer. Wir haben seit zig Jahren auf einem extrem hohen Niveau getanzt. Unsere Gelenke machen uns oft sehr zu schaffen. Wir nehmen dafür Schmerzmittel - was sollen wir sonst tun? Und selbst dann ist der Schmerz manchmal so stark, dass wir nicht mal gehen können. Man sieht uns im Rollstuhl.
    - Wir werden auf einmal beschuldigt, Kinder misshandelt zu haben. Die einzigen Menschen, denen wir wirklich trauen. Bei denen wir uns wirklich wohl fühlen. Es zieht uns durch schreckliche psychische Welten der Depression und Trauer und Gefühle des Verrats. Gleichzeitig haben wir eine Komplikation einer unserer Krankheiten, die uns dazu zwingt, operiert zu werden. Nach der Operation: Schmerzen.
    - Wir nehmen immer mehr Tabletten.
    - Irgendwann wird es zu viel und ein kleiner Brillenträger aus England überredet uns, eine Entziehungskur zu machen.
    - Die Anschuldigungen werden wir selbst nach der Kur nicht los. Überall begleiten sie uns. Und immer wieder neue Gerüchte und Beleidigungen.
    - Wir stürzen uns wieder in die Arbeit. Wir müssen weiter Schmerzmittel nehmen, weil wir immer noch ein Tänzer sind, der eigentlich schon in Rente gehört. Weil wir immer noch Krankheiten haben, die uns chronisch unter Schmerzen leiden lassen.
    - Wir machen ein "Comeback" und alles scheint gut - aber dann werden wir verhaftet und müssen in eine solch schreckliche Tiefe absteigen, wie wir sie uns nie vorstellen konnten. Über Monate geht diese Tortur.
    - Wir flüchten uns in immer mehr Schmerzmittel und vielleicht übertreiben wir es da schon so sehr, dass wir fast sterben. Wir stürzen und verletzen uns den Rücken. Noch mehr Schmerzen.
    - Und das schlimmste: wir können nicht mehr schlafen! Egal was! Das geht ein paar Tage ja noch. Aber es hört einfach nicht auf. Wir nehmen Schlafmittel - doch irgendwann wirken die nicht mehr. Wir hören uns um und hören, dass es da so ein Mittelchen gibt, was einen direkt KO macht. Wir suchen jemanden, der korrupt genug ist, uns das zu geben und - egal wie, aber wir schlafen. Wir schlafen schlecht, wir träumen schlecht - ABER WIR SCHLAFEN!!!


    Über die Zeit vor This Is It will ich keine Mutmaßungen anstellen, weil es einfach noch so viele verschiedene Aussagen gibt.
    Aber was ich damit aufzeigen will ist: dieser Weg, den Michael gegangen ist, ließ ihm kein anderes Ende zu.
    Jeder Triumph war mit Schmerz verbunden. Immer wieder Verrat, immer wieder ausgenutzt, immer wieder verletzt. Und neben diesem Gefühl, keine Selbstbestimmung zu haben, dieser unermessliche Reichtum, mit dem man das kompensieren will. Geht natürlich nicht. Genauso wie man mit der Liebe der Fans die Liebe des Vaters niemals kompensieren kann.


    Michael sagte es am besten - am Ende ist es darauf zurück zu führen, dass einem Kind die Kindheit genommen wurde. Wie kann jemand ein glückliches Leben haben, ohne eine Kindheit gehabt zu haben und ohne es je verarbeitet zu haben?


    J. M. Barrie gab Peter Pan, dem Kind, dass eigentlich keine Kindheit gehabt hätte, ewige Jugend und Unsterblichkeit.
    Michael hätte am liebsten auch beides gehabt und wir hätten es ihm gegönnt. So ist ihm aber nur noch die Unsterblichkeit geblieben - ob im Leben oder im Tod.


  • sehr schön! zusammenfassungen in der form gibt es leider nur sehr selten! fettes danke paul!

  • Das was du geschrieben hast spiegeln auch in etwas meine gefühle wieder. So denke ich Persönlich auch darüber.
    Der Goldene Käfig, nichts tun können ohne Be und/oder Verurteilung. Die Gesellschaft die ihn entweder Entwertete oder ihn auf den Thron setzte. Wie kann man dann sich selber finden? Er war immer auf der suche nach sich selber und konnte durch die nicht verhandene Kindheit nichts finden was zu ihm führte. Seine Entwicklung wurde immer gelenkt.
    Die Sucht ist etwas was dir alles gibt was du dir wünschst und für Kurze Zeit befriedigung. Wenn du traurig bist tröstet sie dich, wenn du Einsam ist, ist sie deine Unterhaltung ect. Sein Leben war ein Fluch und ein Segen. Süchtige wissen meistens das diese Befriedigung nur von kurzer dauer ist und die Konsequenzen hart sind, aber da man nie abschalten kann finden sie in den wenigen Minuten oder Stunden je nach Sucht, einen Zustand wo man endlich einfach nur in sich Harmonisch ist und das sucht man ja die ganze Zeit. Da beginnt der Kreislauf leider.

    “In a world filled with hate, we must still dare to hope. In a world
    filled with anger, we must still dare to comfort. In a world filled with
    despair, we must still dare to dream. And in a world filled with
    distrust, we must still dare to believe.”


  • Das ist, glaube ich, so ziemlich die beste "Zusammenfassung" die ich je gelesen habe.


    Eine Frage stelle ich mir jedoch schon länger: hat Michael eigentlich jemals psychologische Hilfe in Anspruch genommen / bekommen?
    Ich denke, ihm selbst war ein Großteil der Problematik ja durchaus bekannt...aber war ihm auch bewußt, daß er es allein nicht schaffen konnte? Ich wundere mich darüber, daß Michael, der ja offensichtlich keine Abneigung gegen Ärzte verspürte nie daran dachte, es mal "von der anderen Seite" anzupacken. Denn spätestens bei seinem uns bekannten Entzug muß er ja entsprechend betreut worden sein. Empfand er es vielleicht als unangenehm, über seine Probleme zu reden oder dachte er, er habe es nicht nötig und "alles im Griff"?
    Ach ich weiß nicht...so viele Fragen und so viele "wenn", "warum", "aber", etc...es ist so mühsam sich damit (mit allem, meine ich) auseinander zu setzen, aber die Gedanken lassen sich einfach nicht abstellen :down

  • Danke an Been Told für dieses Posting :blumen


    Und dabei weiterhin diesen liebenden und gebenden Charakter zu bewahren, ist das eigentliche Phänomen an MJ, was in meinen Augen an einem Wunder grenzt.
    Und was uns ganz genau hinschauen lassen sollten. Als Künstler war er unbestritten phantastisch, aber als Mensch noch interessanter und bedeutender.
    Es war nur stiller, deshalb kaum bemerkt.

  • Das ist, glaube ich, so ziemlich die beste "Zusammenfassung" die ich je gelesen habe.


    Eine Frage stelle ich mir jedoch schon länger: hat Michael eigentlich jemals psychologische Hilfe in Anspruch genommen / bekommen?
    Ich denke, ihm selbst war ein Großteil der Problematik ja durchaus bekannt...aber war ihm auch bewußt, daß er es allein nicht schaffen konnte? Ich wundere mich darüber, daß Michael, der ja offensichtlich keine Abneigung gegen Ärzte verspürte nie daran dachte, es mal "von der anderen Seite" anzupacken. Denn spätestens bei seinem uns bekannten Entzug muß er ja entsprechend betreut worden sein. Empfand er es vielleicht als unangenehm, über seine Probleme zu reden oder dachte er, er habe es nicht nötig und "alles im Griff"?
    Ach ich weiß nicht...so viele Fragen und so viele "wenn", "warum", "aber", etc...es ist so mühsam sich damit (mit allem, meine ich) auseinander zu setzen, aber die Gedanken lassen sich einfach nicht abstellen :down


    Daran hab ich auch schon gedacht...


    Ich glaube aber ein Psychologe ist noch was anderes als andere Ärzte, wenn man bedenkt wie berühmt Michael war. Ich glaube er übertraf da wirklich so ziemlich alles an sonstiger Prominenz. Jeder wollte schon immer alles! von und über ihn wissen - Fan oder Nichtfan oder sonstwas. Ich kann mir schon vorstellen, dass es unter diesen Umständen fast unmöglich sein muss sein Innerstes nach außen zu kehren und das wird ja wohl in solchen Sitzungen gemacht. Dazu kommt Michaels Schüchternheit und vielleicht hatte er auch Angst sich dem Drama seines Lebens ungeschönt stellen zu müssen. Mir persönlich würde es wohl nicht anders gehen, auch ohne berühmt zu sein...

  • Daran hab ich auch schon gedacht...


    Ich glaube aber ein Psychologe ist noch was anderes als andere Ärzte, wenn man bedenkt wie berühmt Michael war. Ich glaube er übertraf da wirklich so ziemlich alles an sonstiger Prominenz. Jeder wollte schon immer alles! von und über ihn wissen - Fan oder Nichtfan oder sonstwas. Ich kann mir schon vorstellen, dass es unter diesen Umständen fast unmöglich sein muss sein Innerstes nach außen zu kehren und das wird ja wohl in solchen Sitzungen gemacht. Dazu kommt Michaels Schüchternheit und vielleicht hatte er auch Angst sich dem Drama seines Lebens ungeschönt stellen zu müssen. Mir persönlich würde es wohl nicht anders gehen, auch ohne berühmt zu sein...


    Das ist sicherlich ein Punkt, aber ganz ehrlich? Ich vermute eher, daß Michael nicht wirklich klar war, daß er HIlfe brauchte. Ihm war wohl bewußt, daß er "Probleme" hatte, bzw viele Dinge zu verarbeiten gehabt hätte, aber ich befürchte, daß er sich wohl eher nicht eingestehen konnte, daß er es alleine nicht schaffen KONNTE. Und/oder das, was du auch sagtest: vielleicht hatte er auch Angst, sich dem allem zu stellen - solange das "verdrängen" in seinen Augen noch funktionierte :sad

  • Mich läßt ein Gedanke nicht los:


    Was ist wenn Michael gar nicht mehr süchtig war, sondern die Kurve gekriegt hatte, weil er für seine Kinder und Fans wieder auftreten wollte. Die ganzen Aussagen der Köchin zu seiner Ernährung lassen mich das immer wieder denken. Was ist wenn er einfach nur mal durchschlafen wollte???


    Ich glaube, dass Michael nur die Medikamente gegen seine Krankheit eingenommen hat. Das sind bei einer Autoimmunerkrankung wie Lupusnämlich schon reichlich....einige Schmerzmittel haben ja auch eine entzündungshemmende Wirkung und werden deshalb verordnet.


    Oder bin ich jetzt zu blauäugig und verenne mich da? :confused

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    [COLOR="DarkOrange"][SIZE="4"]So Look The Truth
    You're Just Another Part Of Me.[/SIZE][/COLOR]

  • Für ihn war das Wichtigste: Der größte Entertainer aller Zeiten zu werden.
    Um dieses Ziel zu erreichen, hat er letztlich jedes Mittel in Anspruch genommen. In der letzten Konsequenz hat er - tragischerweise - mit seinem selbstzerstörerischen Vorgehen erfolgreich. Mit seinem Tod gerade zu diesem Zeitpunkt und unter diesen Umständen ist er endgültig zur Legende geworden. Sein Ruhm hat aber für mich nicht nur jetzt, sondern immer etwas Bitteres gehabt - gerade darin liegt für mich das Anrührende.



  • Ich sehe das momentan genauso. Aber wir können uns auch täuschen.


  • Man solle es zumindest in betracht ziehen und nicht allzu vorschnell urteilen, letztendlich wissen wir nur was die Medien berichten, und sie sind bekanntlich Meister in suggerieren. Man muss es nur oft genug hören und lesen. Skepsis ist grundsätzlich angebracht. Es gibt so viele Möglichkeiten eine Story zu konstruieren.
    Was ist aus der anderen Person geworden? Nie wird von ihm berichtet, aber er wäre ein wichtiger Zeuge, falls man von Zeuge überhaupt reden kann, er hätte sich schon längst melden sollen?

  • Für ihn war das Wichtigste: Der größte Entertainer aller Zeiten zu werden.
    Um dieses Ziel zu erreichen, hat er letztlich jedes Mittel in Anspruch genommen. In der letzten Konsequenz hat er - tragischerweise - mit seinem selbstzerstörerischen Vorgehen erfolgreich. Mit seinem Tod gerade zu diesem Zeitpunkt und unter diesen Umständen ist er endgültig zur Legende geworden. Sein Ruhm hat aber für mich nicht nur jetzt, sondern immer etwas Bitteres gehabt - gerade darin liegt für mich das Anrührende.


    Sicherlich wollte er der größte Entertainer aller Zeiten sein...aber irgendwie glaube ich, dass dieses "um jeden Preis" so nicht mehr stimmte, seit er seine Kinder hatte. Eine Legende war er vorher auch schon...nur jetzt wachen die meisten Leute erst auf und merken was die Welt verloren hat
    :sad

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  • Man solle es zumindest in betracht ziehen und nicht allzu vorschnell urteilen, letztendlich wissen wir nur was die Medien berichten, und sie sind bekanntlich Meister in suggerieren. Man muss es nur oft genug hören und lesen. Skepsis ist grundsätzlich angebracht. Es gibt so viele Möglichkeiten eine Story zu konstruieren.
    Was ist aus der anderen Person geworden? Nie wird von ihm berichtet, aber er wäre ein wichtiger Zeuge, falls man von Zeuge überhaupt reden kann, er hätte sich schon längst melden sollen?


    Meinst du jetzt den Angestellten der 911 angerufen hat? Das ist echt merkwürdig, aber dann wiederum....vielleicht ist er ein loyaler Mensch, der sich außschließlich den Behörden gegenüber äußert.

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  • Meinst du jetzt den Angestellten der 911 angerufen hat? Das ist echt merkwürdig, aber dann wiederum....vielleicht ist er ein loyaler Mensch, der sich außschließlich den Behörden gegenüber äußert.


    Wenn mit ihm so stillschweigend umgegangen wird, warum dann nicht mit den anderen Dingen. Murray sagt ja auch nicht unbedingt aus? Wie schaffen sie es so zu trennen? Nein, das glaube ich einfach nicht, es ist was anderes!

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