Belgisches Gericht entschied, dass R. Kelly "You Are Not Alone" nicht komponiert habe


  • Haben diese Leute nix bessers zu tun .? Als ständig sch..über Mike zuschreiben .Gott das regt mich so auf :grr :grr :grr :grr :kotz :kotz .
    Man ich könnte jeden einzelnen der so ein Müll schreibt eine :peng :grr :grr .
    Das ist doch alles nur gequirlte sch.... was die labbern .:grr :grr

  • Bei so was dreht sich mir der Magen rum . :kotz
    Mir tut Mike so leid...jetzt hat er das wieder an der Backe hängen, wie so üblich...
    Ich könnte sie wieder mal alle....:matsch

  • Soooo ich hatte grad ma langeweile und hab ihm gemailt....




    Hallo sehr geehrter Herr Siering!


    Erschrocken bis leicht befremdlichen waren meine Gefühle beim Lesen ihres Artikels "Michael Jackson - Trouble in Belgien". Man könnte nach vollständigem Lesen ihres Artikels zwar schon bei der Überschrift mit etwas Boshaftigkeit einen Wink Richtung Geschmacklosigkeit vermuten, aber das spare ich mir mal.
    Mir gehts um das Gesamtbild und die offensichtlich fehlerhaften Informationen.
    Sie schreiben:
    "You are not alone" war einer der größten Hits von Michael Jackson. Nun hat ein Gericht in Belgien allerdings festgestellt, dass "***** *****" wohl tatsächlich nicht ganz allein war, als R. Kelly den Song für ihn 1995 geschrieben hat. Die Zwillingsbrüder Edddy und Danny van Passel müssen zumindest im Hinterkopf mitgesummt haben. Die Belgier hatten nämlich schon 1993 ein Lied geschrieben, das da heißt "I we can start all over" und von der Melodie tatsächlich arg an Jacksons Superhit erinnert. Nun also darf der einstige King of Pop zumindest in Belgien laut Gerichtsbeschluss diesen Hit nicht mehr als sein Eigentum propagieren."


    Nun, jeder Zeit wäre es Ihnen möglich gewesen den Song-Titel bei Google (einer Internet-Suchmaschine) einzugeben und sie hätten innerhalb weniger Sekunden (je nach Internetverbindung) erfahren, das diese Aussage falsch ist. Written and Composed by R.Kelly steht da recht deutlich. Michael Jackson ist also der Interpret dieses Songs...und nicht Autor, Schreiber oder kreativer Kopf dahinter. Gehen wir davon aus, das sie diese Information nicht hatten. Dann wäre das enttäuschend und würde nicht für das sprechen, was sie eigentlich bei anderen Artikeln ausgezeichnet hat: Gute Recherche! Gehen wir davon aus, sie hatten diese Information, dann ist mir völlig unverständlich woher diese Häme gegenüber Jackson kommt. Zu mal sie auch recht früh deutlich machen, was sie persönlich von Jackson halten:"***** *****". Wiedersprüchlich auch: Sie geben R.Kelly als Schreiber zwar an, aber der Song sei Eigentum Jacksons. Das ist ja ganz offensichtlich nicht der Fall. Man kann sich des Eindrucks nicht verwehren, da freut sich einer dem "***** *****" noch eine mitzugeben...berichtigen sie mich, falls der Eindruck täuscht!


    Weiterhin schreiben sie:
    "Das ist aber nur der Anfang des neuen Schlagzeilen-Ärgers für den Bahrain-Reisenden Jackson, der in letzter Zeit häufiger an der Ostküste der Vereinigten Staaten bei der Häusersuche gesichtet wurde. Durchaus möglich, dass ***** die Heimreise plant. Diesmal hat er den Bundesstaat Virginia im Visier."


    Auch hier hätten ihnen eine sogenannte "Suchmaschine" schnell weitergeholfen. Jackson ist schon seit über einem Jahr nicht mehr in Bahrain. Er lebt in Las Vegas. Das mag jetzt natürlich kein schwerwiegender Fehler sein, zeigt aber doch deutlich das sie es mit der Recherche zu diesem Artikel nicht all zu ernst genommen haben.


    Als nächstes folgt eine weitere Verdrehung von Tatsachen:


    "Offener Brief der Familie
    Fiktion oder Wahrheit? Das "People Magazine", immerhin eines der renommiertesten Promi-Magazine der Welt, steht im Mittelpunkt der neuen Attacke vom Jackson-Clan. *****s Mama Katherine und vier seiner Brüder schickten einen offenen Brief an verschiedene Medienvertreter (siehe Brief im Anhang), um sich gegen diese "bösartigen Anschuldigen" zu wehren. "'People' verbreitet unwahre und gemeine Informationen über Michael Jackson und die Jackson Familie", steht da. Und weiter: "Eines der fiesesten Gerüchte ist, dass mein Sohn, unser Bruder, Michael Jackson, abhängig sein soll von Schmerzmitteln und Alkohol." "


    Sie nennen das eine "Attacke". Eine seltsame Definition von Attacke müssen sie da haben. Eine Attacke beschreibt einen Angriff. Da sie in Amerika durchaus die Medien verfolgen, dürfte ihnen der Name Roger Friedman von FOX News wohl bekannt sein. Wie würden sie beschreiben was dieser Kolumnist fast monatlich Richtung Michael Jackson schreibt? Nun, ich würde DAS eine Attacke nach der anderen nennen. Dieser Brief der Familie ist meiner Meinung nach ein recht hilflos wirkende Verteidigung. Zu mal auch hier wieder widersrprüchlich ist: Von Künstlern wie Ne-Yo, Will I Am, John Legend hört man nichts von einem Alkoholproblem. Auch behauptete Friedman Jackson würde im Bett liegen und würde dringend eine Spenderleber brauchen. Ein Tag nach dieser Behauptung machte jener Jackson Virginia unsicher. Was sagt uns das über diese Quelle? Kann man das ohne weiteres und unkommentiert übernehmen?


    Im nächsten Abschnitt wird es dann semantisch leicht kryptisch. Sie schreiben:


    "Und so hämmern die Jackson-Five dann auch fröhlich weiter drauf los. Keiner der Familienmitglieder habe die Absicht, im Leben von Michael zu intervenieren oder - und hier wird es nun ganz spannend -¬ "sich in die Businessangelegenheiten von Michael Jackson einzumischen". Hoppla, rufen die Branchenkenner. Bahnt sich hier ein Familienstreit um das ohnehin schon in Scherben liegende Restimperium des einstigen Megamoney-Makers an? Noch gehört ihm ein Grossteil des Beatles-Songkatalogs. Laut "People" immerhin mindestens eine Milliarde Dollar wert. Da können auch liebevolle Familienmitglieder schon einmal zu Dollarhaien mutieren und versuchen, "zu intervenieren". Natürlich alles nur, um dem Bruder Gutes zu tun."


    Da haben sich sich innerhalb 2er Sätze wiedersprochen. Die Familie sagt, sie möchte sich nicht in die Businessangelegenheiten von Michael Jackson einmischen. Zwei Sätze später behaupten sie das glatte Gegenteil. Ein Fehler? Absichtliche Unterstellung? Sagen sie es mir. Und nur mal so nebenbei: Gab es bei Stern sogar schöne Berichte darüber, wie Pleite Michael Jackson ist und das er de Rechte an den Beatles-Songs verloren haben...aber gut, es geht hier ja wahrscheinlich nicht um Fakten. So unterstelle ich an dieser Stelle mal. Weiter mit ihrem Text:


    "Möglich ist alles in Hollywood. Selbst die Liebe zur Musik scheint Jackson dieser Tage wiederentdeckt zu haben. Der Pittsburgh Radiosender 96.1 Kiss-FM schickte unlängst den Song "Mamacita" über den Äther und behauptete, es handle sich dabei um die Jackson-Comeback-Single. Raymone Bain ist die Sprecherin von *****. Sie schüttelte kräftig den Kopf und ließ sofort eine Pressemitteilung herausgeben, dass "Mr. Jackson bisher noch keine Single herausgebracht habe"."


    Er scheint die Liebe zur Musik wiederentdeckt zu haben, aber das Lied ist nicht von ihm? Gut, das passt schlüssig in ihre "You are not alone ist von R.Kelly, gehört aber Michael Jackson"-Argumentation. Richtiger wird die Aussage dadurch aber nicht. Ich denke aber, dessen sind sie sich bewußt. Auch hier hätten sie mit wenigen Recherche-Versuchen den Song auf Youtube (einer Internetplattform) nachprüfen können und hätten erkennen können: Nicht Michael Jackson. Der Schlussteil ihres Artikels:


    "Bisher" also ¬ zumindest offiziell noch kein neuer Song vom Mann mit dem Handschuh. Vielleicht muss das Management auch erst einmal checken, ob das neue Lied auch wirklich aus der Feder von Jackson und nicht aus Belgien stammt."


    Nun, hier machen sie eine sarkastische Bemerkung, die auf ihrem eigenen "Recherche-Fehler" (nennen wir es so) beruht...da lacht jeder, der etwas von Musik versteht, allerdings nicht über das was sie wollten. Insgesamt stellt sich die Frage: Wozu dieser unnötig reißerische Artikel? Zu mal der Aufhänger völlig fehlerhaft ist. Muss man sich an bestimmten Boulevard-Meldungen einfach so unreflektiert beteiligen? Hätte man nicht ein paar andere Seiten aufzeigen können? Wäre die Häme nicht für R.Kelly passender gewesen? Und ist die einfache Antwort darauf tatsächlich: Mit Michael Jackson läßt sich so einfacher Geld verdienen und zieht mehr Leser. Rechtfertigt das so einen Artikel? Ich selber schreibe täglich für unsere Homepage "Music News" und benutzte auch gerne mal ironische Seitenwinks bis sarkastische Bemerkungen....allerdings kann man das auch mit richtigen Fakten und einem weniger ausgestampften Schema. Ich würde mich auf eine Antwort freuen!


    Ingmar *********

  • SCREEEEEEEAAAAAMYYYYYYYYYYYYYYYYYY...DU SAUUUU!!!!


    :respekt :ehre :top :hotkiss :top :ehre :respekt


    sehr geil, ich finds hamma, dass du dir die mühe gemacht hast, dem knaben seinen klopapier-ist-mehr-wert artikel zu zerpflücken und um die ohren zu hauen ;D
    ich verneige mich :ehre
    SCREAMY for president ;D :top




    und da sage nochmal einer, du würdest mike net verteidigen, oder seist kein fan...dem klopp ich dann eine auf die nüsse ;D ;Q



    :bussi

  • Gestohlener Welthit
    King of Klau
    Ein Anruf bei... Danny van Passel. Dem Komponisten wurde ein Lied geklaut, das später zum Welthit avancierte. Gesungen wurde es ausgerechnet vom King of Pop: Michael Jackson.


    Es ist ja nicht so, dass die komponierenden Zwillinge Danny und Eddy van Passel noch nie einen Hit gelandet hätten. In mehr als 100 Länder haben die 50-jährigen Belgier bereits Lieder verkauft. Sie schafften sogar mal einen dritten Platz beim Eurovision Song Contest. Doch eine Melodie aus ihrer Feder kennt wirklich jeder: Michael Jackson machte ihre Komposition unter dem Titel "You are not alone" weltberühmt. Das war illegal.


    SZ: Herr van Passel? Sind Sie jetzt der ältere oder der jüngere Zwilling?


    Danny van Passel: Ich bin Danny und kam drei Minuten nach meinem Bruder auf die Welt. Wissen Sie, bereits mit acht Jahren haben wir schon beschlossen, als Komponisten zu leben.


    SZ: Aber dann, als Sie beide schon 38Jahre alt waren, da hat Ihnen Michael Jackson plötzlich ein Lied geklaut.


    Van Passel: Richtig. Ich mach’s kurz: 1993 hatten mein Bruder und ich das Lied "If we can start all over" komponiert. Wir ließen uns als Urheber registrieren und verschickten Demo-Bänder an alle unsere Partner im Ausland.


    SZ: Und dann?


    Van Passel: Zwei Jahre später erfuhren wir, dass sich unser Lied auf dem neuen Album von Michael Jackson findet. Allerdings unter dem Titel "You are not alone". Dahinter stand der Name eines bis dahin kaum bekannten amerikanischen Komponisten: R. Kelly. Wir baten Urheberrechts-Experten, sich den Fall mal anzuschauen. Die sagten: "Stimmt. Das ist ein Plagiat." Und dann ging die Sache vor Gericht.


    SZ: Zwölf Jahre lang.


    Van Passel: 30000 Euro hat uns das alles gekostet. Das Wichtigste aber ist: Jetzt hat das Brüssler Berufungsgericht entschieden, dass nur wir die Komponisten sind. Das Lied "You are not alone" ist eine eindeutige Kopie unseres Songs "If we can start all over".


    SZ: Wie ärgerlich für Herrn Kelly. Er ist heute ein sehr erfolgreicher amerikanischer Sänger und Komponist. Er hat Millionen von Platten verkauft.


    Van Passel: Mein Zwillingsbruder und ich jedenfalls sind jetzt endlich vollständig rehabilitiert. Es gibt keinen Zweifel mehr daran, dass R.Kelly zu hundert Prozent bei uns abgeschrieben und das Lied dann Michael Jackson angeboten hat.


    SZ: Und was passiert jetzt?


    Van Passel: Nun muss weltweit das Geld, das durch das Abspielen von "You are not alone" eingenommen wurde, von der Verwertungsgesellschaft wieder eingesammelt und an uns überwiesen werden. Interessant ist ja auch, dass R. Kelly immer gesagt hat, er habe das Lied im Juni 1995 komponiert. Aber das Jackson-Album war ja im selben Monat schon veröffentlicht worden. Unseren Nachforschungen zufolge wurde "You are not alone" bereits im Januar und Februar 1995 im Studio aufgenommen. Also vier Monate, bevor R. Kelly das Lied komponiert haben will. Lächerlich, nicht?


    SZ: Hat sich Herr Kelly schon bei Ihnen entschuldigt?


    Van Passel: Darüber darf ich nicht sprechen. Ein sensibles Thema.


    SZ: Da geht es wieder mal ums Geld, oder? Meinen Sie denn tatsächlich, dass Sie die entgangenen Millionen bald überwiesen bekommen?


    Van Passel: Da gibt es Verträge mit den entsprechenden Verwertungsgesellschaften. Das Geld steht alleine dem Urheber zu. Und darum müssen sich jetzt die zuständigen Menschen kümmern. Wissen Sie, nicht nur Michael Jackson hat unser Lied gesungen. Auch Diana Ross, Fausto Papetti und viele, viele andere haben es gecovert.


    SZ: Das Lied läuft in jeder zweiten Telefon-Warteschleife. Den ganzen Tag lang kriegt man’s nicht mehr aus dem Kopf.


    Van Passel: Das von uns komponierte Lied war der erste Song in der Popgeschichte, der in der amerikanischen Billboard-Hitliste von null auf Platz eins schoss. Noch nicht einmal die Beatles haben so etwas früher hinbekommen. Können Sie sich vorstellen, was das für ein Gefühl ist, wenn man seit zwölf Jahren weiß, dass man ein derart erfolgreiches Lied komponiert hat, aber niemand von einem Kenntnis nimmt? Wissen Sie, wie das ist, wenn einem das kaum einer glaubt? Wissen Sie, wie Sie sich fühlen, wenn Sie sehen, dass ein anderer durch Ihre Komposition weltberühmt wird? Das ist schon schlimm.


    Quelle: Gestohlener Welthit King of Klau - Panorama - sueddeutsche.de

  • Sehr gut Mister Louder... :blumen... aber leider können nur wir uns daran erfreuen.

    Bei solchen Typen, sollte der öffentliche Pranger... :hängen....wieder ins Leben gerufen werden. Dann könnte man deinen Schrieb in 10-facher Verkrößerung mit dran heften...hihi...


    Aaaarrrg....Scheißkerl...:voodoo :devil

  • lach*ups, so viel Begeisterung hier...aber Danke. Und klar sind die Brüder sauer, wenn dit Ding geklaut ist. Aber wie gesagt R.Kelly should be blamed...Michael konnte das ja nun nicht wissen. Trotzdem war R.Kelly ja 95 nun kein unbekannter Namenloser...

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