Die drei großen "50iger"

  • Die Überlebenden


    Die Achtziger werden 50: Mit Madonna, Prince und Michael Jackson feiern in diesem Jahr drei Ikonen eines Jahrzehnts ihr erstes halbes Jahrhundert. Was war so neu und aufregend an ihnen, dass sie es schafften, unser Herz zu erobern?
    Die Achtziger sind derart glamourös, dass sich die Menschen, die mitmachen, ständig an den Kopf fassen müssen, denn eigentlich glauben sie nicht, was sie sehen. Es sind die "Golden Years", von David Bowie bereits 1976 besungen, die letzten Jahre, in denen sich die westliche Welt sicher, frei und zuversichtlich fühlen kann. Daraus entwickelt sich ein Futurismus zwischen Schulterpolster und Föhnfrisur, zwischen Depeche Mode und "Miami Vice", eine Serie, die erst als "MTV Cops" auf Sendung gehen soll.
    Nehmen wir eine ganz normale Nacht in den 80er-Jahren, im Odeon, New York City: Da speist Liza Minnelli mit Bret Easton Ellis, irgendwann kommen Andy Warhol und Jean-Michel Basquiat vorbei, und Madonna dreht für William S. Burroughs einen Joint.
    Überhaupt, Madonna: Wer könnte besser veranschaulichen, worum es in den 80ern geht? An den Kultfrauen der Vorgängerjahrzehnte, Maria Callas, Tina Turner, muss immer alles echt sein, ihr Leiden, ihr Schmerz. Bei Madonna ist das anders. Für "Holiday" lässt sie sich 1983 von schönen, schwulen, schwarzen Produzenten ein billiges und utopisches Stück Disco-Musik auf den Leib schreiben, obwohl sie aus der New Yorker No-Wave-Szene kommt. Im Folgenden wird sie sich die Mühe machen, für jedes Album, für "Like A Virgin", "True Blue" oder etwa auch "Erotica" ihr ganzes Image zu wechseln.
    Vom unbeschwerten Charme des Mädchens von nebenan über die gereifte Geschichtenerzählerin bis zur Domina hat Madonna alles drauf - und trennt so Image, Show und Wirklichkeit. Wirkungsvoll setzt sie dabei Privates wie etwa ihre Ehe mit Sean Penn ein, ein wahrer 80er-Haudegen und dafür bekannt, Fotografen mit einer Wasserpistole zu bespritzen, in die er zuvor hineingepinkelt hat. Der Motor, ohne den die beachtliche Karriere Madonnas - wie auch die der Jubiliare Prince und Michael Jackson - nicht denkbar ist, ist das Fernsehen. Und der Kraftstoff, mit dem es läuft, heißt MTV.
    1981 mit einem von Mick Jagger gesprochenen Werbespot auf Sendung gegangen, ist man beim jungen Sender auf neue, unverbrauchte Gesichter und von der Musikindustrie aufwendig produzierte Videos angewiesen. Auch wenn die Programmchefs Madonna nicht sonderlich mögen ("zu sehr Pop"), soll sie dem Musikfernsehen ein Gesicht geben wie keine andere Künstlerin vor und nach ihr. Überhaupt scheint es so, als hätten die jetzt bald 50-jährigen Achtziger ihren Weg zu dem Musikkanal, der die Sehgewohnheiten einer ganzen Generation veränderte, nur gegen den Widerwillen der Firmenbosse in der New Yorker Sendezentrale gefunden.
    Ähnlich wie bei Madonna, so muss auch Michael Jacksons Plattenboss massive Proteste einlegen, damit sein Künstler in die "heavy rotation" kommt - seine Musik gilt im Sender als "zu schwarz". Dabei hätte man es besser wissen können.
    Denn Michael Jackson ist, anders als Madonna, schon zu Beginn der 80er-Jahre kein Niemand mehr. Doch erst der 23. Mai 1983, als 50 Millionen Fernsehzuschauer in den USA einer großen Gala des Plattenlabels Motown zugeschaltet sind, macht ihn weltberühmt. Bei einem Auftritt löst sich ein zierlicher Afroamerikaner aus der Gruppe der bekannten Soul-Formation Jackson Five. Nun führt Michael Jackson zum ersten Mal seinen Moonwalk auf - zu "Billie Jean", einem Hit seines Albums "Thriller", dem bis heute meistverkauften Studioalbum der Musikgeschichte, das auch bei seiner vor einem Monat erfolgten Wiederveröffentlichung an die Spitzen der Charts schoss.
    Der Auftritt ist ein gigantischer Erfolg; die Tatsache, dass sich ein Mensch tanzend vorwärts und rückwärts bewegen kann und somit der Schwerkraft entflieht, rührt die Menschen - wie auch die Lebensgeschichte des einst vom Vater auf die Bühne geprügelten Jungen, der nun als Einzelner seine Tanzschritte und sein Leben definiert.
    Ähnlich wie Madonna ist Jackson aber vor allem deshalb so erfolgreich, weil er sich neuer Marketingmethoden bedient: Seine Videos sind die teuersten und längsten, seine Regisseure, wie etwa Martin Scorsese für "Thriller" und "Bad", die besten. Nach dem qualvollen Tod seines Affen Bubbles auf der Neverland-Ranch in Kalifornien verabschiedet sich Jackson jedoch mehr und mehr aus der Realität in die Welt der irreversiblen gesichtschirurgischen Eingriffe.
    Schließlich wird aus ihm ein großer, auch drogeninduzierter Kollateralschaden - allein seine monatliche Rechnung in der örtlichen Apotheke in Santa Barbara soll derzeit Zehntausende Dollar betragen.
    Doch 1984 singt Madonna noch "Like A Virgin", und Prince veröffentlicht "Purple Rain", das sich 24 Wochen in Folge auf Platz eins der US-Albumcharts hält und das, wie auch "Sign 'O' The Times" 1987, Musikgeschichte schreibt. Prince vereint Rock, Pop, Funk, R'n'B, Soul, New Wave, Blues und Jazz, er paart sie mit der verrätselten Sexualromantik seiner Person und wird so zu einem der erfolgreichsten Musiker der 80er-Jahre.
    Wie Madonna und anfangs auch Michael Jackson, so wählt Prince geschickt aus dem Fundus dessen, was die Illusionisten der Popkultur vor ihm zurückgelassen haben - und paart es mit Zeitgemäßem. Anders als Michael Jackson wird Prince aber nie die Bühnenkulissen mit der Realität verwechseln - was daran liegen mag, dass er sein Privatleben rigoros abschirmt. Die wenigen Journalisten, denen er Einlass in sein satinumwehtes Heiligtum gewährt, eine den Motiven der Barockzeit nachgebaute Villa in Minneapolis, dürfen während der Begegnung nicht ein einziges Wort mitschreiben, von Kameras ganz zu schweigen.
    Für viele weniger namhafte Künstler erweist sich das Folgejahrzehnt als Todesstreifen, einige wenige erleben in parodistischen Revival-Shows ein Comeback. Für Prince, der sich mit seiner Plattenfirma streitet, sind die 90er-Jahre eine namenlose Zeit - aufgrund der Auseinandersetzung mit Warner Music soll es bis 2000 dauern, bis wieder ein Album unter seinem Namen erscheint.
    Von solch Wirrnissen sind die drei heute glücklicherweise weit entfernt - im Jahr 2008 setzen sie allesamt Maßstäbe, was stilvolles Altern (Prince), angstvolles Scheitern (Michael Jackson) und absolutistische Selbstvermarktung (Madonna) angeht. Seit Veröffentlichung der Alben "Musicology" und "3121" hat sich Prince wieder gefangen; Michael Jackson ist derzeit mit einem Mitglied der Black Eyed Peas im Studio, um erneut an einem Comeback zu feilen.
    Und Madonna? Sie hat keinen Flop produziert, zumindest keinen, nach dem ein Comeback nötig gewesen wäre. Madonna, deren Nettovermögen vom Magazin "Forbes" auf eine halbe Milliarde Dollar geschätzt wird, hat in ihrer Karriere alles richtig gemacht. Dabei ist ihr nur eins verloren gegangen: Von der wohl meistfotografierten Frau der Welt ist so gut wie kein Foto zu finden, auf dem sie aus ganzem Herzen lacht. Doch mit ihrem Lachen hat Madonna wohl auch den Sinn für die Musik verloren. Zumindest das, was man bislang von ihrem neuen Album "Hard Candy" hören konnte, klingt alles andere als vielversprechend. Die Wirrnisse, die die anderen Mythosgestalten der Achtziger hinter sich haben, sind für Madonna Zukunftsmusik.


    Quelle:Die Überlebenden - WELT am SONNTAG - WELT ONLINE



  • Three of pop's biggest icons will reach the half-century milestone this year. But in a youth-obsessed music market and with worthy successors nipping at their heels, will Madonna, Prince and Michael Jackson stay relevant? Guy Blackman assesses their futures.


    Madonna's 50th birthday on August 16 this year is big, big news. So big, in fact, that you can download a virtual clock that counts down to the moment Madonna Louise Ciccone Ritchie reaches her half century. From trashy gossip magazines to esteemed cultural institutions, the queen of pop's entrance into middle age is being chewed over, processed and then dissected again.
    But Madonna is not the only pop megastar turning 50 this year. Within the space of a couple of months, she, Michael Jackson and Prince - that is, three of modern music's most influential figures - will all make the same transition, farewelling their last traces of youth and becoming officially old.
    Though their styles and personalities differ, each is facing the same hurdle: how to continue a musical career in a youth-dominated market.
    What's happening to Madonna, Jackson and Prince is part of a larger phenomenon. Their landmark birthdays effectively usher in a new generational shift, marking the passing of '80s pop music into the "classic oldies" terrain now occupied by swinging '60s hits and '70s FM rock. Pop music is ageing, gradually but inevitably, and soon youth-targeted radio playlists will concentrate squarely on "the '90s, the noughties and today!"
    What will the future hold for this greying but iconic trio in 2008 and beyond - more glittering stardom or merely musical superannuation?

    MADONNA
    When Madonna was inducted into the Rock and Roll Hall of Fame in March, Justin Timberlake did his best to make it sexy. "Nobody has ever gotten into the Rock and Roll Hall of Fame while still looking this damn fine," he said, going on to describe her as "no museum piece" and speaking salaciously of entering her "hall".
    But her induction, just months short of her 50th birthday, puts Madonna in a less-than-attractive position. Her career is now simultaneously past and present, current and obsolete. Her latest single, the Timberlake team-up 4 Minutes, saw Madonna overtake Elvis Presley in having had the most top-10 singles in US chart history, but it's a precarious position, and one she can't maintain indefinitely.
    At what age will Madonna stop being a superstar and become a dance-pop dinosaur?


    The cover of new album Hard Candy (to be released on April 26) poses this question, though unwittingly. Legs spread, dressed skimpily in leather, licking a black strap, Madonna looks very much like a 50-year-old woman trying to maintain her grip on allure.
    Will fans continue to stand by an openly sexual older woman in a musical world in which only Tina Turner has ever earned the title of "sexy grandma"?
    So far, it seems Madonna is holding on to her queen of pop title. Television stations all over the globe interrupted their programming last week to broadcast the 4 Minutes video. Musically, the album sees Madonna break new ground, working with famed hip-hop producers Timbaland and Pharrell Williams, as well as co-writing and producing half the album with Timberlake. But this kind of hipster alignment smacks a little of desperation.
    US audiences and commercial radio deserted Madonna after the anti-Bush, anti-war elements of her 2003 album American Life. So the new album's up-to-the-minute edge seems like an effort to win them back.
    Of course, none of this will deter Madonna's most diehard fans. "I lost my parents early, so her music means a lot to me," says Rennie DePetro, a Brisbane public servant widely acknowledged as Australia's biggest Madonna fan. "She went through a hard life as a young girl, but she got there."
    DePetro has followed his idol around the world, seeing 75 concerts, and has met the singer three times. At their most recent backstage encounter - in Tokyo in 2006 - he showed her his newly inked tattoo, a lovingly detailed portrait of Madonna. "She saw the tattoo on my arm and said 'I love it', and gave me a slap on the arm," he recalls rapturously.
    For DePetro, Jackson and Prince are all well and good, but neither can hold a candle to his heroine. "When I hear a Madonna track, it gives me goosebumps," he says. "I listen to the other two, and it's just like anyone else."
    Those goosebumps will likely linger because the queen of pop is in no hurry to give up her throne. In October, at the end of her long-running Warner contract, she signed a 10-year, $120-million deal with powerful event promoter Live Nation, becoming the first performer attached to its new label.
    Other artists soon to sign include the similarly superannuated U2, with Bono turning 50 in 2010, and Jay-Z, relatively youthful at just 38.
    Whether Live Nation proves more than just a musical retirement home is yet to be seen, but, rest assured, Madonna will remain, if not the queen, then at least the queen mother of pop for some years to come.
    The next generation The modern trajectory from pop puppet to daring diva, followed with varying degrees of success by everyone from Kylie to Britney, was of course pioneered by Madonna in the '80s. What's more, Christina Aguilera's infamous Dirrty period could not have happened without a masked Madonna wielding a riding crop in the video for Erotica.
    PRINCE
    Of this trio of semi-centennial pop stars, Prince comes a distant third in sales figures and chart statistics, but, career-wise, has an arguable claim to the best position of all. The era of purple-tinged blockbuster albums, indulgent feature films and confusing monikers are decades gone, but Prince Rogers Nelson (born June 7, 1958) makes his own rules these days.
    Arranging a series of one-album deals, or just releasing records via his own label, NPG, Prince may only have reached the charts once this decade, with his 2004 "return to form" album Musicology, but he now can release whatever he wants, whenever he wants, in whatever form he wants. Thus the last decade of three-disc concept albums and instrumental records.
    For at least one of his fans, Prince outstripped his contemporaries decades ago. "I was a massive Michael Jackson fan as a kid," says Joe Peruzzi, the 28-year-old moderator of Australia's only online Prince fan forum, Facedownunder. "But one day my sister came into my room and said, 'What the hell is this you're listening to? You should listen to Prince!' So the Michael posters came down, and up went the Prince ones."
    Through his forum, Peruzzi has met fans who are far more obsessive than he, with love-symbol tattoos and houses bedecked in purple. But still, his passion for the small, hairy genius runs deep.
    "It's all about the music for Prince," Peruzzi says. "With Michael Jackson and Madonna, it's all about the image or the video clips. When you watch Prince live, it's just flawless, but you know it's not overly rehearsed, like a Madonna concert. Michael Jackson will come on, do Billie Jean, do a moonwalk and leave. With Prince, it's always something different: never the same set list, never the same show."
    It's in this way that Prince's star will endure until his 50th birthday is a distant memory. Famed around the world for the spontaneity and generosity of his live performances, Prince sells out huge tours regularly and often heads to smaller venues, once the main show is over, to play on until the wee hours - something it's hard to imagine Madonna and Jackson ever doing.


    The only sticking point for Peruzzi and his virtual fan network is that right now Prince is attacking all they stand for, suing forums around the world for copyright breaches in hosting images of his record covers, photos and music videos. Perversely, though, this attack just seems to make Peruzzi like him more. "No one really understands Prince," he laughs. "Even his fans can't figure what he's doing. Which is actually half of his appeal."
    The next generation In the '80s, female collaborators such as Sheila E, Wendy & Lisa and Vanity 6 basked in Prince's reflected glory, while '90s neo-soul artists such as Maxwell and Bilal owe Prince a considerable debt. But, these days, his most devoted followers come from a white, indie rock background. Many Beck tracks are little more than Prince impersonations, while the likes of Jamie Lidell and Har Mar Superstar appropriate his feline sensuality, either sincerely or for comic effect.
    MICHAEL JACKSON
    With his birthday on August 29, Jackson is the baby of the three, despite his career beginning a good decade earlier than either of his contemporaries. And for all the pubic-relations disasters that have befallen Jackson in recent years, from child abuse allegations to entering the ladies' toilets in a Dubai shopping centre, his musical influence remains all-pervasive and inescapable.
    Modern pop music's biggest names, from Timberlake to Chris Brown to Beyonce and beyond, invariably cite Jackson as their prime inspiration. They may not want to discuss the fact, but they can't deny it, either. It has to be said: Jackson outstrips both Madonna and Prince as pop music's biggest innovator.
    "There's no comparison," agrees Michael Downs, who ran Jackson's now disbanded Australian fan club. "Prince always wanted to be Michael Jackson and never quite got there. And Madonna is great, but she's so hit and miss. She just has crap, crap, crap, then a hit song, and then more crap."
    The repackaged Thriller 25, released in February to commemorate the classic album's 25th anniversary, certainly did not perform like the work of a musical pariah. In both the US and Australia, it sold better than any record except Jack Johnson's in the week of its release, and remained on the ARIA charts at No. 2 for a month, going gold in the process.
    Whether a new Michael album will perform as well is another matter. Jackson has been threatening to release an album provisionally entitled 7even since 2006, but nothing has emerged, which frustrates even his most loyal fans. "Michael promises so much, but fails to deliver so often," laments Downs.


    Now scheduled for a 2008 release, the album sees Jackson working with the likes of Kanye West and the Black Eyed Peas' will.i.am, who has described it as an Off the Wall for today's generation.
    But who is left to buy it? "Back in the early '90s all my friends were like, 'Cool, you're a Michael Jackson fan'," recalls Downs. "Now it's like, 'You're kidding, aren't you?', like you've told them a joke and they're waiting for the punchline."
    Jackson's odd behaviour and his Neverland Ranch indiscretions have definitely decimated his 21st-century fanbase. Although memories of earlier triumphs remain powerful, he will mostly likely never overcome his ***** reputation, and, as he heads into his '50s, may well retreat into injured silence, or continue to rework his back catalogue in favour of new material.
    The next generation Of course, Timberlake is the new, slightly whiter Jackson, but Jackson's sound and style are everywhere - even Jay-Z sampled the Jackson 5's I Want You Back for his 2001 hit Izzo. More interestingly, though, 19-year-old US pop star Chris Brown is shaping up to become the next prince of pop, thrilling audiences with his innovative Jackson-style dance moves and a more adventurous approach to music.
    MADONNA QUEEN OF POP
    1983 Madonna Louise Ciccone, then aged 25, releases her debut album, Madonna, one year after scoring her first record deal with Sire Records and five years after leaving Detroit for New York in search of fame. It produces four hit tracks - Lucky Star, Borderline, Holiday and Everybody - and establishes a new star. "I'm tough, ambitious, and I know exactly what I want. If that makes me a bitch, OK."
    1992 Strips off and creates a scandal with her infamous Sex book, a collection of semi-pornographic photographs featuring Madonna and friends, released to coincide with her fifth album, Erotica.
    1998 Becomes a devout follower of Kabbalah, a form of Judaism, and Ashtanga yoga after the birth of her first child, Lourdes, in 1996.
    2003 Revives her queen of pop crown by locking lips with Britney Spears on stage at the Video Music Awards. "I became obsessed with wearing Britney T-shirts. I slept in them, as well. It was like I felt it would bring me luck."
    2008 Inducted into the Rock and Roll Hall of Fame, 25 years after her debut single Holiday topped the charts. "There are moments when I can't believe I'm as old as I am. But I feel better physically than I did 10 years ago. I don't think, 'Oh God, I'm missing something."


    PRINCE PURPLE REIGN
    1978 Releases his first album, For You, the first of many for Warner Brothers. Legend has it that Prince played all 27 instruments on the album. Most of For You was certainly written and performed by him.
    1984 Purple Rain (concurrent with the film of the same name) sells more than 13 million copies in the US and spends 24 weeks at No. 1 on the Billboard 200. Prince simultaneously holds the No. 1 film, No. 1 single, and No. 1 album spots in the US.
    1993 Decides to shed his moniker and use a symbol to denote his name. From now on, it is "The Artist Formerly Known as Prince" - or the glyph symbol. It is a step towards his "ultimate goal of emancipation from the chains" that tie him to Warner Bros.
    2004 Appears at the Grammy Awards with Beyonce Knowles. In a performance that opens the show, Prince and Beyonce perform a medley of classics to rave reviews. The following month, he is inducted into the Rock and Roll Hall of Fame.
    2007 In a controversial move, he announces plans to sue YouTube and other websites for unauthorised use of his music. Trying to "reclaim his art on the internet", Prince also announces legal action against eBay and Pirate Bay, a site accused by Hollywood and the music industry of being a big source of music and film piracy.
    MICHAEL JACKSON THRILLER
    1969 At age 11, he debuts with his brothers as the youngest member of singing group The Jackson 5.
    1982/1983 Thriller, his sixth solo album and second with producer Quincy Jones, rockets the former child-star into international superstardom. Introduces the revolutionary "robot" and "moonwalk" into the dance-floor lexicon.
    1993 Named the most successful entertainer of all time by Guinness World Records.
    1996 At a concert in Budapest. "In a world filled with hate, we must still dare to hope. In a world filled with anger, we must still dare to comfort. In a world filled with despair, we must still dare to dream. And in a world filled with distrust, we must still dare to believe."
    2002 In Berlin, to accept an award for humanitarian efforts, Jackson dangles his son out of a hotel window, to public consternation. "Why would I throw a baby off the balcony? That's the dumbest, stupidest story I ever heard."
    2008 Releases Thriller 25. But these days, reports of his bizarre behaviour, and increasingly disfigured appearance dominate the press more than his music. "If you enter this world knowing you are loved and you leave this world knowing the same, then everything that happens in between can be dealt with."

    Fabulous or fading? - Music - Entertainment - theage.com.au

    [CENTER][INDENT]ACHTUNG dieser Beitrag kann im Gesamten oder in Passagen Ironie und Sarkasmus beinhalten der ggf. auch nicht für die Allgemeinheit sichtlich gekennzeichnet sein muss.
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  • Madonna, Prince & Michael, glücklich mit 50?



    Prince wird an diesem Samstag 50. Madonna und Michael Jackson feiern ihre 50. im Sommer. Prince kann immer noch wie ein Teenager in höchster sexueller Not Gitarre spielen und keuchen. Michael ist abgetaucht und Madonna übernimmt Verantwortung. Doch alle drei stehen sie für "ewige Jugend".


    Die Frage, ob der 50. Geburtstag auch für den Betroffenen ein Grund zum Feiern ist, erübrigt sich für Prince von selbst. Als Zeuge Jehovas ist er angehalten, sich nicht unnötig zu überhöhen. Das Geschöpf hat bei Jehovas Zeugen lediglich den Schöpfer zu bejubeln. Der Geburtstag findet also ohne Prince statt. Während alle Welt sich wundert, wie die Zeit vergeht, wird Prince wie jeden Tag im lila Morgenmantel einsam durch den Paisley Park in Minnesota wandeln wie der unsterbliche Kaufmann Buhlemann bei Theodor Storm.
    Auch 50. Geburtstage sind nicht mehr, was sie einmal waren. Andererseits ist es erschreckend, wenn das Dreigestirn der Achtziger in die Jahre kommt. Die letzten Megastars, die jedem etwas sagen und bis nach Kirgisien für Gesprächsstoff sorgen.


    Prince – seine Musik litt nie


    Äußerlich scheint Prince kaum auffallend gealtert. Dass er „Darling Nikki“ oder „Sexy Motherfucker“ nicht mehr öffentlich zum Besten gibt, liegt wiederum allein an Religionsvorschriften. Doch obwohl ein Großteil seines Lebenswerkes dadurch unbrauchbar geworden ist, spielt er noch immer aufreizend Gitarre. Wie ein Teenager in höchster sexueller Not spielt er und keucht dazu.


    Auf seinem letzten Album fand sich zwischen „Planet Earth“ und „Lion Of Judah“ auch wieder ein Stück namens „Guitar“. Madonna wird am 16. August ihr Jubiläum feiern, Michael Jackson 13 Tage später. Jeder geht auf seine Weise damit um. Bei Prince haben die Schicksalsschläge, die das Leben mit sich bringt, zu strenger Frömmigkeit geführt. Ein Kind starb, seine Eltern starben, es gab Scheidungen.


    Aus Unzufriedenheit mit dem Musikgeschäft hat Prince sich als er älter das Wort Sklave ins Gesicht gemalt und eine irritierende Veröffentlichungspolitik gepflegt. Mal nannte er sich selbst den „Künstler, der einmal als Prince bekannt war“, mal ließ er sich durch ein seltsames Symbol vertreten.


    Die Musik hat nie gelitten. Wie auch: Es geht nach wie vor um Handwerk, Sünde und Erlösung, Freiheit und sogar die Wonnen des Geschlechtsverkehrs, wenn auch des ehelichen. Doch auch Klassiker wie „When Doves Cry“ und „Purple Rain“ wirken, wenn Prince sie heute vorträgt, überraschend biblisch. Prince hat sich zurückgezogen in den Paisley Park bei Minneapolis und musiziert dort unbehelligt vor sich hin.


    Jackson ist in der Welt unterwegs


    Madonna lebt in ihrem Herrenhaus bei London, weit von ihrer Heimat Michigan, pflegt einen englischen Akzent und obsessiv ihren bald 50-jährigen Körper. Sie bekam spät Kinder, allerdings mit Folgen: „Ich habe erkannt, dass ich Verantwortung zu übernehmen habe“, äußerte Madonna bereits mit knapp 40. Seither schreibt sie Kinderbücher, lebt nach esoterisch-kabbalistischen Gesetzen und nimmt fremde Kinder aus Malawi auf.


    Wo Michael Jackson sich in diesem denkwürdigen Jahr aufhält, ist nicht bekannt. Seit ihn die Richter vor zwei Jahren von der Anklage des Kindesmissbrauchs freigesprochen hatten, tauchte er schon in Las Vegas, Irland und Bahrein auf. Es gab hässliche Gerüchte über finanzielle Sorgen und die Nation Of Islam. Am 30. Dezember 2006 erschien er an der Bahre von James Brown.


    Gelegentlich wird Michael Jackson noch gesichtet. Das für dieses Jahr versprochene Comeback der Jackson 5, wo er als kleiner, schwarzer Junge sang, scheint aber auszufallen. Es sieht aus, als habe Elvis Konkurrenz bekommen. Elvis nahm mit 42 Abschied, und die Welt hielt ihn bereits für einen alten Mann, im Sommer 1977. Im „Spiegel“ vom 2. Mai 1994 wurde eine Greisen-Punkband vorgestellt, die „One Foot In The Grave“ hieß: „Selbst Rock-Veteran Mick Jagger, 50, sieht echt frisch aus gegen Schlagzeuger Gino Costas 77, den Gitarristen Bill Haislip, 68, oder den weißbärtigen Bassisten Gavan Wieser, 51.


    Mick Jagger wurde zum 50. verspottet


    Lediglich das Gesicht von Frontfrau und Sängerin Jo Dina wirft deutlich weniger Falten als das vom guten alten Mick, doch auch Dina ist immerhin 53 Jahre alt und eine bewährte Großmutter.“ Das ist gerade 14 Jahre her. Mick Jagger wurde allein dafür, dass er 50 wurde, noch mit Häme überkübelt. Dabei gilt der Grundsatz, Pop sei „was für junge Leute“, seit den späten Siebzigern nicht mehr.



    Als Prince „For You“ veröffentlichte, sein Debüt, Madonna in New York sich selbst erfand und Michael Jackson „Off The Wall“ aufnahm, wurde die Popkultur erwachsen. Sie ging auf die 30 zu. Die Achtzigerjahre wurden von den 78ern geprägt, den heute 50-jährigen. Die Rockrevolten hatten ihre ältere Geschwistern angezettelt, für den Punk waren die 78er zu alt. Aber vielleicht war das ja gut so: Kein Jahrzehnt erscheint im Rückblick unergründlicher und kühner als die Achtziger.



    Prince überdachte das Konzept der Jugend. Michael Jackson trat bereits als Zombie auf, bevor er sich in jenen alterslosen Geist von Neverland verwandelte. Madonna nahm das Selbstdesign vorweg und turnt heute mit Justin Timberlake durchs Video, der ihr Sohn sein könnte aber singt wie Michael Jackson. Es ist noch nicht lange her, da luden Clubs in größeren Städten zu Ü-30-Parties ein, für Menschen über 30. Die Ü-30-Parties heißen jetzt Ü-40-Parties. Es geht darum, abends zeitig mit der Party anzufangen, zur Musik der Achtziger zu tanzen, zeitig wieder aufzuhören und zurückzukehren in den Alltag, der inzwischen einige berufliche und familiäre Zwänge mit sich bringt.



    Das Nachtleben ist nicht mehr selbstverständlich, aber noch nicht ausgeschlossen. Kulturell und Biologisch ist man heute erst als Pflegefall tatsächlich alt. Bis dahin streckt sich eine irgendwie nicht enden wollende Adoleszenz. Bald werden die Ü-40-„Älternabende“ verschwunden sein, weil 40-jährigen noch keine Universitätsabschlüsse, Festanstellungen und Kinder zuzumuten sind. Weil 40-jährige dann selbstverständlich bis zum Morgengrauen feiern und nachmittags frühstücken. Dann werden überall Plakate hängen für Ü-50-Parties. Die Musik wird weiterhin von Michael Jackson und Madonna stammen. Und von Prince und seiner Band, die immer noch „New Power Generation“ heißt.


    Pop: Madonna, Prince & Michael, glücklich mit 50? - Nachrichten Kultur - WELT ONLINE

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  • Prince turns 50: Highs and lows
    Multi-talented multi-instrumentalist Prince is celebrating his 50th birthday on Saturday.
    The star cherry-picked the best of rock, funk and blues to redefine pop music in the 1980s - but he has had a turbulent time in the spotlight.


    Use our interactive timeline to find out more.



    Full name: Prince Rogers Nelson


    Born: 7 June 1958, Minneapolis, Minnesota, USA


    Also known as: The Kid, The Purple Perv, The Minneapolis Midget, Alexander Nevermind, Christopher Tracy, The Artist Formerly Known As Prince.


    Biggest hits: Little Red Corvette, Purple Rain, Raspberry Beret, Kiss, The Most Beautiful Girl In The World.


    Quotes: "Sex on a stick" (Kylie Minogue). "A dwarf who's been dipped in a bucket of pubic hair" (Boy George).


    1958 - WHAT'S MY NAME?
    Prince is named after the jazz band - the Prince Rogers Trio - of his father, John. But his parents drift apart and separate when he is two years old, and the youngster chooses to live with his father. But he is thrown out of his family home aged 12 after allegedly being caught in bed with an older girl. He moves in with the family of his school friend, and future band member, Andre Anderson.


    1978 - DEBUT ALBUM


    Prince records his solo debut album, For You, for Warner Brothers. Despite a popular single, Soft And Wet, it only makes the lower end of the Billboard 200 album chart.


    1980-82 - DIRTY MIND


    Third album Dirty Mind, containing songs about oral sex and incest, is a critical success but a commercial flop.


    Fans include The Rolling Stones, who ask Prince to open two shows in Los Angeles for them. But the crowd do not appreciate the moustachioed musician's sexually ambiguous look and boo him off stage.


    A year later, in 1982, he scores his first mainstream success with ambitious double album 1999. It sells three million copies in the US, and sets the template for the Minneapolis sound - buzzing synths and funky drum machines wed together in a lascivious funk groove.


    1984 - PURPLE RAIN


    Purple Rain finally establishes Prince as a bona fide star, and sits at number one in the US for a staggering 24 weeks. The accompanying film - part-concert movie, part-autobiography - takes nearly $100m (£50.8m) at the box office.


    Lyrically, the album is unusually restrained for the sex-obsessed singer. But the erotic fantasy of one song, Darling Nikki, enrages one mother, Tipper Gore, to such an extent that she forms the Parents Music Resource Center and gets explicit albums branded with "parental advisory" stickers.


    1985/86 - UNDER THE CHERRY MOON


    The faux-psychedelia of seventh album Around The World In A Day disappoints, with the exception of pop classic Raspberry Beret. The 1986 follow-up, Parade, is more successful but the star's new film, Under The Cherry Moon, bombs.


    "For all those out there who can't get enough of Prince, Under The Cherry Moon may be just the antidote," says the New York Times.


    1987 - SIGN O' THE TIMES
    Compiled from the debris of three abandoned albums (Crystal Ball, Dream Factory and the untitled "Camille project"), Sign O The Times is hailed as Prince's masterpiece.


    Trailed by the sparse blues-funk of the title track, the album spans every genre in popular music including rock (I Could Never Take The Place Of Your Man), funk (Housequake), soul (Slow Love) and pop (U Got The Look).


    Rolling Stone says it is "the most complete example of his artistry's breadth, and arguably the finest album of the 1980s".


    1988 - THE BLACK ALBUM


    Prince scraps his next project, The Black Album, days before release, calling it "dark and immoral" (it's also pretty bad). The star says he reached the decision following "a spiritual epiphany", which some reports suggest was the result of an early experience with the drug ecstasy.


    The Black Album's replacement, Lovesexy, and follow-up Batman (recorded in just six weeks) keep Prince's profile high, but receive mixed reviews.


    1990-92 - NOTHING COMPARES


    Despite another dire film (Graffiti Bridge), Prince's fortunes are on the rise, thanks in no small part to Sinead O'Connor's cover of Nothing Compares 2 U.


    Prince responds with two of his most commercial and accessible albums in years - Diamonds and Pearls and Symbol. The only downside is his attempt to embrace hip-hop by enlisting the services of Tony M - a rapper who can't rap.


    1993 - SLAVE


    With his star back on the rise, Prince releases a greatest hits album, announces his retirement, and changes his name to an unpronounceable symbol.


    It turns out that he is embroiled in a legal dispute with Warner Brothers over his music. His independently-released single, Most Beautiful Girl In The World, gives him his first UK number one.


    Negotiations with Warner Brothers stall, and Prince takes to writing the word "slave" on his face in eyeliner. The public is not impressed.


    1996 - FAMILY TRAGEDY


    Prince's newborn son, Gregory, dies of Pfeiffer syndrome, a condition which causes the bones of the skull to fuse too early. The musician splits from his wife, Mayte Garcia, in 1999.


    Unsurprisingly, his musical output during this period lacks its usual fire and inspiration. Critics are particularly harsh about his album, The Rainbow Children, which features the advocacy of Jehovah's Witness dogma (Prince had been converted to the religion earlier that year).


    2004 - MUSICOLOGY


    Musicology, Prince's 22nd studio album, is hailed as a return to form, and sees him back in the top five on both sides of the Atlantic. In the same year, he duets with Beyonce at the Grammys, is inducted to the Rock and Roll Hall of Fame, and puts on the most profitable US tour of the year.


    Having embraced the internet as a way to release music as and when he wants, Prince wins a Webby Award in 2006. But, three weeks later, his site is shut down with no warning.


    2007 - 21 NIGHTS


    After a dazzling performance at the Super Bowl (in which the rain actually turns purple) Prince shocks the music industry by announcing he will give away his latest album, Planet Earth, on the cover of a newspaper.
    He also plays a wildly successful 21-night residency at London's O2 arena, with guests including Amy Winehouse and Elton John.


    Story from BBC NEWS:
    BBC NEWS | Entertainment | Prince turns 50: Highs and lows


    Published: 2008/06/07 13:03:25 GMT


    © BBC MMVIII

  • Jahrgang 1958
    Wer, zur Hölle, hat denn mehr Sex?


    Von Claudius Seidl


    08. Juni 2008 An diesem Samstag ist Prince Rogers Nelson, der Künstler, der früher mal bekannt war als der Künstler, der früher mal als Prince bekannt gewesen ist, fünfzig Jahre alt geworden. Ob er gefeiert hat; und wenn ja: so wie früher, also mit Drogen, Sex und hochgedrehten Verstärkern – darüber ist uns nichts bekannt; wir waren jedenfalls nicht eingeladen.


    Dabei hätte es so viel zu besprechen gegeben: nicht nur das eine oder andere unterschätzte und fast vergessene Album, „Come“ zum Beispiel aus dem Jahr 1994; oder die ultrahocherhitzte Platte „Controversy“, die, seit sie 1981 herauskam, kaum gealtert ist. Nein, man hätte mit dem Geburtstagskind auch gern über Haare gesprochen und warum sie ihm nicht ausfallen; über Sport, Ernährung, tägliche Meditation oder was sonst das Geheimnis seines jugendlichen Gesamtzustandes ist. Über die Zeugen Jehovas, zu denen er seit kurzem gehören soll. Und natürlich über Jean Améry, der in seinem großen, dunklen Essay „Über das Altern“ behauptet hat, mit fünfundvierzig fange alles schon an: das Alter, der Abstieg, der Selbstverlust.


    Der erste Star des Hip-Hops


    Wir sind auch nicht auf den Feiern von Sharon Stone, Paul Weller und Michelle Pfeiffer gewesen, bei denen es in diesem Frühjahr so weit war; die Einladung für den 16. August, wenn Madonna endlich fünfzig wird, ist noch nicht eingegangen. Und ob der Künstler, der früher unter dem Namen King of Pop bekannt war, ob Michael Jackson, der knapp zwei Wochen jünger ist, etwas zu feiern haben wird, das weiß er vermutlich selber nicht.
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    Macht ja nichts, ganz verkehrt wird es schon nicht sein, wenn man dieses Phänomen, diese verrückte und verwirrende Koinzidenz, diesen Sternenhaufen im Universum der Biographien erst einmal einer nüchternen Betrachtung unterzieht: Wenn dieses Jahr zu Ende geht, werden nicht nur die drei größten Popstars der Achtziger ihren fünfzigsten Geburtstag hinter sich haben. Auch jene Schauspielerinnen, die unserem Bild von der modernen Frau die nötige Tiefe und im Glücksfall auch die Schärfe verliehen haben, auch Andie MacDowell und Holly Hunter, Jamie Lee Curtis und Madeleine Stowe, Ellen DeGeneres und Angela Bassett und, wie erwähnt, Michelle Pfeiffer und Sharon Stone sind 1958 geboren. Es ist der Jahrgang, dem auch Alec Baldwin und Kevin Bacon angehören, Gary Oldman und Viggo Mortensen, Tim Robbins und Michael Madsen. Und natürlich Grandmaster Flash, der erste Star des Hip-Hops, Ice-T, der Pionier des Gangsta-Raps.


    Testosteronbefeuerte Auftritte


    Martin Fry, der Sänger von ABC, wurde 1958 geboren, wie Jello Biafra, der mit den Dead Kennedys ganz Amerika erschreckte. Und so könnte man allein die Namen derer, die ihrer Jugend ein Gesicht und eine Stimme, einen Körper, einen Rhythmus und ein paar Melodien gaben (also nur mit den Schauspielern und Musikern und ganz ohne Michel Houellebecq) noch in eine ganze Zeitungsspalte tropfen lassen. Und käme doch zu keinem anderen Befund: Es scheint weniger etwas Besonderes an diesem Jahrgang zu sein, eher etwas Typisches (fast möchte man sagen: etwas Paradigmatisches). Unter den Jahrgängen scheint 1958 das zu sein, was Hip-Hop in der Popmusik ist, der Klimawandel unter den Naturkatastrophen oder Aids unter den Krankheiten. Irgendwann in den frühen Achtzigern waren sie fast alle da. Und seitdem weigern sie sich, abzutreten.


    Der kleine Mann, der sich jetzt wieder Prince nennt, war von allen der Schnellste. 1978 nahm er seine erste Platte auf, 1980 hatte er von seiner zweiten schon eine Million Exemplare verkauft. Und im Herbst 1981 spielte Prince in Los Angeles als Anheizer vor den Rolling Stones, wurde ausgebuht, ausgepfiffen und mit Müll beworfen – was man, im Nachhinein, nur angemessen finden kann. Dieser dunkle Sänger, der die wichtigsten Anregungen zu seinen Rhythmen und seinen Texten den verschiedenen Spielarten der körperlichen Liebe zu verdanken schien, dieser Mann, der zu seinen testosteronbefeuerten Auftritten aber gerne Tangas und Spitzenblusen trug, der verkörperte das Dementi auf alles, was Mick Jagger für Männlichkeit und Erotik hielt.


    Leben, Geist, Bewegung


    Prince schillerte so stark, dass Jagger blass daneben aussah. Prince spielte mit den Rollen, wo Jagger dauernd an seiner Jaggerhaftigkeit arbeiten musste. Prince schien eine Erfindung seiner selbst zu sein, wo Jagger nichts zu bieten hatte als die harte, halbnackte Wirklichkeit seiner selbst. Und die Wirklichkeit war damals, in den frühen Achtzigern, nicht besonders populär in den populären Künsten, was weniger an den Künsten und eher an der Wirklichkeit lag.


    Die Welt schien erschöpft zu sein von mehr als drei Jahrzehnten im sogenannten Kalten Krieg, die Weltvernichtungsdrohung stand im Raum und blieb doch, weil sie aufs tägliche Leben keine Wirkungen hatte, gewissermaßen abstrakt; in Washington regierte Ronald Reagan, in Moskau folgten dem greisen Breschnew erst der greise Andropow, dann der noch greisere Tschernenko; und dass sich mit dem vergleichsweise jugendlichen Gorbatschow etwas bewegen würde, diese Hoffnung kam erst auf, als das Jahrzehnt auf sein Ende zuging. Im Reich der Fiktionen war entschieden mehr Leben, Geist, Bewegung – und nicht nur Prince, der sich Anfang der Neunziger als „Symbol“ oder „The artist formerly known as Prince“ noch einmal neu erfand, spürte immer wieder den Drang, aus der Wirklichkeit auszuwandern.


    Schwindelerregend schnelles Spiel


    Die real existierende Person Madonna Louise Veronica Ciccone, die Frau hinter all den Masken, ein hübsches, aber nicht atemberaubendes Mädchen mit einer bezaubernden Lücke zwischen den Schneidezähnen wurde zum letzten Mal vermutlich ums Jahr 1982 herum gesehen, irgendwo in Downtown Manhattan, wo sie mit ihren Demobändern hausieren ging und sich vor nichts mehr fürchtete als vor der Aussicht, mit fünfundzwanzig immer noch dieselbe zu sein. 1983 war sie fünfundzwanzig, und nicht nur jeder Fünfundzwanzigjährige der westlichen Hemisphäre summte mit, wenn „Holiday“ aus den Lautsprecherboxen kam. Wie es weiterging, kann als bekannt vorausgesetzt werden und interessiert uns hier vor allem unter dem Aspekt, dass ihr schwindelerregend schnelles Spiel mit den Identitäten offenbar eine der Ursachen ist für die unverschämte Jugendlichkeit dieser Frau, die sich in ihrer ganzen Unverschämtheit vor ein paar Jahren offenbarte, als sie einfach auf die Bühne kam und jener Britney Spears, die ihre Tochter sein könnte, einen Zungenkuss gab, was als Machtdemonstration genauso gut funktionierte wie als Antwort auf die Frage, wer, zur Hölle, denn mehr Sex habe.


    Madonna war, wenn das Alter sich näherte, immer schon woanders, eine andere – und dass für ihren Altersgenossen Michael Jackson, der womöglich der begabteste Musiker und inspirierteste Selbstdarsteller seiner Generation war, dieses Spiel verlorenging, liegt wohl daran, dass es für ihn gar kein Spiel war, sondern Ernst. Das Echte und Authentische, das für die meisten so erledigt und abgehakt war wie eine Truppenparade auf dem Roten Platz oder das Grab Jim Morrisons auf dem Friedhof Père Lachaise, das waren für ihn ein brutaler Vater, eine zerrüttete Familie und, weil er, seit er acht Jahre alt war, mit den Jackson Five das Geld verdienen musste, ein striktes Verbot, jemals Kind zu sein. Dass sein Weg ins Fiktionale gesäumt war mit Verzweiflungen, angetrieben von einem existentiellen Ernst, das kann man in den Videoclips zu seinem Album „Thriller“ sehr anschaulich studieren. Das Glücksversprechen seines Jahrgangs, für immer (oder jedenfalls bis weit über den fünfzigsten Geburtstag hinaus) jung zu bleiben, diese Anmaßung, derer sich vor allem die Schauspielerinnen des Jahrgangs 1958, mal mit dem Charme von Michelle Pfeiffer, mal mit der aggressiven Entschlossenheit von Sharon Stone oder Andie MacDowell (macht sie immer noch Werbung für L’Oréal?) schuldig gemacht haben, die hat Michael Jackson als Aufforderung verstanden, sich in ein Wesen zu verwandeln, das nicht mehr ganz Mann, aber auch keine Frau ist. Eher ein monströses, zugleich bedauernswertes Kind, das aber trotz aller Exzentrik ganz gut taugt als Symbol der Epoche, die bis heute anzudauern scheint.


    Madonna und Mrs Stone - die beiden regierenden Blondinen


    Ja, Sharon Stone und Madonna haben ihre Sexualität so aggressiv inszeniert, wie es die Mütter des Feminismus sich kaum vorzustellen trauten. Und die jugendliche Männlichkeit von Viggo Mortensen oder Michael Madsen scheint auch das genaue Gegenteil von Michael Jacksons sexueller Indifferenz zu sein.


    Aber wenn man sich die alten Platten noch einmal anhört, die alten Clips und die Filme wiedersieht, wenn man sich noch einmal fragt, worin der Reiz lag und der Rhythmus, dann stellt man fest, dass sich zwar vieles bewegt hat, aber wenig nach vorn. Es kommt einem vor, als ob die Zeit, wie einst in der Kindheit, sich dehnte zu einer endlosen Gegenwart. Die ästhetischen Regeln haben – bis auf die Abschaffung der breiten Schultern und der Löckchenfrisuren – ihre Gültigkeit bewahrt, vierzehn Jahre nach „Basic Instinct“ spielte Sharon Stone in „Basic Instinct II“, 26 Jahre nach „Thriller“ geht einem „Billie Jean“ noch immer nicht aus dem Ohr, 46 Jahre nach Marilyn Monroes Tod präsentierten sich, vor drei Wochen in Cannes, Madonna und Mrs Stone als die beiden regierenden Blondinen.


    Unheilbar an Ironie erkrankt


    „Hope I die before I get old“, so hatte der Schlachtruf der vorangegangenen Generation geheißen, jener Leute, für welche die populäre Kultur das Gegenteil von Dauer bedeutet hatte, die Feier des Moments, das Zeitmaß einer Single, das kurze Glück, alt genug für den Sex und die Drogen und zu jung für ein gemäßigtes Leben zu sein. Und als der Moment vorüber war, lag Jim Morrison tot in der Badewanne, und Charles Manson war wegen Mordes für immer ins Staatsgefängnis Corcoran gesperrt.


    Und so ist es womöglich nicht nur eine gute Nachricht, wenn Madonna schon wieder eine neue Rolle spielt, Viggo Mortensen auch mit Bart unverschämt gut aussieht und der Soul von Prince ganz gegenwärtig klingt. Es ist, als übten sie noch. Es ist, als ob sie, unheilbar an Ironie erkrankt, den Ernst des Lebens immer wieder bis auf weiteres verschöben. Am Ende ist Michael Jackson, dessen Verwandlungen zumindest etwas Unwiderrufliches haben, der einzige Erwachsene.


    Ich hoffe, ich werde alt, bevor ich sterbe.


    Quelle: Jahrgang 1958: Wer, zur Hölle, hat denn mehr Sex? - Pop - Feuilleton - FAZ.NET

  • Jackson turns 50: Highs and Lows


    By Mark Savage
    BBC News entertainment reporter


    Jackson is one of the most successful recording artists of all time


    Three of pop music's biggest stars - Madonna, Michael Jackson and Prince - celebrate their 50th birthday in 2008.


    Full name: Michael Joseph Jackson


    Born: August 28, 1958, Gary, Indiana, USA


    Also known as: The King of Pop, The Peter Pan of Pop, The Gloved One.


    Biggest hits: I Want You Back, Don't Stop Til You Get Enough, Billie Jean, Bad, Black or White, Earth Song.


    Quote: "When he's 90 years old and moonwalking at one mile per hour, the world will be there to watch." (Pharell Williams)


    1969 – RECORD DEAL

    Jackson made his first national TV appearance aged 11
    Michael, the seventh of nine children, joins his brothers' pop group in 1964 - initially playing tambourine and bongos. He quickly becomes the centre of attention and takes on lead vocal duties as the band build up a reputation on the live circuit.


    Motown acts Gladys Knight and Bobby Taylor recommend the Jackson Five to their boss Berry Gordy. The groups' first release on the legendary Detroit label, I Want You Back, goes straight to number one in 1969 - when Michael is just 11 years old.


    Over the next six years, the band churns out a string of hits including ABC, The Love You Save and I’ll Be There.


    1975 - QUITS MOTOWN


    The Jacksons decide to leave Motown for a more lucrative deal at CBS Records. Motown sues the band for $20 million (£10 million).


    1978 – OFF THE WALL

    Off The Wall only won one Grammy, spurring Jackson on to greater things
    Jackson meets music producer Quincy Jones on the set of The Wiz - an urban retelling of The Wizard of Oz in which the singer plays the scarecrow.


    He asks Jones to produce his new solo record - and the result is disco classic Off The Wall.


    It sells 10 million copies, and contains hit singles Don't Stop 'Til You Get Enough and Rock With You.


    1982 - THRILLER

    The video for Thriller was inspired by American Werewolf in London
    Jackson unleashes his pop masterpiece, Thriller, which re-writes the rule book on how pop is marketed, not least because of its ground-breaking video clips.


    The record is frequently named the biggest-selling album of all time – shifting 65million copies, according to the Guinness Book of World Records. However, some sources give the same accolade to the Eagles' Greatest Hits album.


    As the album spawns hit single after hit single (seven of its nine tracks hit the charts) Jackson appears unstoppable. He causes jaws to drop around the world when he debuts the Moonwalk at a Motown television special in 1983.


    Then, against the advice of his managers and record label, he convinces director John Landis to transform him into a zombie and a werecat in the 14-minute video for Thriller - at a cost of $500,000 (£250,000).


    1984 – BURNING HAIR AND TABLOID RUMOURS

    Bubbles the chimpanzee was one of Jackson's more famous playmates
    As he films a Pepsi commercial in front of an audience in Los Angeles, Michael’s hair is set on fire by a pyrotechnic explosion. He is carried out of the building on a stretcher... and sales of Thriller jump by 150,000 week on week.


    As Jackson-mania reaches fever pitch, tabloid stories about the secretive star begin to circulate. It is claimed that he sleeps in an oxygen tent and wants to buy the remains of Elephant Man Joseph Merrick.


    The "Jackson" name is coined soon after, and the star retreats into his newly-purchased Neverland ranch, complete with zoo and funfair.


    Meanwhile, Jackson continues to prove his business acumen - securing the publishing rights to the Beatles' back catalogue for $47.5 million, beating a bid from his old friend Paul McCartney.


    1987 – BAD

    The Bad tour gave Sheryl Crow her big break - as Jackson's backing singer
    Martin Scorcese’s video for Bad sees Michael with distinctly lighter skin, leading to rumours of plastic surgery and skin bleaching. But the press coverage does nothing to hurt his popularity and the Bad album sells more than 30 million copies.


    The success of the album kick-starts Jackson's first solo tour. The critically-acclaimed Bad concerts feature magic tricks, lasers, and a section where the star "flies" above the audience on a crane. Prince Charles and Princess Diana even attend one of the seven sell-out shows in Wembley.


    As the tour draws to a close, Jackson pens his autobiography, revealing: "I'm one of the loneliest people in the world'' and releases the Moonwalker film – a mixed bag of music videos and childish fantasy sequences.


    1991 – DANGEROUS

    Dangerous went straight to number one on its release
    With hip-hop in the ascendancy, Michael employs urban producer Teddy Riley to give a rougher edge to his new album, Dangerous. Fans and critics alike are put off by the harsh rhythms and sparse arrangements, but lead single Black or White is a massive hit.


    While promoting the album, Jackson invites Oprah Winfrey to his Neverland Ranch for a special edition of her TV show. Beamed live around the world, the star addresses several of the stories about his private life.


    He reveals that he was bullied by his father, had plastic surgery twice, and that his changing skin tones were the result of a "disorder that destroys the pigmentation of my skin".


    1993 – CHILD ABUSE ALLEGATIONS


    The family of 11-year-old Jordy Chandler accuse Jackson of molesting their son. The star categorically denies the charges, but Los Angeles police raid his home while he is on tour in the Far East.


    He later comes to an out-of-court settlement with the family for an estimated $20m.


    The following year, Michael marries Lisa Marie Presley in what many assume is an attempt to repair his tarnished public image. The couple divorce 19 months later.


    1995 – STATUE STUNT

    Jackson's performance at the Brit awards was magnificently over-the-top
    The self-proclaimed King of Pop floats a giant statue of himself down the river Thames to promote his new album, HIStory, which combines his greatest hits with a disc of new material, much of which is a vitriolic response to the star's recent woes.


    The following year, he appears at the Brit Awards to perform number one single Earth Song. The show sees Jackson surrounded by children, adopting a messianic pose. Pulp frontman Jarvis Cocker is so incensed that he storms the stage.


    Jackson declares himself "sickened, saddened, shocked, upset, cheated and angry" by the event.


    1997 – FATHERHOOD


    In 1997, Jackson is inducted to the Rock and Roll Hall of Fame and, in a surprise move, marries nurse Debbie Rowe, who is pregnant with his child, Prince Michael.


    The couple have a daughter, Paris Michael Katherine, the following year before divorcing in 1999. The singer retains custody of the children.


    2001 – INVINCIBLE

    Rolling Stone said the Invincible was "full of grandiose desperation"
    Six years in the making, Jackson’s next album, Invincible, barely lasts six weeks on the charts.


    Only one single, Rock My World, gets a full global release. Jackson blames the lack of promotion on the fact he had decided not to renew his contract with Sony – and launches an attack on label boss Tommy Mottola, calling him "devilish" and accusing him of racism.


    Meanwhile, the singer's personal life continues to cause controversy. He draws scathing criticism when he dangles the 11-month-old Prince Michael II (or Blanket) out the window of a German hotel.


    Things go from bad to worse when he admits sharing his bed with children on a TV documentary. "Why can't you share your bed?” he protests, “that's the most loving thing to do, to share your bed with someone."


    2003 – ARREST, TRIAL AND THE FUTURE

    Police denied claims that Jackson was "roughly manhandled" on his arrest
    Police raid Jackson's Neverland ranch and, shortly afterwards, a warrant is issued for his arrest on charges of molesting a 14-year-old boy, Gavin Arvizo.


    The star surrenders himself to police and is arrested and handcuffed. A five-month trial in 2005 ends with Jackson found not guilty on all charges.


    Following the trial, and amid rumours of bankruptcy, the elusive pop star moves to Dubai. Sporadic public appearances and rumours of new material have surfaced periodically ever since, but there is still no sign of Jackson's comeback.

    BBC NEWS | Entertainment | Jackson turns 50: Highs and Lows

  • Turning 50: Three all-time pop icons are turning 50 this year. Prince reached the milestone on June 7. Madonna hits the Big 5-0 on Aug. 16. Michael Jackson follows suit on Aug. 29. All three of these superstars peaked in the mid-1980s-Jackson with Thriller, Prince with Purple Rain and Madonna with Like A Virgin. So which of these stars has sold the most albums in the Nielsen/SoundScan era? That would be Madonna, who has sold 25,995,000 albums since 1991 (placing her #31 among all artists). Jackson is next, with sales of 21,072,000 (good enough for a #49 ranking). Then comes Prince, with sales of 16,430,000 (he is ranked #90).


    Quelle: Week Ending July 6, 2008: Kid Rock And The Resurrection Of "Jesus" - Chart Watch


    Madonna: 26,0 Mio (#31)
    Michael Jackson: 21,1 Mio (#49)
    Prince: 16,4 Mio (#90)


    Das sind die verkauften Alben in den USA seit 1991 (laut Soundscan). Soundscan ermittelt allerdings nicht 100% der Verkäufe. Es ist z.B. bekannt, dass HIStory alleine über 1 Mio mal durch MusicClub-Sales verkauft wurde (Der Club, Weltbild etc.)


    Nicht eingerechnet sind alle Platten von den Jackson 5 und Jacksons sowie Single-Verkäufe.

  • was ist denn mit dangerous??? Ich kann m ir echt beim besten willen vorstellen, das madonna ihre alben öfters vertickt hat als michael sein, dangerous, history und BOTD!

  • was ist denn mit dangerous??? Ich kann m ir echt beim besten willen vorstellen, das madonna ihre alben öfters vertickt hat als michael sein, dangerous, history und BOTD!


    Es geht hier nur um die US-Album-Verkäufe von 1991 bis 2008. Da sind ALLE Alben, die in dieser Zeit verkauft wurden, einbegriffen (auch Off The Wall, Thriller und Bad).


    Und warum sollte Madonna in den letzten 17 Jahren nicht 4,9 Mio Alben mehr in den USA verkauft haben als Michael?
    Sie hat ja auch viel mehr neue Alben rausgebracht. Auch der Evita-Soundtrack wird als Madonna-Album gewertet bei Soundscan.

  • sie war unbeteiligt und brauchte das geld ;D

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