Hallo meine plüschigbehaarten Freunde!
Immer wieder gibt es ja Diskussionen über Michaels Schaffenskraft und welches nun sein kreativer Höhepunkt war...immer wieder wird gerne Thriller als das Ultimum was das angeht angesehen. Vorne weg: Ich liebe Thriller genau so wie Off the wall. Gerade in einem anderen Thread wurde so argumentiert, dass ja ein Album wie Thriller nur aus Hits besteht und sowas hätte er in den 90ern als Bsp. nicht mehr geleistet. Um aber nun abzusehen, wo die kreativ größere Leistung erbracht wurde, muss man sich glaube ich etwas einfallen lassen...und so tat es der Onkel Louda.
Ich nenne es das "Thriller-Prinzip". Dabei brechen wir alle von Michaels Nachfolge alben runter auf eben die Thriller Tracklist. Heißt die Original 9 Tracks dienen als Schablone...und daran gleichen wir die Nachfolger ab. Bsp.: HIStory wurde als weniger gut angesehen von einem bestimmten Herren, weil "schwächere" nummern dabei waren. ABER: Finden wir auf HIStory 9 Tracks die man am Stück hören kann? Würde jemand einem Album das aus Scream, They dont care about us, Stranger in Moscow, Earth Song, You are not alone, 2Bad, Little Susi, Smile, HIStory weniger Hörbarkeit unterstellen als Thriller? Würde man nicht textlich HIStory als klar stärker einordnen? Und wären nicht trotzdem 3 überragende Hits enthalten wie auf Thriller?
Da die Zeit uns die Möglichkeit gibt, könnte man es auch andersrum machen..heißt Thriller aufblasen auf mehr als die 9 Tracks...dabei dürfte das Ergebnis bei allen Outtakes die ich kenne kein besseres Album sein als bsp. HIStory. Wir können dieses Spiel gerne mit jedem weiteren Album durchführen...ich freu mich auf eine rege Diskussion. ![]()