... glaube auch nicht das es das Geld wert ist und das man was ultimativ neues erfährt ....
Aber ist eben alles Ansichtssache, vielleicht kannst Du in einer gut sortierten Buchhandlung mal "reinschauen" und Dich dann entscheiden ?!
Der Autor nimmt den Dialog auf // Michael Jackson - Black or White: Die ganze Geschichte
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gute idee!
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Sollte man sich als langjähriger Fan das Buch zulegen oder eher nicht?
das hängt wie bereits gesagt davon ab, was du für ein fan bist.
intensiv insider? dann wohl - nach aktuellen meinunge - nicht...
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Das Buch von Bruce Swedien ist dafür aber ein Muss.

Meins soll am 10. August kommen.

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Schönsten Dank, liebes Forum, für die (auch indirekte) Beschäftigung mit meinem Buch. Ich muss mich nun doch ein bisschen wehren.
1) Wie ich schon bei meinen ersten Beiträgen an dieser Stelle gesagt habe ging es darum, eine Biographie zu schreiben für den zufälligen Passanten, der nicht die 700 Seiten Taraborrelli durchforsten will (der ja offensichtlich den wahrhaft eingefleischten MJ-Fans auch nicht passt).
2) Ausser den wirklich nicht sehr tiefgründigen Festellungen von Adrian Grant und einigen anderen eher allgemeinen Zitaten gibt es ja in den letzten 25 Jahren keinen ausführlichen O-Ton von Michael, ausser den Interviews mit Oprah Winfrey, Jesse Jackson, Baschir (da sind wir uns alle einig - ein Schwein) und Ebony. Darum ist ja das MJ-Forum so spannend - man kann ungemein viel spekulieren und argumentieren. Aber Facts? Very difficult.
3) Ein bisschen verwundert mich schon die Feststellung, man erfahre in dem Buch nichts Neues. Also, mal ehrlich: all die Motown-Hintergründe, die Stories über Motown und Geld, Motown und Zeitgeist, Homophobie in der schwarzen amerikanischen Bürgerrechtsbewegung, Neverland-Fantasien bei den Zeugen Jehovas, etc. ist das wirklich Allgemeinwissen? In meinen Augen auf jeden Fall von grundsätzlicher Wichtigkeit für ein Verständnis von Michael's Perspektive.
4) Man erfahre nicht genug über die spätere Musik. 250 Seiten - da musste ich Entscheidungen treffen. Persönlich finde ich "Dangerous" und die zweite CD von "History" echt nicht halb so spannend wie "Blood on the Dance Floor". Von wegen "Hoch-Zeit": da kann ich ganz und gar nicht einig gehen. Die Alben mögen interessante Musik beinhalten, aber im Rahmen dessen, was MJ zur Ikone machte - die Sprünge über die Grenzen hinaus vor allem - wirken sie in meinen Augen einfach nicht mehr so wegbereitend wie die Musik davor. Da gab es dann einfach schnell auch andere Leute, die mit ihrer Pionierarbeit in neues Unterholz vorgestossen sind (das Wort "Prince" sei hier nur hinter vorgehaltener Hand hingehaucht). Ich glaube, das habe ich auch geschrieben und so argumentiert. Betreffs "Invincible" - persönlich finde ich das Album nicht zum Aushalten, weil der Pionier MJ hier zum Nachahmer verkommen ist (aber so bös war ich Buch nicht, oder?). In halber Länge wäre das Album in meinen Augen sehr viel überzeugender rübergekommen.
5) Abgeschrieben bei Margo Jefferson: da muss ich schon sehr protestieren. Was ich an Margo Jefferson's Buch hochinteressant gefunden habe ist das Kapitel über MJ und den amerikanischen Zirkusmeister Barnum. Da habe ich dann noch weiter geforscht (wer kennt schon in Europa die Bedetung dieses Mannes?) und daraus - glaube ich - ein paar eigene Schlüsse gezogen. Interessant finde ich an dem Vorwurf, dass Jefferson nicht der Vorwurf gemacht wird, seitenlange Passagen von Taraborrelli abgekupfert zu haben. Wenn sich andere Thesen ähneln zwischen Margo Jefferson's Buch und meinem, dann wohl eher deswegen, weil sie eben auf der Hand liegen. Und bei dem einen, unwiderstehlichen "steal" - nämlich, dass Joe Jackson aussehe wie Blacula - habe ich die Quelle auch sofort angegeben!
6) Ein allgemeiner Gedanke: in meinen Augen hat es sich Michael von dem Moment an, wo er unermesslich viel Geld hatte, wahnsinnig einfach gemacht. Wenn ein Kommunikationsproblem mit Medien, Fans oder auch Geschäftsleuten auftauchte, plädierte er auf "ich will ja nur den Frieden zwischen allen Rassen etc.". Er hat sich in der Oeffentlichkeit auf keine Konflikte mehr eingelassen bis zu seinem in meinen Augen absolut verständlichen aber hoffnungslos ungeschickt aufgezogenen "Mottola-is-the-Devil"-Auftritt. Ja, das war halt Michael. So wie man - die Fans! - ihn liebten. Wenn man da die eine oder andere Frage aufwirft, heisst das nicht, dass man Michael nicht zu schätzen weiss, nur, dass man nicht ganz alles, was er uns aufgetischt hat, für bahre Münze nimmt.
7) irgendwo - nicht in diesem Forum - ist als Beweis, dass das Buch Blödsinn sei, das Beispiel erwähnt worden, dass die Beschreibung von Michaels Liebe zur Mutter in den "negativen" Seiten erscheine. Nun - da und dort habe ich meine Zeilen auch als Gedankenanregung gedacht. Michaels Liebe zu seiner Mutter - schön. Aber ich glaube, die Mutter hat ihn genauso "verkauft" wie der Vater. Dadurch, dass sie Michael diese Zeugen-Jehovas-Doktrin eindrillte und gleichzeitig nichts zu unternehmen vermochte, den Vater von seinen Power-Drills abzuhalten, ist sie - und die ganze, verquere "Liebesgeschichte", die doch eher eine fatale Abhängigkeitsgeschichte ist - nicht minder negativ im Effekt als des Vaters Prügellust.
"Ich bin der Meinung wer etwas anderes bei einer MJ Pressekonferenz erwartet als "Thank you all, i love you". Der hat sich nicht wirklich mit Michael beschäftigt...". Ein weiteres MJ-Paradox: sich immer, wenn ihm jemand zuhört, wo er den Kontext kontrolliert, beschweren, dass er missverstanden werde - aber dann die Möglichkeit sich zu äussern nicht zu ergreifen, die er sich notabene selber geschaffen hat! Wobei, please, ich muss nochmal drauf hinweisen: es ist etwas völlig anderes, ob man als Fan stundenlang vor der O2-Arena steht und mit anderen Fans Party macht, oder ob man als "Medienprofi" nach ewigen Identitäts- und Waffenkontrollen in seinem Käfig sitzt und sich nicht mehr bewegen darf, nicht einmal aufs WC gehen kann. Als Medienprofi spürt man in der Situation vor allem Mangel an Respekt, wenn man (wie es den Photographen passierte) fünf Stunden lang eingepfercht ist, ohne sich bewegen zu können (das sitzt einfach tiefer, wenn man von einem Künstler so behandelt wird, der sich seit dreissig Jahren über mangelnden Respekt ihm gegenüber beschwert hat; ganz klar: Journalisten sind nicht Michael Jacksons, die dürfen durchaus mal ein bisschen warten - aber was zählt ist "der Vibe", es wäre auch viel, viel freundlicher gegangen). All diese Medienprofis haben dutzende von solchen Empfängen hinter sich - selten sind wir so schlecht behandelt worden wie bei dem MJ-Event. Und das hinterlässt Spuren. Spuren, dich man in MJ's Medien-Rezeption bis in die frühen 80er Jahre zurückverfolgen kann. Solcher momentaner Zorn (wie von mir damals im Blog geäussert) hat aber keinerlei Auswirkung auf die Einschätzung der Musik und überhaupt der Bedeutung von MJ. Sie verfärbt höchstens ein bisschen meine Einschätzung von MJ als ein Mann, der wusste, wie man mit dem Pop-Business sachdienlich umging. Aber - wiederum - klar: Ein Stützpfeiler für die Bedeutung und Wirkung von MJ ist der, dass er die Starmaschinerie im gewaltigsten Hollywood-Stil für sich beanspruchte und es schaffte, die Medien dazu zu bringen, tägliche Freak-Stories über ihn abzudrucken. Und dass er es gleichzeitig schaffte, die Fans dazu zu bringen, diesen Freak-Stories keinerlei Glauben zu schenken. Daraus entwuchs eine "everybody against us"-Dynamik, wie sie Manchester United zu mehreren Fussballmeister-Titeln befördert hat. Solche Polaritäten setzen gewaltige Kräfte frei.9) Bruce Swedien: ein bisschen ein Muss, aber doch nicht unbedingt so ein grosses Muss, wie's ausschaut. In der neuesten "Elvis"-Ausgabe des englischen "Record Collector" ist ein Interview mit ihm abgedruckt. Dort lesen wir, dass MJ sehr viel selber beigesteuert habe zu den QJ-Sessions (aber das wussten wir ja - und QJ ist da immer noch nicht ganz gleicher Ansicht), dass er mit Bubbles und Muscles im Studio aufgetaucht sei, und dass die Sessions extrem kreativ ausgefallen wären (für Techniker soll das Buch allerdings ein gefundenes Fressen sein, viel "Talk" über spezifische Mikrophone und Aufnahmetechniken etc). Auch das haben wir schon gewusst, oder?
Aber es ist echt so: was wissen wir? was nicht? In meinen Augen wirkte das Frank Dileo-Interview, auf das in diesem Forum letzthin aufmerksam gemacht wurde, absolut glaubwürdig. Und dann steht am nächsten Tag in der englischen Presse, der Arzt habe nicht $ 150'000 pro Monat bekommen, sondern $ 80'000.
es grüsst herzlich
hpk -
Allgemeinwissen würde ich das nicht nennen. Aber hier sind nun mal viele Fans, die sich seit Jahren, sehr stark mit MJ beschäftigen und von ihren Punkten (Motown, ZJs, etc.) ist mir bereits einiges bekannt.
Dass die ZJs da diese schöne Parallele mit "Michael, dem Prinzer der Kinder deiner Nation" (Daniel, Altes Testament) sahen und da ziemlich große Ideen bekamen - ist bei den, wie sie so schön sagen "eingefleischten Fans" durchaus bekannt. Ich selbst habe hier mehrfach darüber geschrieben.Und wie ich bereits sagte, ich "dismiss"e ihr Buch nicht. Nur für den großen, langjährigen Fan ist es nichts und das haben sie ja auch selbst gesagt.
Dass Bruce Swediens Buch ein Muss für den "eingefleischten Fan" ist, dazu stehe ich weiterhin. Denn über Michael als Musiker wurde noch nie ein Buch geschrieben.
Klar, wir als Fans kennen alle die Zitate und Interviews mit Musikern und Studio-Personal, in denen sie erzählen, wie talentiert und intelligent MJ als Musiker war. Aber ein Buch darüber, wie er arbeitet und mit was - das gab es noch nicht und das ist meiner Meinung nach ein Muss für die, die Michael wirklich als Musiker geliebt haben.Und ihre Einschätzung des Dangerous Albums teile ich überhaupt nicht. Es ist meiner Meinung nach ein Meisterwerk. Diese Verschmelzung der verschiedenen Stile, von denen man bei Off The Wall, Thriller und Bad nicht mal träumen kann. Die Vielfältigkeit - und trotzdem hört man MICHAEL JACKSON in jedem einzelnen Beat von jedem einzelnen Song.
Was die Pionierarbeit angeht - niemand sagt, dass MJ der einzige Wegbereiter in Sachen Pop Musik war. Man darf auch Prince erwähnen und einige andere. Aber so what? Er hat trotzdem alles und jeden übertroffen mit Verkäufen und in Sachen Vielfältigkeit.
So viele Stile, wie Michael sie in seinen Alben vereinte (vor allem Dangerous, HIStory und auch Bad) - das macht sonst kein anderer Pop Künstler. Auch nicht Prince.
Und nicht alles muss immer "Pionierarbeit" sein. Kunst ist Kunst. Musik ist Musik. In allererster Linie steht erstmal das.
Aber sorry, wenn jemand über ein ganzes Jahrzehnt ein Genre fast schon definiert hat (den heutigen R&B), dann kann man auch damit Leben, dass man im nächsten Jahrzehnt vielleicht keine neuen Musikstile definiert, aber dafür immer noch fantastische Musik produziert.
Niemand kann erwarten - auch nicht von Michael Jackson - dass er Zeit seines Lebens immer Pionier ist. Das tut niemand und kann niemand.
Er stand Ende der 80er was Pionierarbeit am Zenit seiner Karriere, ganz klar. Aber hey - 20 Jahre später hat er innerhalb kürzester Zeit 1 000 000 Tickets verkauft. Und das nach 2 Kindesbelästigungs-Skandalen und einem 5-monatigen Gerichtsprozess wegen Kindesbelästigung.
Bei MJs Größenordnung gibt es kein "nicht mehr oben sein" - denn er hat alles geschafft, was man schaffen kann und vieles, was niemand mehr erreichen wird. Und das hat ihn zu Lebzeiten schon zur Legende gemacht und zum größten aller Zeiten.
Da kann einem auch mal ein Invincible Album verziehen werden - ob man es nun mag oder nicht. -
Meine liebste Biographie und meines Erachtens ein Muss für jeden, der sich mit Michael beschäftigt: Jochen Ebmeier - Michael Jackson. Das Phänomen.
Dieses Buch kann man "Unwissenden" guten Gewissens in die Hand drücken. Nicht Taraborelli, sondern Ebmeier. Leider enthält es nicht die letzten zehn Jahre, aber vielleicht bemüht sich Herr Ebmeier ja nochmal... -
^ meines wissens ist da eine neuauflage mit einem update (für die letzten jahre) geplant oder gar bereits in arbeit.
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Meine liebste Biographie und meines Erachtens ein Muss für jeden, der sich mit Michael beschäftigt: Jochen Ebmeier - Michael Jackson. Das Phänomen.
Dieses Buch kann man "Unwissenden" guten Gewissens in die Hand drücken. Nicht Taraborelli, sondern Ebmeier. Leider enthält es nicht die letzten zehn Jahre, aber vielleicht bemüht sich Herr Ebmeier ja nochmal...Ja, dieses Buch (Michael Jackson-Das Phänomen von Jochen-Ebmeier) kann ich auch wärmstens empfehlen!!!
"Conspiracy - von Aphrodite Jones" und "The trials of Michael Jackson - von Lynton Guest" (das Englisch ist in diesem Buch allerdings nicht ohne) -
^ meines wissens ist da eine neuauflage mit einem update (für die letzten jahre) geplant oder gar bereits in arbeit.
Genauso ist es

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3) Ein bisschen verwundert mich schon die Feststellung, man erfahre in dem Buch nichts Neues. Also, mal ehrlich: all die Motown-Hintergründe, die Stories über Motown und Geld, Motown und Zeitgeist, Homophobie in der schwarzen amerikanischen Bürgerrechtsbewegung, Neverland-Fantasien bei den Zeugen Jehovas, etc. ist das wirklich Allgemeinwissen? In meinen Augen auf jeden Fall von grundsätzlicher Wichtigkeit für ein Verständnis von Michael's Perspektive.
4) Man erfahre nicht genug über die spätere Musik. 250 Seiten - da musste ich Entscheidungen treffen. Persönlich finde ich "Dangerous" und die zweite CD von "History" echt nicht halb so spannend wie "Blood on the Dance Floor". Von wegen "Hoch-Zeit": da kann ich ganz und gar nicht einig gehen. Die Alben mögen interessante Musik beinhalten, aber im Rahmen dessen, was MJ zur Ikone machte - die Sprünge über die Grenzen hinaus vor allem - wirken sie in meinen Augen einfach nicht mehr so wegbereitend wie die Musik davor. Da gab es dann einfach schnell auch andere Leute, die mit ihrer Pionierarbeit in neues Unterholz vorgestossen sind (das Wort "Prince" sei hier nur hinter vorgehaltener Hand hingehaucht). Ich glaube, das habe ich auch geschrieben und so argumentiert. Betreffs "Invincible" - persönlich finde ich das Album nicht zum Aushalten, weil der Pionier MJ hier zum Nachahmer verkommen ist (aber so bös war ich Buch nicht, oder?). In halber Länge wäre das Album in meinen Augen sehr viel überzeugender rübergekommen.
5) Abgeschrieben bei Margo Jefferson: da muss ich schon sehr protestieren. Was ich an Margo Jefferson's Buch hochinteressant gefunden habe ist das Kapitel über MJ und den amerikanischen Zirkusmeister Barnum. Da habe ich dann noch weiter geforscht (wer kennt schon in Europa die Bedetung dieses Mannes?) und daraus - glaube ich - ein paar eigene Schlüsse gezogen. Interessant finde ich an dem Vorwurf, dass Jefferson nicht der Vorwurf gemacht wird, seitenlange Passagen von Taraborrelli abgekupfert zu haben. Wenn sich andere Thesen ähneln zwischen Margo Jefferson's Buch und meinem, dann wohl eher deswegen, weil sie eben auf der Hand liegen. Und bei dem einen, unwiderstehlichen "steal" - nämlich, dass Joe Jackson aussehe wie Blacula - habe ich die Quelle auch sofort angegeben!
Vielen Dank für Ihre Bemerkungen zu meiner Kritik. Ich finde es gut, dass sich ein Autor wirklich ernsthaft mit der Kritik der Leser auseinandersetzt.
Zu 3) Ja, die Motown-Hintergründe waren bekannt. Diese finde ich auch in Ihrem Buch sehr gut aufgearbeitet. Dies nimmt ja einen großen Teil des Buchs ein. Und es ist auch richtig, dass viele Verhaltensweisen von Michael durch die schwarze Bürgerrechtsbewegung geprägt waren. Genauso wie auch Ängste bei Michael dadurch geprägt wurden.
Zu 4) Wie Beentold kann ich Ihnen in diesem Punkt einfach nicht folgen! Dangerous ist eines von Michaels besten Alben! Dort steckt mehr von Michaels Persönlichkeit drin, als in "Off the wall" oder "Thriller".
Wer Michael Jackson musikalisch auf die Vor-"Bad"-Zeit beschränkt, hat ihn in künstlerischer Hinsicht einfach nicht verstanden.
Das Gleiche gilt für "History". Natürlich gibt es dort einige gleichklingende Songs. Aber ich finde History vereint viele der besten Michael-Songs überhaupt (Smile, They don't care about us, Little Susie, Stranger in Moscow, Earth Song). Daher hat History für mich einen ählich hohen Stellenwert wie "Bad", "Thriller" und "Off the wall".
Daher verstehe ich nicht, warum sie sich bei 250 Seiten so hauptsächlich auf die Motown-Zeit versteift haben?? Wenn man den Künstler Michael Jackson betrachtet ist das nur ein kleiner Teil von ihm! Das wäre wie als würden sie eine Goethe-Biografie schreiben und ausschließlich die "Leiden des jungen Werther" beleuchten und in einem Nebensatz erwähnen: "Ach ja, später war Goethe ein Freak und hat noch "Faust I und II" geschrieben."
Und das ärgert mich am Buch nunmal etwas. Sie spielen da denjenigen Leuten in die Hand, die sagen, ab "Bad" war Michael nur noch ein Freak! Genau das Bild, dass uns die Presse seit Jahren suggerieren will. Aber nur wegen seiner äußerlichen Veränderung wurde Mike nicht zum schlechteren Künstler! Ganz im Gegenteil!
zu 5) Ja, teilweise haben sie wirklich Passagen aus dem Buch 1 zu 1 übernommen und nicht als Zitate hervorgehoben. Finde ich jetzt aber auch nicht dramatisch. Ist nur einfach nicht neu. Damit meinte ich insbesondere die Barnum-Geschichte, ja! Taraborrelli habe ich nicht gelesen, daher kann ich Jefferson den Vorwurf des Abschreibens nicht machen. Aber wieso sind sie beispielsweise nicht tiefer auf Mr. Ripley eingegangen? Auch dort finden sich ähnliche Muster der "Freak-Show" wieder.
Danke für Ihre ausführliche Antwort!
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Daher verstehe ich nicht, warum sie sich bei 250 Seiten so hauptsächlich auf die Motown-Zeit versteift haben?? Wenn man den Künstler Michael Jackson betrachtet ist das nur ein kleiner Teil von ihm!Ich denke einfach mal, dass das besondere Interesse und die damit verbundene Erfahrung des Autors zum Thema der Entwicklung der schwarzen Musik Amerikas dazu führt, dass Herr Künzler darüber viel zu erzählen hat...
Er ummantelt die Jackson 5 sozosagen, und gliedert sie in einen musikrevolutionären strom der damaligen zeit ein.
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Ich denke einfach mal, dass das besondere Interesse und die damit verbundene Erfahrung des Autors zum Thema der Entwicklung der schwarzen Musik Amerikas dazu führt, dass Herr Künzler darüber viel zu erzählen hat...
Er ummantelt die Jackson 5 sozosagen, und gliedert sie in einen musikrevolutionären strom der damaligen zeit ein.
Das Buch soll aber eine Biografie von Michael Jackson sein und nicht ein Essay über die Jackson 5! Dann wäre auch eine kurze Beschreibung der weiteren Karriere von Mike völlig ausreichend.
Ein Buch über Michael Jackson sollte schon eine Gesamtschau seiner ganzen Karriere darstellen und nicht die Nach-Thriller/Bad-Zeit als künstlerische Nullzeit abtun. Ich verweise auf meinen Vergleich mit der Goethe-Biografie und das verzerrte Bild über Michaels künstlerisches Schaffen, das dadurch entsteht!
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Das Buch soll aber eine Biografie von Michael Jackson sein und nicht ein Essay über die Jackson 5! Dann wäre auch eine kurze Beschreibung der weiteren Karriere von Mike völlig ausreichend.
Ein Buch über Michael Jackson sollte schon eine Gesamtschau seiner ganzen Karriere darstellen und nicht die Nach-Bad-Zeit als künstlerische Nullzeit abtun. Ich verweise auf meinen Vergleich mit der Goether-Biografie und das verzerrte Bild über Michaels künstlerisches Schaffen, das dadurch entsteht!
das teile ich voll und ganz...ich wollte in meinem beitrag einfach nur mal den sachverhalt darstellen, warum er vielleicht so intensiv auf die motown zeit eingeht...
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Gerade wir M Fans mußten wahnsinnig viel schlucken...
Wir MUSSTEN überhaupt nichts schlucken.
Niemand hat auch nur einen von uns gezwungen, irgendwas zu "schlucken". Wenn einem etwas nicht gefällt oder der Künstler untragbar ist oder was weiß ich - dann konnte man jederzeit "gehen".
Niemand hat dich oder sonst wen gezwungen, an MJ's Seite zu stehen - so du es denn getan hast (ich kenne dich nicht, weiß es also nicht). -
Ich habe gestern "In the Studio with Michael Jackson" bestellt. Soll nächste Woche schon kommen.

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also ich hab mir das büchlein jetzt gekauft.
für mich ein typisches "badewannen-buch" oder auch "u-bahn buch" ... man erfährt nicht wirklich was neues, aber es liest sich so dahin... und es macht nix, wenn man mal ein paar seiten überblättert oder darüber eindöst.

bin noch ziemlich am anfang, aber bis jetzt hält sich das ganze (auch auf den schwarzen seiten) ziemlich neutral.
mein fazit:
für eine grobe auffrischung der ereignisse: ganz nett.das plus: bis jetzt sind wirklich NUR original-kommentare benutzt worden und keine sätze wie "ein freund sagte" "die putzfrau erzählte" etc.
das minus: vom schreibstil her wirkt es "dahingeschusselt" bis "gehetzt" ... man kommt beim lesen etwas außer atem. (versteht jemand was ich meine? *lol*) ich hatte streckenweise den eindruck, der autor hat das buch in 48 stunden getippt. -
4) Man erfahre nicht genug über die spätere Musik. 250 Seiten - da musste ich Entscheidungen treffen. Persönlich finde ich "Dangerous" und die zweite CD von "History" echt nicht halb so spannend wie "Blood on the Dance Floor". Von wegen "Hoch-Zeit": da kann ich ganz und gar nicht einig gehen. Die Alben mögen interessante Musik beinhalten, aber im Rahmen dessen, was MJ zur Ikone machte - die Sprünge über die Grenzen hinaus vor allem - wirken sie in meinen Augen einfach nicht mehr so wegbereitend wie die Musik davor. Da gab es dann einfach schnell auch andere Leute, die mit ihrer Pionierarbeit in neues Unterholz vorgestossen sind (das Wort "Prince" sei hier nur hinter vorgehaltener Hand hingehaucht). Ich glaube, das habe ich auch geschrieben und so argumentiert. Betreffs "Invincible" - persönlich finde ich das Album nicht zum Aushalten, weil der Pionier MJ hier zum Nachahmer verkommen ist (aber so bös war ich Buch nicht, oder?).
In diesem Punkt gehe ich mit Paul und Speed demon absolut konform.
Auch das "Invincible" Album gefällt mir sehr gut. Es mag nicht den Pionier widerspiegeln, aber es enthält wunderschöne Songs.
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Betreffs "Invincible" - persönlich finde ich das Album nicht zum Aushalten, weil der Pionier MJ hier zum Nachahmer verkommen ist (aber so bös war ich Buch nicht, oder?).

siehe Video zu You rock my world... Nachahmer? Na dann zeig mir ein ähnliches Musikvideo von einem anderen Künstler
Hier vereint MJ auch viele verschiedene Stile, wie in seinen vorherigen Alben. Invincible ist nur verdammt unterbewertet...
In halber Länge wäre das Album in meinen Augen sehr viel überzeugender rübergekommen.Je mehr MJ Musik, desto besser


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"Ich bin der Meinung wer etwas anderes bei einer MJ Pressekonferenz erwartet als "Thank you all, i love you". Der hat sich nicht wirklich mit Michael beschäftigt...". Ein weiteres MJ-Paradox: sich immer, wenn ihm jemand zuhört, wo er den Kontext kontrolliert, beschweren, dass er missverstanden werde - aber dann die Möglichkeit sich zu äussern nicht zu ergreifen, die er sich notabene selber geschaffen hat! Wobei, please, ich muss nochmal drauf hinweisen: es ist etwas völlig anderes, ob man als Fan stundenlang vor der O2-Arena steht und mit anderen Fans Party macht, oder ob man als "Medienprofi" nach ewigen Identitäts- und Waffenkontrollen in seinem Käfig sitzt und sich nicht mehr bewegen darf, nicht einmal aufs WC gehen kann. Als Medienprofi spürt man in der Situation vor allem Mangel an Respekt, wenn man (wie es den Photographen passierte) fünf Stunden lang eingepfercht ist, ohne sich bewegen zu können (das sitzt einfach tiefer, wenn man von einem Künstler so behandelt wird, der sich seit dreissig Jahren über mangelnden Respekt ihm gegenüber beschwert hat; ganz klar: Journalisten sind nicht Michael Jacksons, die dürfen durchaus mal ein bisschen warten - aber was zählt ist "der Vibe", es wäre auch viel, viel freundlicher gegangen). All diese Medienprofis haben dutzende von solchen Empfängen hinter sich - selten sind wir so schlecht behandelt worden wie bei dem MJ-Event. Und das hinterlässt Spuren. Spuren, dich man in MJ's Medien-Rezeption bis in die frühen 80er Jahre zurückverfolgen kann. Solcher momentaner Zorn (wie von mir damals im Blog geäussert) hat aber keinerlei Auswirkung auf die Einschätzung der Musik und überhaupt der Bedeutung von MJ. Sie verfärbt höchstens ein bisschen meine Einschätzung von MJ als ein Mann, der wusste, wie man mit dem Pop-Business sachdienlich umging. Aber - wiederum - klar: Ein Stützpfeiler für die Bedeutung und Wirkung von MJ ist der, dass er die Starmaschinerie im gewaltigsten Hollywood-Stil für sich beanspruchte und es schaffte, die Medien dazu zu bringen, tägliche Freak-Stories über ihn abzudrucken. Und dass er es gleichzeitig schaffte, die Fans dazu zu bringen, diesen Freak-Stories keinerlei Glauben zu schenken. Daraus entwuchs eine "everybody against us"-Dynamik, wie sie Manchester United zu mehreren Fussballmeister-Titeln befördert hat. Solche Polaritäten setzen gewaltige Kräfte frei.als (achtung wortwitz) "selbsternannter medienprofi" sollten sie aber eigentlich wissen, dass die schuld ,für die ihrer meinung nach schlechte behandlung bei der pk ,wohl kaum bei michael lag und somit die wut an die falsche adresse gerichtet war. sich selbst zu beweihräuchern,nur weil man dadurch den künstler michael jackson nicht in einem anderen licht sieht, ist wohl zudem -entschuldigung- ein bischen lächerlich, da alles andere eh von kleingeistigkeit zeugen würde.
das michael solche gelegenheiten nicht genutzt hat um sich zu äussern, liegt im übrigen wohl auch an seinem wesen, was jedem bewußt ist, der sich wirklich intensiv mit michael jackson befasst hat.mit freundlichen grüßen
michael
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