Michael Jackson's childhood issues killed him

  • die Kindheit hatte natürlich einen riesigen Einfluß auf Mike, trotzdem schließe ich mich der Seite an, die davon ausgeht, daß letztenendes die 93er Anschuldigungen und die in der Geschichte wohl einmalige Hexenjagd dieses Ausmaßes der eigentlich Ursprung für DAS waren, was ihm letztlich zum Verhängnis wurde.
    - zum ersten mal nahm er da wegen psychischer Schmerzen Schmerzmittel
    - er fühlte sich wohl zum ersten mal nicht mehr geliebt
    - begann einen Druck zu spühren, in einer Art und Weise wie noch nie zuvor
    in seinem Leben (und das will schon was heißen)
    - ab da konnte er es (medial gesehen) absolut niemandem mehr recht machen.
    Egal was er machte, die Presse zerriß ihn.
    - Genau daß hat dann alles zu seiner wohl extremen Unsicherheit geführt.
    - Und dies hat (wenn die Anfänge wohl auch klein waren) in immer größerem
    Ausmaß dazu geführt, daß sich immer mehr Geier um ihn geschart haben, die
    zwar fachlich nix oder wenig drauf hatten, nicht sein bestes im Sinn hatten,
    aber dafür schön reden konnten :-/
    (das soll jetzt nicht als klare Ursache-Wirkungskette verstanden werden. Alles ist miteinander verwoben. Bezogen auf die Kindheit könnte man sagen, daß sie und ihre Auswirkungen, alles das oben aufgezählte eben noch unterstützt hat, einen Nährboden dafür geboten hat, daß WENN große Probleme auftreten (wie es dann ja der Fall war), daß es für Mike dann psychisch noch viel schwieriger war damit umzugehen, als es für einen normalen Menschen gewesen wäre.)

  • die Kindheit hatte natürlich einen riesigen Einfluß auf Mike, trotzdem schließe ich mich der Seite an, die davon ausgeht, daß letztenendes die 93er Anschuldigungen und die in der Geschichte wohl einmalige Hexenjagd dieses Ausmaßes der eigentlich Ursprung für DAS waren, was ihm letztlich zum Verhängnis wurde.


    Aber wieso war Michael denn überhaupt angreifbar in dieser Richtung? Doch nur, weil er seine Kindheit nachholen wollte und deshalb ständig Kinder um sich geschart hatte.

    :sad
    Auf einmal bist Du nicht mehr da,
    und keiner kanns verstehen.
    Im Herzen bleibst Du uns ganz nah,
    bei jedem Schritt den wir nun gehen.
    Nun ruhe sanft und geh in Frieden,
    denk immer dran, dass wir Dich lieben.
    Michael, i love you.
    [SIGPIC][/SIGPIC]

  • Mike mußte sein Leben lang um Liebe und Annerkennung kämpfen. Da ist es nur normal das sein Selbstbild, sein Selbstwertgfühl völlig verzerrt waren. Er selbst war nunmal sensibler als die anderen Geschwister, liegt aber auch daran das Mike immer einen größeren Fokus in der öffentlichkeit war, im vergleich zu Mike könnte man Frage wer ist Marlon?Damit möchte ich keines falls sage das es für ihn nicht genauso schwer gewesen sein könnte, aber die Medien haben sich dafür nicht Interessiert. Also konnte er sich viel schneller auf sich selbst Konzentrieren. Dadurch enstand der Perfektionismus, erst wenn alles Perfekt ist bekam er vom Vater wenigstens ein Ok, also Kompensiert man das auf das übrige Leben. Allgeimein wird es immer schwieriger grundlegende dinge zu ändern, man schaut in den Spiegel und alles was man sieht, ist was ekliges, schreckliches. Das Umfeld kommt hinzu und bestetigt das. Man nimmt an wenn einer das sagt, gut, das könnte ja nur seine Meinung sein, aber wenn das so viele sagen dann stimmt das. MAn stellt sich wieder vor dem Spiegel und kann sich selbst darin nicht mehr erkennen. Und dann fängt der Keislauf erst richtig an. Wer bin ich wirklich? Wo findet man sich, wenn das Leben so von anderen bestimmt ist, wie erkennt man wer man selbst ist und was von den anderen aufgebürdet?Warum wollen die Menschen immer was von einem, der eine will mein Geld, der andere will Sex,die Fans drehen am rad, der nächste will das ich das Leiste, wiederum der nächste möchte dieses.... usw. Jeden Tag versucht man diesem gerecht zuwerden. Das Buisness das Musik fordert, die Fans die ihn Fordern, die Medien die Fordern.....Und immer gefangen in dem Goldenen Käfig. Jeden Tag steht man auf, und wenn man Abends im Bett liegt und die Gedanken ihren Lauf nehmen ist man dem Stück, wer man selbst ist, wieder so weit entfernd.
    Das einzigste beständige ohne Lügen ohne Hass ohne gefordert zuwerden, sind Kinder. Er hat nicht nur seine Kindheit damit KOmpensiert nein er wußte nur da kann er seine SUche nach sich selbst anfangen Das macht ihn verwundbarer den je. Und jetzt kam etwas, was für ihn noch unverständlicher war, er der Kinder über alles liebte, soll ein Kind was getan haben.Wieder schmerzlich von Menschen verletzt, aber diesesmal kam es von einem Kind, das erschüttert einen noch mehr, aber er wußte von Kind selbst kam es nicht sondern von den Erwachsenen. WOhin sollte er noch gehen? Weiter ging sein Kampf um liebe und Annerkennung, einfach ein Mensch sein zu dürfen. Und niemanden Außerhalb seinen Wänden hat das Interessiert. Alle denken man ist Falsch, also hinterfragt man sich selbst und da nichts anderes als Antwort kommt, geht es da gleich weiter, hier habe ich auch Versagt, ich muß noch mehr Leisten, ich muß besser werden, ich will denen beweisen wie gut ich bin, sie sollen endlich sehen, das ich nicht so schrecklich bin. Der inner Druck ist imens den man sich selbst aufbürdet. Irgendwann ist man des Kämpfens mühde. Man ist das alles so leid und immer wenn man denkt man hat ein stück von sich selbst gefunden, ist man auch schon wieder Kilometer von sich selbt entfernd.
    Es ist ein ständiges AUf und Ab, die Depressionen sind nicht immer gleich ausgeprägt und man auch sehr Glückliche phasen haben. Aber innerlich leibt man immer auf der suche. Es quält einen immer wieder.
    Wenn man das alles zusammen nimmt und das hier ist nur ein kleiner Teil, frage ich mich schon so lange, wie er es überhaupt soweit geschafft hat.
    Und jedesmal zerreist es mich, weil ich mich frage wann wachen die Menschen endlich auf.

    “In a world filled with hate, we must still dare to hope. In a world
    filled with anger, we must still dare to comfort. In a world filled with
    despair, we must still dare to dream. And in a world filled with
    distrust, we must still dare to believe.”

  • Ich behaupte, dass Joe einen sehr großen Teil dazu beigetragen hat, dass Michael so endete, wie er endete. Michael hatte schon als kleiner Junge eine sehr große Verantwortung zu tragen - größer als es ein Kind tragen kann. Dann kamen die Schläge und die Demütigungen von Joe dazu. Das muss ein kleiner Junge erst mal ertragen. Und ich denke, dass für Michael die seelische Erniedrigungen und Beleidigungen durch seinen Vater wesentlich schlimmer waren als die Körperlichen. Wenn Du von Deinem eigenen Vater gesagt bekommst, dass du hässlich bist, verletzt dich das 1000 mal mehr, als wenn das ein Freund oder Bruder zu Dir sagt. Auch dass Joe seine Kinder nie gelobt hat, ist für ein Kind nicht begreiflich. Auf der Bühne bekommt er Beifall, die Mädels fallen in Ohnmacht und der Vater sagt nix dazu. Wie soll ein Kind damit umgehen?
    Michael hätte Leute um sich gebraucht, die es ehrlich mit ihm meinten und ihn nicht hintergehen. Er hätte Leute gebraucht, die ihm auch mal die Meinung ins Gesicht sagen. Er wurde von allen in Watte gebettet und wenn es ernst wurde, haben sie ihn alleine im Regen stehen lassen. Keiner hat Michael gesagt, was da draußen in der Welt wirklich los ist, sondern er wurde ins Haifischbecken gestoßen und von den Haien aufgefressen während alle anderen drum herum standen und zugesehen haben.


    Es ist falsch, Joe die alleinige Schuld zu geben, aber er hat einen ganz großen Teil dazu beigetragen. Unschuldig ist er nicht!

  • Mike mußte sein Leben lang um Liebe und Annerkennung kämpfen. Da ist es nur normal das sein Selbstbild, sein Selbstwertgfühl völlig verzerrt waren. Er selbst war nunmal sensibler als die anderen Geschwister, liegt aber auch daran das Mike immer einen größeren Fokus in der öffentlichkeit war, im vergleich zu Mike könnte man Frage wer ist Marlon?Damit möchte ich keines falls sage das es für ihn nicht genauso schwer gewesen sein könnte, aber die Medien haben sich dafür nicht Interessiert. Also konnte er sich viel schneller auf sich selbst Konzentrieren. Dadurch enstand der Perfektionismus, erst wenn alles Perfekt ist bekam er vom Vater wenigstens ein Ok, also Kompensiert man das auf das übrige Leben. Allgeimein wird es immer schwieriger grundlegende dinge zu ändern, man schaut in den Spiegel und alles was man sieht, ist was ekliges, schreckliches. Das Umfeld kommt hinzu und bestetigt das. Man nimmt an wenn einer das sagt, gut, das könnte ja nur seine Meinung sein, aber wenn das so viele sagen dann stimmt das. MAn stellt sich wieder vor dem Spiegel und kann sich selbst darin nicht mehr erkennen. Und dann fängt der Keislauf erst richtig an. Wer bin ich wirklich? Wo findet man sich, wenn das Leben so von anderen bestimmt ist, wie erkennt man wer man selbst ist und was von den anderen aufgebürdet?Warum wollen die Menschen immer was von einem, der eine will mein Geld, der andere will Sex,die Fans drehen am rad, der nächste will das ich das Leiste, wiederum der nächste möchte dieses.... usw. Jeden Tag versucht man diesem gerecht zuwerden. Das Buisness das Musik fordert, die Fans die ihn Fordern, die Medien die Fordern.....Und immer gefangen in dem Goldenen Käfig. Jeden Tag steht man auf, und wenn man Abends im Bett liegt und die Gedanken ihren Lauf nehmen ist man dem Stück, wer man selbst ist, wieder so weit entfernd.
    Das einzigste beständige ohne Lügen ohne Hass ohne gefordert zuwerden, sind Kinder. Er hat nicht nur seine Kindheit damit KOmpensiert nein er wußte nur da kann er seine SUche nach sich selbst anfangen Das macht ihn verwundbarer den je. Und jetzt kam etwas, was für ihn noch unverständlicher war, er der Kinder über alles liebte, soll ein Kind was getan haben.Wieder schmerzlich von Menschen verletzt, aber diesesmal kam es von einem Kind, das erschüttert einen noch mehr, aber er wußte von Kind selbst kam es nicht sondern von den Erwachsenen. WOhin sollte er noch gehen? Weiter ging sein Kampf um liebe und Annerkennung, einfach ein Mensch sein zu dürfen. Und niemanden Außerhalb seinen Wänden hat das Interessiert. Alle denken man ist Falsch, also hinterfragt man sich selbst und da nichts anderes als Antwort kommt, geht es da gleich weiter, hier habe ich auch Versagt, ich muß noch mehr Leisten, ich muß besser werden, ich will denen beweisen wie gut ich bin, sie sollen endlich sehen, das ich nicht so schrecklich bin. Der inner Druck ist imens den man sich selbst aufbürdet. Irgendwann ist man des Kämpfens mühde. Man ist das alles so leid und immer wenn man denkt man hat ein stück von sich selbst gefunden, ist man auch schon wieder Kilometer von sich selbt entfernd.
    Es ist ein ständiges AUf und Ab, die Depressionen sind nicht immer gleich ausgeprägt und man auch sehr Glückliche phasen haben. Aber innerlich leibt man immer auf der suche. Es quält einen immer wieder.
    Wenn man das alles zusammen nimmt und das hier ist nur ein kleiner Teil, frage ich mich schon so lange, wie er es überhaupt soweit geschafft hat.
    Und jedesmal zerreist es mich, weil ich mich frage wann wachen die Menschen endlich auf.



    :drück:drück:drück:drück:drück


    Ganz deine Meinung.
    Was muss ein Kind empfinden, dass von den Vater und Brüdern gedemütigt wird und von der Außenwelt geliebt wird. Dann in der weiteren Geschichte ist man so berühmt, wird verehrt, liebt aber sich selbst wahrscheinlich nicht. Dann die Depressionen, das auf und ab, was sich stündlich ändern kann in einer manisch-depressiven Krankheit. Ich glaube wir können das alles nur erahnen und ein Stück weit nachvollziehen, aber alles kann man nicht nachvollziehen, da das Leben des Michael Jackson echt den Rahmen sprengt. Diese Veränderungen, der Umgang mit Kindern, ein Spiegel der Seele. Kleine Kinder tun einen nicht weh, die lieben einen wie man ist, genauso ist es mit Tieren. Dann werden die Kinder erwachsener, sehen die Welt mit anderen Augen, suchen nach Anerkennung ohne Rücksich auf die Gefühle anderer und wie endet es, dass die Schwächeren getreten und gedemütigt werden. Der letzt Satz passt nicht direkt auf Michael, aber es passt darauf, dass er wahrscheinlich neben dem innerlichen Glück was er spürte, wenn er auf der Bühne war, dann daheim grübelte, warum manche Menschen ihn nicht verstanden.
    Und die, die ihn verstanden, die kannte er nicht. Wenn dieser Kreis erstmal anfängt, das Karussell des Lebens sich immer schneller dreht, dann schafft man manchmal nicht mehr den Abstieg ohne Hilfe.
    Michael war ein Mensch wie wir alle. Er ging auf Toilette wie wir alle, rülpste vielleicht mal, hatte sexuelles normales Verlangen und wollte einfach nur normal sein, was ihm niemals vergönnt wurde und das schon als Kind nicht.
    Ich könnte ellenlang weiter schreiben, aber Amidara hat schon alles weitere gesagt und beim Lesen des Postings bekam ich wieder Gänsehaut.

  • Man darf nicht Außeracht lassen, die Körperliche Züchtigung war schon hart, vom Vater gehäselt zu werden ist auch hart das alleine ist schon etwas was einem alles nimmt, aber nie das gefühl der liebe von einem Vater zu bekommen egal was man macht, wie sehr man sich bemüht. Das macht einen am meisten fertig. Nie etwas zu fühlen vom Vater nimmt einen jegliches Vertrauen. Leider konnte das Kathrine nicht mehr ausgleichen, denn die Liebe die sie Michael gab, hat zumindest teilweise seine Seelische Wunden anheilen lassen. Ohne Vertrauen in sich selbst ist der Mensch neben der Liebe nur eine Marionette und das war er leider sein ganzes Leben lang. Eine Marionette anderer


    Angel1980 :drück:drück
    Ich stimme dir zu er war ein ganz normaler Mensch aber nicht mal er selber konnte sich erkennen, leider.

    “In a world filled with hate, we must still dare to hope. In a world
    filled with anger, we must still dare to comfort. In a world filled with
    despair, we must still dare to dream. And in a world filled with
    distrust, we must still dare to believe.”

  • Es ist falsch, Joe die alleinige Schuld zu geben, aber er hat einen ganz großen Teil dazu beigetragen. Unschuldig ist er nicht!


    hier gehts darum, dass joe schuld an michaels tod haben soll.. und det isser einfach nicht.. die drogen hat michael nicht genommen, weil er als kind oft geschlagen wurde.. also mal ehrlich.. mit 50(!!) jahren ist man dann auch mal für sich selbst verantwortlich.. besonders wenn man drei kinder hat..

  • Ich halte es für schlichtweg idiotisch Joe die Schuld an Mike's Ableben zu geben. Er mag als Vater definitiv versagt haben und Mike wird definitiv Jahrzehnte danach unter den Folgen gelitten haben, ABER nicht Joe hat Mike Profol verabreicht, nicht Joe ist am Bett eingeschlafen anstatt die Vitalwerte zu überwachen, nicht Joe hat ihm seine Sucht durch Medikamente ermöglicht.


    Ihr solltet euren Frust gegen eine andere Person richten, ihr kennt diese Person und diese heißt zufälliger Weise nicht Joe...

    Jede Begegnung, die unsere Seele berührt, hinterlässt in uns eine Spur, die nie ganz verweht!

  • Es ist müßig darüber zu disktutieren, inwieweit Joe schuld am Verlauf von Michaels Leben hat und welchen Anteil er an seinem Tod hat.


    Wir können weder sagen, dass Joe garnicht daran Schuld ist; genauso wenig können wir sagen, dass Joe einen Anteil daran hat.


    Zu meiner persönlichen Sicht:
    Viele verschiedene Aspekte haben dazu geführt, dass Michael Medikamentanabhängig wurde. DIe Ursache war ja, bekannterweise, der pepsi-Unfall. Da kam er quasi auf den Geschmack. Die Prozesse und die andauernde Medienschelte haben ihr übriges getan. Aufgrund der Tatsache, dass er durch die "Erziehung" seines Vaters unter Minderwertigkeitskomplexen litt und er Zeit seines Lebens immer fremdbestimmt wurde (Motown, Joe, ...), hat er sich im Laufe des Erwachsenwerdens quasi einen Dickkopf angeeignet. Dies führte dazu, dass er sich nicht mehr reinreden lassen hat und somit Kritikresistent wurde, was beim Drogenkonsum ja sowieso schon miteinhergeht.


    Hm naja, letztendlich sind es viele komplexe Dinge, die Michael in den Tod trieben. Für mich persönlich spielt Joe dabei durchaus eine Rolle.


  • - zum ersten mal nahm er da wegen psychischer Schmerzen Schmerzmittel


    Das weiß keiner von uns.

    Zitat

    - er fühlte sich wohl zum ersten mal nicht mehr geliebt


    Weiß auch keiner von uns.

    Zitat

    - Genau daß hat dann alles zu seiner wohl extremen Unsicherheit geführt.

    Wer bei Michael vor dem 93er Skandal keine Unsicherheiten gesehen hat, hat nicht hingesehen oder war blind.

    Zitat

    Bezogen auf die Kindheit könnte man sagen, daß sie und ihre Auswirkungen, alles das oben aufgezählte eben noch unterstützt hat

    Ich sehe das anders. Ich bin der Meinung, dass die Kindheit und alles, was er erlebt hat als Kind, den Grundstein für eine addiktive Persönlichkeit gelegt hat. Erst dadurch sind große Probleme in Michael entstanden. Wegen der ZJ-Erziehung hat er aber lange Zeit scheinbar weder geraucht, noch getrunken, noch starke Medis genommen.
    Wer weiß, wann er gestorben wäre, wenn er nicht diese große Abneigung gegen das ganze Zeug gehabt hätte.


    Natürlich kann man es nicht so hinstellen, dass alle misshandelten Kinder zu drogensüchtigen Erwachsenen werden.
    Aber Michael selbst hat immer wieder gesagt - und bei der großen Heal The Kids Rede sehr gut dargestellt, dass fast alle Probleme auf der Welt auf eine gestörte oder nicht vorhandene Kindheit zurückgeführt werden können.
    Diese Ansicht teile ich zu 100%. Ich habe es selbst an genügend Leuten gesehen und sehe es auch in mir. Und natürlich in Michael.
    Aber man darf hier eins nicht vergessen. Und so sehr ich auch Michaels Verhältnis zu seinen Eltern dafür mitverantwortlich mache - so darf man nicht vergessen, dass die emotionale Kälte und die Schläge nur ein Teil des ganzen waren.
    Dann kam nämlich Motown. Michael hat darüber sehr wenig erzählt. Aber wir brauchen uns da nichts vormachen: die Jackson Brüder wurden von Motown gemolken bis zur Schmerzgrenze und darüber hinaus.
    Klar, Joe war der Manager und konnte Ja oder Nein sagen. Aber in seiner Position würden da sehr, sehr viele nicht Nein sagen.
    Für mich ist hier auch Berry Gordy ganz stark mitverantwortlich. Motown-Künstler mussten arbeiten, arbeiten und arbeiten. Ohne Ende. Und vor allem immer auf Tour sein, immer auftreten. Denn die Sänger verdienten an den Platten fast nichts. Sie durften ja weder Songs schreiben, noch produzieren. Sie durften nur singen.
    Und der Sänger kriegt am Ende am wenigsten. Also muss man touren, und zwar ohne Ende. Und das haben sie ja.


    Also bei allen Fehlern von Joe - und meine Ansichten kennt wohl mittlerweile jeder hier. Man darf nicht vergessen, wer sonst noch alles diese Kinder von frühster Kindheit ausgenutzt und man muss fast schon sagen ausgebeutet hat.
    Es war sicher nicht schwer, in Joes "Arbeit ist gut, Fleiß ist wichtig" Mentalität einzuklinken und ihn dazu zu bewegen, die Kinder dauernd arbeiten zu lassen. Zumal er ja aus diesen armen Verhältnissen kam - und für kurze Zeit in seiner Jugend in Kalifornien gelebt hatte. Er hatte "das süße Leben" probiert und wollte es für seine Kinder (und natürlich für sich).


    Da kann man also wunderbar eine schöne, saftige Karotte baumeln lassen.


    Wenn wir also schon ausholen, dann bitte zum Rundumschlag. Motown hat von Michael und seinen Brüdern finanziell unglaublich profitiert und die Kinder haben ihre Kindheit auf den Bühnen dieser Welt gelassen...

  • DIe Ursache war ja, bekannterweise, der pepsi-Unfall. Da kam er quasi auf den Geschmack.


    Ich finde, auch hier sollte man vorsichtig sein, voreilig eine Meinung zu fällen. Es ist gut möglich, dass MJ Medikamente nahm - welcher Art auch immer und dann aufhörte, als sie nicht mehr nötig waren.
    Es könnte sein, dass er wirklich erst 93 angefangen hat mit dem Zeug.
    Muss nicht - aber könnte sein.

    Zitat

    Aufgrund der Tatsache, dass er durch die "Erziehung" seines Vaters unter Minderwertigkeitskomplexen litt und er Zeit seines Lebens immer fremdbestimmt wurde (Motown, Joe, ...), hat er sich im Laufe des Erwachsenwerdens quasi einen Dickkopf angeeignet. Dies führte dazu, dass er sich nicht mehr reinreden lassen hat und somit Kritikresistent wurde, was beim Drogenkonsum ja sowieso schon miteinhergeht.


    Da stimme ich vollends zu. Das sind ja Muster, die wirklich sehr oft auftreten.

    Zitat

    Hm naja, letztendlich sind es viele komplexe Dinge, die Michael in den Tod trieben. Für mich persönlich spielt Joe dabei durchaus eine Rolle.


    So sehe ich das auch.
    Natürlich kann man das auch anders sehen - wäre Michael nicht so erfolgreich und reich geworden, hätte er möglicherweise nie Drogen probiert, wäre nie süchtig geworden. Hätte nie diese widerlichen Ja-sager um sich rum gehabt, die ihm jeden Scheiß besorgt haben.

  • Ich hab jetzt nur einzelne Beiträge gelsen, aber ich möchte auch sagen, dass es letztendlich sicherlich mehrere Dinge waren, die Michael sehr belastet haben. Und das über Jahre hinweg.
    Zu sagen, dass Joe für Michaels Tod verantwortlich ist halte ich für sehr übertrieben. Bestimmt hat Joe Michael rein aus dem psycholoigschem Aspekt nicht wirklich gut getan, dennoch sind es mehrere Dinge gewesen, die Michael umgebracht haben.
    Ich würde auch nicht voreilig sagen, dass Michael an seiner Medikamentensucht gestorben ist. Letztendlich wissen wir noch nichteinmal sicher, ob er überhaupt abhängig war (außer 1993). Klar ist es naheliegend, dass er Medikamente genommen hat, aber wir kennen den Schweregrad einer evtl. vorhandenen Sucht nicht.
    Ich bin mir sicher, wenn einige Dinge in Michaels Leben anderes und damit meine ich "besser" gleufen wären, wäre er heute noch am Leben. Da spielen so viele Umstände eine Rolle.
    Mit dem Wissen zu leben, dass Michael jetzt u.U. noch unter uns wäre, wenn dieser Arzt nicht wäre, ist echt verdammt hart!

    [CENTER][SIGPIC][/SIGPIC][/CENTER][CENTER]"Mein Herz...mein Verstand...sind gebrochen. Ich liebte Michael mit meiner ganzen Seele und ich kann mir kein Leben ohne ihn vorstellen. Ich glaube nicht, dass jemand wusste, wie sehr wir einander liebten. Oh Gott, ich werde ihn so vermissen!" Elizabeth Taylor[/CENTER]

  • Der Arzt war in dem Sinne allerdings nur ein Symptom. Hätte er's nicht gemacht, hätte es ein anderer gemacht.
    Damit will ich ihm keine Schuld nehmen. Aber wenn man das von der Seite betrachtet, dass MJ süchtig war, ist es so.

  • Michaels Ehrgeiz entrspringt auch einem Gefühl der Minderwertigkeit. Er glaubte nicht für das geliebt zu werden was er ist, sondern dass er nur dann geliebt wird, wenn er Leistung bringt. So hat es Joseph ihn seit frühester Kindheit gelehrt.
    Und für diese Liebe, die er mit den This Is It Konzerten wieder erzeugen wollte, hat er sich übernommen. Er wollte diese Liebe um jeden Preis, weil er sich selbst nicht als liebenswert sah. Und dafür war ihm jedes Mittel recht, in seinem Fall die tödliche Dosis Propofol.

  • kann man überhaupt von "in den tod treiben" reden?!? das hört sich an als hätte michael sich selbst umgebracht - und das ist das letzte was er wohl getan hätte, seit er seine kinder hatte!!


    unbewusst hat er sich selbst umgebracht, ja.
    er wollte mehr als für ihn erträglich war.

  • Michaels Ehrgeiz entrspringt auch einem Gefühl der Minderwertigkeit. Er glaubte nicht für das geliebt zu werden was er ist, sondern dass er nur dann geliebt wird, wenn er Leistung bringt. So hat es Joseph ihn seit frühester Kindheit gelehrt.
    Und für diese Liebe, die er mit den This Is It Konzerten wieder erzeugen wollte, hat er sich übernommen. Er wollte diese Liebe um jeden Preis, weil er sich selbst nicht als liebenswert sah. Und dafür war ihm jedes Mittel recht, in seinem Fall die tödliche Dosis Propofol.


    Bitte nicht ganz so kategorisch. Erstens ist so eine Ferndiagnose kaum möglich.
    Zweitens haben wir noch nicht alle Fakten.

  • Woher willst du das wissen?


    weil er alles für diese konzerte geben wollte, und dafür beraucht man schlaf und er war schlaflos.. wegen medikamenten wegen der aufregung, wegen dem stress... und dann hat ihn das narkosemittel umgebracht...
    ohne die konzerte hätte er nicht soviel von dem zeug nehmen müssen um zu schlafen und würde noch leben

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