Michael soll mal wieder etwas kaufen wollen:
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"Michael Jackson will Schweizer Nobelhotel kaufen
Luzern. baz. US-Popstar Michael Jackson will das Luzerner Wahrzeichen Hotel Château Gütsch kaufen. Der ehemalige Luzerner Verkehrsdirektor Kurt H. Illi bestätigte gegenüber dem SonntagsBlick: "Jackson und sein Freund, Scheich Abdullah bin Hamad Al Kahifa, interessieren sich ernsthaft für das Schloss."
Jackson wohnt derzeit bei Al Kahifa, dem Kronzprinzen des Königreichs Bahrain. Dieser hat sich über einen Kontaktmann mit Illi in Verbindung gesetzt. Illi verhandelt im Auftrag Al Kahifas und Jacksons mit der Grossbank UBS, die den "Gütsch" im Juli 2005 für knapp 10 Millionen Franken ersteigert hat und derzeit einen Käufer für das Schloss sucht.
Am 5. Mai fliegt Illi nach Dubai und präsentiert dort den potenziellen Käufern den "Gütsch". Der Luzerner Stadtpräsident Urs W. Studer zeigt sich im Interview mit SonntagsBlick erfreut: "Superstars sind in Luzern willkommen."
Quelle:
http://www.baz.ch/news/index.cfm?keyID=6BF...04BEA1BB39048BA
Kurt H. Illi:
Ich bringe Michael Jackson nach Luzern
VON SACHA ERCOLANI
23.04.2006 | 00:44:54
Das Luzerner Wahrzeichen Hotel Château Gütsch soll verkauft werden – an den «King of Pop», Michael Jackson (47). Ex-Verkehrsdirektor Kurt H. Illi (70) will den Megadeal einfädeln.
Wird Luzern die neue Heimat von Michael Jackson? Kurt H. Illi, Präsident der City-Vereinigung Luzern, ist davon überzeugt und bestätigt: «Scheich Abdullah bin Hamad Al Kahifa und sein Freund Michael Jackson interessieren sich ernsthaft für das Schloss Gütsch.»
Genaugenommen heisst die Märchenimmobilie auf dem 520 Meter hohen Luzerner Hausberg Hotel Château Gütsch. 1888 wurde sie im Stil von Schloss Neuschwanstein in Bayern erbaut. Vor zwei Jahren schloss das 40-Zimmer-Hotel nach einem Konkurs. Im Juli 2005 ersteigerte es die UBS für 9,1 Millionen Franken. 950 000 Franken zahlte die Grossbank für ein besonders exklusives Accessoire: eine Standseilbahn, die Gäste von der Stadt auf den Berg bringt. Neben der Kapellbrücke und dem Wasserturm ist der «Gütsch» die Attraktion der Leuchtenstadt am Vierwaldstättersee – 2001 heiratete gar Superstar DJ Bobo (38) im Schloss.
Wie haben der finanziell angeschlagene Popstar und sein reicher Freund, Kronprinz Al Kahifa, das Schloss entdeckt? Illi: «Vor zwei Wochen kontaktierte mich mein langjähriger Geschäftspartner aus Dubai. Er beauftragte mich, für Jackson und Al Kahifa eine ‹Gütsch›-Präsentation vorzubereiten, und sagte, der Sänger habe das Schlösschen in einem Prospekt gesehen und sich sofort darin verliebt.»
Den Namen des Kontaktmanns und Beraters von Al Kahifa will Illi nicht preisgeben. «Das würde die Verhandlungen gefährden. In Dubai möchte man ohnehin nicht, dass die Sache schon jetzt publik wird.» Illi kennt den Mann aus seiner Zeit als Verkehrsdirektor. 1991 landete er einen Coup, als er ein Angebot für reiche Araber lancierte: Ferien in Luzern mit garantiert drei Tagen Regen. Ein Hit für die betuchte Kundschaft, für die Wasser wertvoller ist als Öl.
Jackson braucht einen Helikopterlandeplatz
Nachdem Jackson im Juni 2005 vom Vorwurf des Kindsmissbrauchs freigesprochen worden war, kehrte er seiner kalifornischen Märchenranch Neverland den Rücken. Zurzeit lebt er in Manama, der Hauptstadt des Königreichs Bahrain. Mit seinen Kindern Prince Michael Jackson Jr. (9), Paris Katherine Jackson (8) und Prince Michael Jackson II (3) ist er zu Gast bei Abdullah bin Hamad Al Kahifa (30), dem Kronprinzen des Kleinstaates am Persischen Golf.
Mit der «Gütsch»-Eigentümerin UBS steht Illi bereits in Kontakt. Dort gibt man sich zurückhaltend. Sprecher Rudolf Bürgin: «Wir haben mehrere Anfragen den ‹Gütsch› betreffend.» Zu Namen oder zum Verkaufspreis will er sich nicht äussern. Anfang Juni sollen erste Gespräche mit Interessenten stattfinden.
Kurt Illi hat demnächst einen Termin bei den Beratern der potenziellen Käufer: Am 5. Mai fliegt er nach Dubai und präsentiert das «Gütsch». Einen Sonderwunsch hat Jacko schon angemeldet. «Er braucht auf jeden Fall einen Helikopterlandeplatz», sagt Illi.
Hat Illi keine Angst, dass die Bemühungen vergebens sind? «Ich gebe in Dubai mein Bestes. Für Luzern wäre das einfach sensationell.»
Quelle: Sonntagsblick