So, hab nochmal die letzte Seite (61) etwas optimiert, war zuletzt etwas zugedröhnt von dem Ganzen, und konnte einfach nicht mehr... habs mir dann nach einer Pause nochmal quasi "nüchtern" und bei klarem Kopf nochmal durchgelesen und verfeinert, jetzt glänzt es so richtig, hihi! ![]()
Ja, die letzte Seite ging mir auch nah... das wars übrigens, der "Leitartikel" ist vorbei, es folgen dann noch Interviews mit Leuten wie Brad Buxer, Nick Brandt, u.a. Wird demnächst noch nachgeliefert!
Ganz zum Schluss gibts traditionsgemäß "Call Hector", aber das haben wir ja längst, damit hatte ich ja angefangen. Was ich eigentlich so zum Spass gemacht hatte, und nicht erahnt hätte, dass mich dann doch so sehr die Lust packen würde, und ich das ganze Magazin "auffressen" würde, lach. ![]()
Gewissermaßen spielte aber auch die Enttäuschung und der Protest eine Rolle, dass man bereits zum zweiten Mal die deutschen Fans ausschloss. (Nach der letzten regulären Ausgabe 2001, die ebenfalls nicht mehr auf Deutsch erschienen war). Das ist gewissermaßen unfair, nachdem man uns doch in den 90ern stets mit einer deutschen Version versorgte, und wir uns doch als ein gutes, treues zahlendes Publikum erwiesen haben, oder nicht?
Wenigstens fairnesshalber hätte man doch auch einige deutsche Exemplare herstellen können, auch wenn vielleicht die Kohle nicht mehr so rattert wie einst. Wobei diese letzte Ausgabe garantiert gut gelaufen wäre, angesichts der traurigen Umstände und des plötzlich neu erweckten Interesses an Michael Jackson...
Deswegen dachte ich mir eben, OK, machste eben selber eine deutsche Ausgabe, das Handwerk dazu haste ja!
Das ist wirklich eine harte Arbeit, Ihr müßtet mal das "making of" sehen, also wie lange es dauert und wie man teilweise kämpfen muss, ehe man zu der Version gelangt, die Ihr letztlich zu lesen bekommen habt!
Teilweise krepiert man regelrecht und kann einfach nicht mehr, die Augen brennen, und man sieht überhaupt nichts mehr am Monitor lol...
Das ist ähnlich wie Michael mal sagte, dass die Leute die Arbeit, die hinter einem Produkt steckt, nicht mitbekommen.
Erstmal setzt man eine rohe erste Version auf. Teilweise lässt man unglückliche Formulierungen stehen, in dem Wissen, dass man es eh mehrmals prüfen wird, und einem erst beim "drüber lesen" der optimale Ausdruck einfällt. Dann feilt man immer weiter, allein Seite 61 bin ich insgesamt bestimmt 15-20 Mal durchgegangen und habs immer wieder optimiert. Manchmal steigt man überhaupt nicht durch, muss teilweise Speziallexika heranziehen, oder wenn gar nichts mehr geht, googeln und schauen, ob so ein Ausdruck irgendwo steht... dann liest man es sich erneut durch, und wartet auf einen Geistesblitz, bis man plötzlich versteht, was die meinen... welch Freude, wenn es einem dann meist gelingt, eine schwere Passage zu knacken! ![]()
Ziel ist ja immer, dass es nicht nur eine richtige, sondern auch gute Übersetzung wird. (idiomatisch) Es sich also angenehm liest, und wirklich einigermaßen nach gutem Deutsch klingt! ![]()
Und wenn das alles wirklich endgültig fertig ist, habe ich noch ein Extra-Zuckerl für Euch, das verrate ich aber noch nicht... ![]()